Über 2000 BND-Selektoren waren problematisch

Der Bundesnachrichtendienst hat über 2000 Selektoren gegen befreundete EU-Staaten und die USA eingesetzt, die entweder dem Auftragsprofil des Dienstes und/oder dem Gesetz widersprachen. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe) unter Berufung auf Parlamentskreise. Ein Teil dieser über 2000 problematischen Selektoren war nach Informationen des Blattes seit Ende der 90er Jahre im Betrieb. Die Affäre um die BND-eigene Selektoren war am Mittwochabend bekannt geworden. Das Parlamentarische Kontrollgremium (PKGr) hat eine Task Force gebildet, um die Vorwürfe zu prüfen. Ein erster Zwischenbericht wird laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ am 11. November erwartet.