Gysi im Bundestag: Deutschland nicht souverän, Vasallenstaat von USA, GB

Gregor Gysi (Die Linke) im Bundestag am 18.11.2013
über Deutschlands Nicht-Souveränität und den NSA-Skandal.

"Deutschland ist erst dann souverän, wenn es Edward Snowden einlädt, anhört, im Asyl gewährt und seine Sicherheit garantiert".


"Die Allierten haben Rechte, die fast an Besatzungsrecht erinnern"




Hier finden Sie eine interessante Rede im Bundestag und diese zeigt, dass nicht nur Mitläufer (können wir ruhig mal deutlich aussprechen) im höchsten deutschen Polit-Gremium sitzen.

Zuerst möchte ich mit Ihnen über Inhalte (!) und nicht über Parteien sprechen. Das ist auch der Grund, warum ich dies für Sie zusammenfasse. Die Parteifarbe beeinflusst und interessiert hier nicht.

Einer der Gründe, warum ich selbst nie in die Politik gehen würde ist derjenige, dass schon wegen der Parteizugehörigkeit ein großer Teil Menschen mir keine Aufmerksamkeit schenken würde. Was beweist, dass Parteien (Lat. ‘Pars‘ heißt ‚Teil‘, ‚Richtung‘) vielfach  Menschen auch aufsplitten und nicht zusammenführen.

Generell wäre es übrigens auch eine deutlich gesündere Politik, Inhalte zu besprechen und Parteiprogramme zu schmieden, die zombiegleich und willenlos von den Politikern derselben Partei abgesegnet werden, weil es die Führungsspitze so will.

Ich bin sicher kein Sympathisant der Linken-Partei, aber wie Gysi hier scharfsinnig zusammenfasst, was in den genannten Bereichen in Deutschland schief läuft, ist wirklich beachtlich.


Gysi beweist großen Mut, die Dinge auszusprechen, während dies von der Regierung komplett ignoriert wird und diese den USA förmlich nach dem Mund reden.

Traurig ist es zu sehen, dass im Bundestag vielfach Mitläufer sitzen und die, die das Sagen haben, sitzen woanders (wie auch Horst Seehofer in einer offiziellen Aussage vor geraumer Zeit bekräftigte). Dies ist ein Armutszeugnis.

Viele können einige Sachen, die Gysi hier offen aussagt (noch) nicht glauben. Ich wünsche aber jedem von Ihnen, sich kritisch mit dieser Thematik auseinanderzusetzen und bestehende (Medien-)Glaubenssätze zu hinterfragen und zu durchleuchten.

Nur weil es in Zeitungen steht und wir es von unseren Eltern (und die wieder von Ihren Eltern) gehört haben, heißt es noch nicht, dass alles so wahr ist, was viele Menschen leider immer noch glauben oder an dem sie immer noch festhalten.

Fast nebenbei spricht er auch folgendes deutlich an: die Aufhebung der Besatzungsverträge (nach dem 2. Weltkrieg) ist nicht geregelt.

Die Alliierten wollten dieses Besatzungsstatut damals nicht aus der Hand geben und so wurde dieses Thema bis heute nicht gelöst. Dies hat realistisch betrachtet gravierende Folgen für den Rechtsstatus von Deutschland und seiner Bevölkerung.

Von Politik und Medien wird dies jedoch gekonnt ignoriert, als ob es diese Frage einfach nicht gäbe. Doch auch dieses Thema (wie viele andere) sollte baldmöglich aufgegriffen und die Bevölkerung informiert werden, denn Sie haben ein Recht darauf.

www.thorsten-wittmann.com