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Eurokrise – Italiens Staatsschulden explodieren

Sie erinnern sich? Im Februar wurde ja der „Youngster“ Matteo Renzi neuer Ministerpräsident.

Schulden explodieren weiter

Und anscheinend macht Herr Renzi genauso weiter wie seine Vorgänger. Nämlich munter weiter die Staatsschulden auftürmen. Erst jüngst wurde der neue Wasserstand insofern von der italienischen Notenbank vermeldet. Und da fällt schon wahrlich auf, dass die Verantwortlichen insbesondere im Mai voll aufs Schuldenpedal drückten. Fakt ist, dass allein im Mai des Krisenjahres 2014 die Bruttoverschuldung des italienischen Staates um fast 20 Milliarden Euro anstieg. Genau gesagt war es ein Plus von 19,967 Milliarden Euro. Ja, 20 Milliarden Euro in nur einem Monat – das spricht für sich und schlägt alle Negativrekorde!

Mehr als 90 Milliarden Euro neue Staatsschulden

Binnen Jahresfrist stiegen die italienischen Staatsschulden um sage und schreibe 90 Milliarden Euro. Per Ende Mai 2014 beliefen sich die italienischen Staatschulden auf gigantische 2,16 Billionen Euro.

Billiges Geld macht es möglich

Sicherlich fragen Sie sich, wie es möglich ist, den Schuldenturm noch weiter aufzutürmen. Mario Draghi macht es möglich. Fakt ist jedenfalls, dass im Zuge der sog. „Euro-Rettung“ die Zinsen, insbesondere auch in den Krisenstaaten im Süden des Kontinents, deutlich zurückkamen. Ja, im Jahr 2012 musste der italienische Staat gut sieben Prozent für eine zehnjährige Staatsanleihe bieten. Im Mai des Jahres 2014 waren es nur noch 3,15 Prozent. Und aktuell sind wir bei der Rendite zehnjähriger italienischer Staatsanleihen schon bei unter drei Prozent angekommen. Grotesk, aber wahr. Das Schuldenmachen war trotz Rekordstaatsverschuldung noch nie so günstig wie heute.

Wie schon gesagt:

Mario Draghi machts möglich.

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