US-Notenbank Nachrichten - FED-Vize Stanley Fischer und die sehr variable Geldpolitik

Zinsanhebung – Zeitpunkt bleibt vage – Kurs der Märkte ungewiss

Stanley Fischer, der Vize der US-amerikanischen Notenbank, hat zum Wochenbeginn erneut weitere Schritte als Vorbereitung zur Zinsanhebung angekündigt. Fischer äußerte sich sehr wage zum geplanten Zeitpunkt der beabsichtigten Anhebung.

Der Originalton lautete in etwa: "Juni oder September oder zu einem späteren Zeitpunkt oder zu einem Zeitpunkt dazwischen". Für die Zeit danach hat der Vize auch schon Pläne, demnach werde man weitere Aktionen an die Konjunktur anpassen, sprich Lockerung, möglicherweise Straffung oder eben alles dazwischen. Beide Aussagen strotzen nur so vor Präzision, die FED spielt bewußt die Karte der Ungewißheit aus, der Gestaltungsrahmen der Geldpolitik ist eben besonders variabel.

FED und Einlagensicherungsbehörde FDIC – Unzufriedenheit mit Royal Bank of Scotland, BNP Paribas und der HSBC

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt dürfte sich die FED in Zusammenarbeit mit der US-Einlagensicherungsbehörde FDIC eher mehr mit den Abwicklungsplänen der Royal Bank of Scotland, BNP Paribas und der HSBC beschäftigen.

Die Großbanken sind seit der Lehman Brothers-Pleite dazu verpflichtet, detaillierte Pläne im Falle ihres "Ablebens" vorzulegen. Die genannten Großbanken konnten die FED jedenfalls bisher nicht überzeugen.

Dieser Marktkommentar stellt ein Exzerpt dar. Der komplette Bericht sowie weitere Publikationen können im unabhängigen FX-Wirtschaftsblog gesichtet werden.