Reisebericht

Mount Everest - Wanderung zum höchsten Berg der Welt

Die Faszination, die der hoechste Berg der Welt auf Wanderer und Bergsteiger aus aller Welt ausuebt, hat auch mich erfasst. Einmal den Everest - oder Tschomulungma, wie ihn die Einheimischen nennen - sehen, dort gewesen zu sein, dort, wo schon viele Bergsteigerlegenden ihren Fuss hinsetzten und einige auch nicht wieder zurueckkehrten. Den Film " Into thin air" , basierend auf dem gleichnamigen Buch von Jon Krakauer, habe ich inzwischen schon mehrfach gesehen.

Mit dem Rucksack unterwegs

Der Plan ist, mit dem Bus nach Jiri zu fahren, dem Ausgangspunkt fuer die Wanderung ins Everestgebiet. Die andere Variante, nach Lukla zu fliegen, um damit 5-6 Tage Wanderung einzusparen, kommt nicht in Frage, schon allein wegen der hohen Flugpreise ( 83-91 U$ einfach ). Ich fuehle mich wieder fit nach der heftigen Magenverstimmung der vergangenen Woche und bin heiss darauf, endlich wieder mit dem Rucksack unterwegs zu sein.



Die Busfahrt nach Jiri dauert den ganzen Tag und erreicht ihren Zielort am spaeten Nachmittag. Die ungeteerte Strasse windet sich von West nach Ost und quert einige Flusstaeler, was bedeutet, es geht auf der einen Seite mit vielen Kurven bergab , ueber eine Bruecke und auf der anderen ebenso wieder nach oben. Die Strasse existiert seit Anfang der 90'er Jahre, von Schweizern erbaut - und sie haelt noch immer. Einige wenige Abschnitte waren infolge des jaehrlichen Monsuns abgerutscht, aber fuer die Reparatur wird eifrig gesorgt. Die Strasse ist die wichtigste Lebensader fuer das Everestgebiet. Nicht alle fuer die Touristen benoetigten Gueter koennen eingeflogen werden. Ab Jiri sind ganze LKW Ladungen auf den Ruecken von Traegern Richtung Namche Bazaar unterwegs, dem Hauptort und Ausgangspunkt des Tales.



Ich schaue mir spaeter auf der Wanderung oft die die kleinen Maennlein an, welche mit ihren duennen Armen und Beinen teilweise das mehrfache ihres eigenen Koerpergewichts tragen und kann nur noch hochachtungsvoll staunen ( zwischen 50 - 100 kg ) . Als ich solche Kolonnen von Taegern sehe, die bis z 6 Kisten Bier, zusammengebunden in ihrem Tragekorb, die Berge hochschleppen, war ich schon scharf am Ueberlegen, was ich hier eigentlich mache - wie laecherlich wenig im Vergleich ich trage. Fuer sie ist es harte Arbeit am koerperlichen Limit fuer uns Westler ein hartes Vergnuegen.



In Jiri ist es kein Problem, eine Unterkunft zu finden, schon eine halbe Stunde vor Ankunft sprangen Jungs auf den Bus auf und versuchen, uns Touristen zu beschwatzen, doch in ihre Lodge zu kommen. Von einem der nettesten lasse ich mir dann auch die Unterkunft zeigen. Nach einem kurzen Check der anderen Lodges bleibe ich schliesslich in dieser. Jetzt heisst es wieder fuer mich, sich vom Kopf her bereit zu machen fuer die naechstfolgenden Tage und Wochen mit dem Rucksack auf dem Ruecken unterwegs.

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