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Sachsen: Syrischer Flüchtling überfällt drei Frauen in 30 Minuten – Sex und Geld gefordert

Im sächsischen Mittweida dürfen sich gleich drei Frauen darüber freuen, dass in der Hochschulstadt noch Menschen mit Zivilcourage existieren – sonst wären sie Opfer einer Vergewaltigung und eines Raubes geworden, begangen durch einen 24-jährigen Asylbewerber aus Syrien. Das alles ereignete sich innerhalb von 30 Minuten.

Die im Bundesland Sachsen gelegene Hochschulstadt Mittweida ist eine idyllische Kreisstadt im Landkreis Mittelsachsen. Dort wurde die Bevölkerung am frühen Mittwochmorgen durch eine erschreckende Serie von Straftaten in Atem gehalten.

Die Polizei Sachsen teilt dazu in einer Pressemitteilung mit:

»Am Mittwochmorgen überfiel ein 24-Jähriger im Stadtgebiet drei Frauen. Von einer 30-Jährigen forderte er auf der Lutherstraße gegen 5.50 Uhr Geld und versuchte, sich an ihr zu vergehen. Da die Frau erheblich Gegenwehr leistete und schrie, wurde ein Zeuge auf das Geschehen aufmerksam. Als der Zeuge dem mutmaßlichen Täter zurief, die Polizei zu informieren, ließ der Mann von der Frau ab. Die 30-Jährige konnte daraufhin flüchten.

Gegen 6.10 Uhr forderte derselbe mutmaßliche Täter von einer 50-Jährigen am Technikumplatz Sex. Als sie das ablehnte und weiterging, riss er sie zu Boden. Ein 26-jähriger Mann kam ihr zur Hilfe. Daraufhin ließ der 24-Jährige von ihr ab und verschwand.
Im Anschluss daran forderte er in der Nähe von einer 63-Jährigen Geld. Als die Frau weiterging, versuchte er ihr die Handtasche zu entreißen. Die 63-Jährige schlug mit ihrem Schirm nach dem mutmaßlichen Täter. Dieser rannte daraufhin davon.

Aufgrund der Personenbeschreibung der Zeugen konnte ein 24-Jähriger gegen 7 Uhr vorläufig festgenommen werden. Der Tatverdächtige wird am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt. Die Ermittlungen dauern an.«

Der CDU-Politiker Markus Ulbig ist Innenminister in Sachsen. Das könnte eine Erklärung dafür sein, dass die Polizei erst auf Nachfrage der Freien Presse bestätigt hat, dass es sich bei dem festgenommenen Tatverdächtigen um einen 24-jährigen Asylbewerber aus Syrien handelt.

Ein von der Polizei durchgeführter Drogentest bei dem Mann verlief negativ. Auch Alkohol hatte er nur wenig im Blut.


In der rund 60 Kilometer östlich von Mittweida gelegenen Landeshauptstadt Dresden erntet unterdessen Oberbürgermeister Dirk Hilbert (44, FDP) für seinen Vorstoß, Flüchtlinge auch im Rathaus unterbringen zu wollen, reichlich Kritik und Häme.

Erst kurz zuvor hatte dieser seine Bürger dazu aufgerufen, falls möglich, freien Wohnraum für Asylbewerber anzubieten – und sah sich nun wohl in der Pflicht, selbst zu liefern.

»Dieser Vorschlag zeigt eindringlich, wie absurd die Gesamtsituation inzwischen geworden ist. Der Ostflügel des Rathauses ist gerade für fast 40 Mio. Euro saniert worden und soll jetzt zur Flüchtlingsunterbringung genutzt werden? Das kann ich nicht gutheißen«,

teilte die empörte CDU-Stadträtin Angela Malberg gegenüber der MOPO24 zum Vorschlag Hilberts mit.

Die AfD-Fraktion lehnt die Unterbringung von Asylbewerbern im Rathaus wie auch in Schulen und Turnhallen als Konsequenz falscher Planung kategorisch ab und fordert einen Aufnahmestopp für Dresden. Die Grünen begrüßen den Vorschlag.

Selbstverständlich käme es für Dresdens FDP-Oberbürgermeister Dirk Hilbert auch infrage, Flüchtlinge in seinem privaten Wohnhaus aufzunehmen – nur leider lassen diese Wohltat dessen räumliche Gegebenheiten nicht zu.