Bargeldverbot, wem es nützt, die möglichen Folgen

Aussage der US-Bank Morgan Stanley:

"Wir müssen schnell zu einer bargeldlosen Gesellschaft werden, damit wir negative Zinsen erheblich unter -1 % einführen können"

Quelle

und 

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Damit ist der Grund genannt.

Es geht nicht um die Bekämpfung von Schwarzgeld oder Kriminalität. Vielmehr soll Kriminalität gerade ermöglicht werden.

Da viele vielleicht denken: "Was geht mich das an? Ich zahle schon seit langem mit der Karte". dürften einige Erläuterungen ganz hilfreich sein.

Wenn Sie 1.000 Euro in der Schublade liegen haben, sind das nach einem Jahr immer noch 1.000 Euro. Auf dem Bankkonto war es bisher auch so.

Werden nun negative Zinsen von beispielsweise -5 % eingeführt, sind am Jahresende nur noch 950 Euro auf dem Bankkonto. 50 Euro nimmt die Bank weg.

Niemand würde dann Geld auf dem Bankkonto liegenlassen, sondern es in bar aufbewahren.

Wenn Bargeld verboten wird, muss jeder sein Geld auf einem Bankkonto aufbewahren, und die Bank kann sich soviel davon wegnehmen, wie sie in ihren Geschäftsbedingungen festlegt. Daher oben: Vielmehr soll Kriminalität gerade ermöglicht werden. 

Aber dieser Gelddiebstahl ist nicht der einizige Aspekt bei einem Bargeldverbot, sondern ohne Bargeld gehen ALLE Freiheiten in allen Lebensbereichen komplett verloren.

Zunächst aber, wem ein Bargeldverbot nützt:

  • Banken: Können sich frei bedienen am Geld der Bankkunden.
  • Kartenfirmen: Ein Prozentsatz von ALLEN Geldausgaben wandert als Gebühr zu den Kartenanbietern. Das Paradies auf Erden.
  • Finanzamt: Alle Ausgaben und Einnahmen aller Bürger sind erfasst und jederzeit verfügbar.

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Warum gehen durch ein Bargeldverbot alle Freiheiten verloren?

Interessierte Kreise können exakt verfolgen, wann du welche Waren oder Dienstleistungen kaufst.
Eine Versicherung könnte sich dafür interessieren, wie viele Flaschen Whisky du pro Monat kaufst und dir eine höhere Prämie berechnen.
Dein Arbeitgeber könnte sich dafür interessieren, wieso du trotz Krankheit Eintritt für das Fußballstadion bezahlt hast.
usw.

Es wird noch besser:

Ein fürsorglicher Staat könnte dafür sorgen, dass nach zwei Flaschen Whisky im Monat deine Karte nicht mehr für den Kauf einer dritten Flasche verwendet werden kann. (Utopisch? Nein. Der Bürgermeister von New York hat auf ähnliche Weise schon den Kauf von Süßgetränken seiner Untertanen eingeschränkt)

Eine Behörde könnte dafür sorgen, dass du als Bezieher von Sozialleistungen zu Hause bleibst und keine Zugfahrkarte mit deiner Karte gekauft werden kann.

Und wenn du dich durch unbotmäßige Kommentare zu diesen Dingen unbeliebt gemacht hast, kann die ein Staat auch ganz einfach still legen, indem deine Karte mit einem Mausklick ungültig gemacht wird, womit du praktisch aufhörst, zu existieren.

Wer die Kontrolle über deine Karte hat (aus der Ferne per Mausklick), kann also bestimmen, was du konsumierst und wo du dich aufhältst.

Technisch vollkommen problemlos.