Zeigen wir Putin, wer unsere wahren Freunde sind!

Eigentlich ist es unfassbar, daß himmelschreiendes Unrecht von scheinbar niemandem mehr wahrgenommen wird. Durch eine mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von langer Hand vorbereitete und gesteuerte Kampagne haben uns die Medien in den letzten Jahren ungezählte Schreckensnachrichten und - vor allem auch - -Bilder vor Augen geführt und uns systematisch abgestumpft. Sollen wir uns jetzt wegen ein paar hundert durch Israel getötete Kinder Sorgen machen oder unseren verdienten Feierabend verderben lassen? UNO-Gebäude, sogar Schulen, mit Flüchtlingen durch unsere Freunde, die Israelis, bombardiert? Was solls, haben wir uns längst dran gewöhnt. Schaurig schön, gelle? Warum sollte sich unser aller Merkel denn darüber aufregen, macht nur Falten im Gesäß, pardon, Gesicht.
Und warum sollten wir uns darüber aufregen, daß unsere Freunde, die Amerikaner, seit Jahrzehnten, und heute mehr denn je, Kriege gegen ihre willkürlich erklärten Feinde führen? Wir haben uns doch längst daran gewöhnt, die schaurigen Bilder im Fernsehen zu sehen, uns aber gleichzeitig in unserem schön angewärmten Sofa sicher zu fühlen.. Aber wir wollen ja trotzdem weiterhin unterhalten werden. Der finale Syrienkrieg mit US-Beteiligung ist von dem bösen, kriegslüsternden Putin ja leider verhindert worden, und unser Bundesgaukler hat Putin zu seinem Bedauern ja leider nicht von seinem grausamen Akt zurückhalten können. Dabei hätten unsere Freunde, die Amis, doch auf diesem Wege so bequem ihre alten Waffen entsorgen können. Wie wäre es also mit einem neuen Feind, den man mal so richtig fertigmachen könnte? Da bietet sich doch der Herr Putin an! Verbietet der doch glatt, daß Schwule und Lesben sich öffentlich prostituieren? Spinnt der? Ist doch toll, wenn jeder mit jedem und allem öffentlich den Pobereit gibt. Also fangen wir - die deutsche Presse mit ihrer frechen Fresse und unsere weichgeeierten Politiker, zunächst einmal ganz klein an, zuerst lassen wir also die russische Wirtschaft den Bach runter gehen. Unsere eigene geht zwar mit den Bach runter, aber genau das haben unsere wahren Freunde, die USA, uns ja befohlen, um deren eigene Wirtschaft etwas Luft holen lassen zu können, schließlich freuen die sich doch schon darauf, uns wieder mit einem Marshall-Plan unter die Arme greifen zu können, und uns zeigen zu können, was man mit Freunden eben so macht. Und dann, wenn die Finanzwelt am Boden liegt, lassen wir uns von unsereren Freunden in einen weiteren Krieg führen, diesmal nicht gegen den Irak, nicht gegen Afghanistan, nicht gegen Libyen, nicht gegen Syrien, nein, wir knöpfen uns das böse Russland vor.


Meine Schlußfolgerung: wenn wir, die aufrechten Bürger in Deutschland (und ich meine damit alle, auch die Zugezogenen, die unser Land respektieren wie wir sie), uns nicht gegen den Ausverkauf und die Verdummung durch unsere korrupten Politiker und ihre Helfershelfer, die Medien, zur Wehr setzen, indem wir, wo wir können, unsere Stimme so lange gegen sie erheben, bis eine Wende einsetzt, dann werden wir sicher ein weiteres Mal in einen elendigen Krieg hineingeführt, den unsere Politiker entweder nicht sehen wollen oder können oder sogar wissentlich herbeiführen wollen (Dummheit?, Ignoranz?, Bösartigkeit?, Erpressbarkeit?, Selbstbereicherung?, Kanzlerakte?). Den aktuellen Aufruf, das Spiegelabo zu kündigen, begrüße ich daher sehr. Hätte gerne mitgemacht, aber mein Klopapier kaufe ich ja bei Lidl oder Aldi. Mögen andere Systemblätter folgen!
Sanktionen übrigens können wir auch. Warum nicht einfach mal Konsumverzicht üben, und einen Gang zurückschalten, so daß die Steuereinnahmen zurückgehen? Und wir können ALLE(!) Wahlen "sanktionieren" - noch haben wir die eine oder andere Freiheit!