Wie blöd ich bin!

Vor wenigen Monaten schrieb ich mal einen Beitrag, in dem ich unter anderem bemängelte, dass kein Politiker, auch keiner der Linken, je das Problem mit dem Geldsystem angesprochen hatte. Auch kein prominenter Soziologe oder Philosoph wie etwa Jürgen Habermas, obwohl die das ja eigentlich wissen müssen.

Aber sie sitzen und saßen ja alle mit im Boot, und es gibt da wohl eine Art stillschweigender Übereinkunft.

Es ist heute absolut naiv, anzunehmen, dass Politiker sich in irgendeiner Weise Interessen des Gemeinwohls verpflichtet fühlen. Begriffe wie "Gerechtigkeit" und mittlerweile schon "Demokratie" oder gar "Volk" muten beinahe zynisch, mitunter sogar "kitschig" an, wenn man sie in einem Atemzug mit Politikern oder selbst Prominenz aus Kunst, Wissenschaft und Kultur nennt. Einige wenige Künstler ausgenommen.

Schon Norbert Blüm wurde ja von den Seinen als Sozialromantiker verhöhnt.

Das wird nichts mehr mit "Evolution". So friedlich und still.