​Der Mainstream lobt die Kriegswirtschaft der Zentralbanken

Der Mainstream lobt die Kriegswirtschaft der Zentralbanken   [Auszug]

http://goldseitenblog.de/peter-boehringer/der-mainstream-lobt-die-kriegswirtschaft-der-zentralbanken/

=> In Wahrheit führten die USA seit Mitte der 1960er und bis Mitte der 1970er den Vietnamkrieg, den man bereits mit riesigen Dollar- bzw. Kredit-Mitteln aus der Druckerpresse finanzierte, was schon ab 1965/68 die damals noch gewaltigen US-Goldvorräte und damit die Solvenz der USA gefährdete! Aus diesem Grund (und nicht etwa „zur weiteren Anheizung der ohnehin bereits überhitzen US-Konjunktur“) wurde faktisch (aber gegenüber der Welt unerklärt) von den USA bereits 1962 das Bretton-Woods-System des goldgedeckten Dollars unterlaufen: Es wurde seitdem noch einige Jahre lang der Schein eines festen Dollars durch die Goldpreismanipulation mittels des „London Gold Pool“ aufrecht erhalten; also der 35 $/Unze-Fixpreis durch künstlich-manipulative Maßnahmen noch einige Jahre lang gehalten. Und ab 1971 gab man dann sogar offiziell die lästigen Restriktionen dieser künstlich-manipulativ verteidigten 35$-Scheinwelt auf, so dass Nixon-Amerika dann den Vietnam-Krieg ausschließlich mit funny money finanzieren konnte – ohne lästigen Goldanker des Dollars. Schon Axel Weber erklärte in einem Anflug historischer Wahrheitserkenntnis, dass die „modernen“ Zentralbanken des 20. und 21. Jahrhunderts schon seit 1914 in erster Linie dazu eingeführt wurden, „um die Kriegsfinanzierung sicherzustellen“:

2016-05-21-Weber-Zitat

 

 

SZ / Bofinger: „Ohne EZB-Eingriffe läge der Zins bei vielleicht ein oder zwei Prozent – nicht sehr viel höher als jetzt.“

=> Wow – welche wilden und kruden Thesen an einem frühen Samstagvormittag… Die gesamte Geldgeschichte zeigt, dass selbst in normalen Zeiten Staatsanleihen zumeist zwischen drei und fünf Prozent rentierten. Und auch nur die Anleihen der vom freien Markt als stabil empfundenen Staaten! Zumeist waren dies übrigens solche mit einer glaubhaft ohne Kippen, Wippen oder sonstige Betrügereien goldgedeckten Währung, die solche niedrigen Zinssätze genießen konnten, weil die Geldgeber auf die Rückzahlung in nicht inflationierbarem bzw. staatlich entwertbarem Goldgeld hoffen konnten! Über die Jahrhunderte mussten weniger solide wirtschaftende Staaten bzw. Monarchen zumeist erheblich höhere Zinsen bezahlen. Staaten mit ungedeckten Papiergeldexperimenten (die es lokal in der Geschichte ja immer mal wieder gab – wenn auch nicht wie heute weltweit) mussten wegen ihres erheblich höheren Ausfallrisikos zumeist noch viel höhere Zinsen bezahlen. Bei einer durchschnittlichen statistisch-historischen Lebensdauer ungedeckter Papiergeldwährungen von nur 27 Jahren waren je nach Stadium des Geldwahnsinns zumeist Zinsen über fünf Prozent bis hin zu 200 Prozent (Griechenland im April 2010) oder unendlich fällig (Zimbabwe 2009, Deutschland 1923)! …