Hilfe! Hilfe!

(8.4.2015) © Michael Winkler


Dieser Text ist der 519. Pranger von Michael Winkler

In Deutschland hat sich eine interessante Mentalität breitgemacht: Wir sind angeblich verpflichtet, der ganzen Welt zu helfen. Ein Student der Schwafologie, der sich in den Chat verirrt hatte, hat mich allen Ernstes gefragt, wieso ich keine "Flüchtlinge" bei mir im Haus aufnehme - und ob ich jemals mit einem Flüchtling zusammengetroffen sei. Das bin ich tatsächlich, ich bin sogar mit Flüchtlingskindern aufgewachsen - Spätaussiedler aus Schlesien. Der älteste der drei Brüder wurde Ingenieur für Elektrotechnik, der zweite ist Lehrer für Kunsterziehung (das zweite Fach ist mir leider entfallen), der dritte Schlossermeister und Bauingenieur. Mit anderen Worten, diese Leute haben der BRD weit mehr zurückgegeben, als sie damals empfangen haben. Die Familie war katholisch, sie hat hier bestens hereingepaßt.

Ein "Ey, Alder, isch disch Messer!" hat es mit den damaligen Flüchtlingen nicht gegeben. Es hat auch keinerlei kulturelle Konflikte gegeben, mit Kopftüchern oder Frauen, die als wandelnde Zelte durch die Gegend laufen. Kreuze durften hängen bleiben, Schweinefleisch war willkommen. Keiner dieser Flüchtlinge hat uns Einheimischen vorschreiben wollen, wie wir zu leben haben. Rücksicht auf kulturelle, religiöse oder anderweitige Traditionen wurde nicht gefordert. Das waren Flüchtlinge, wie ich sie mir vorstelle, die nach wenigen Jahren ganz selbstverständlich zu uns gehört haben, die heute Einheimische sind. Menschen, die nicht integriert worden sind, sondern sich integriert haben.

Ich weiß nicht, ob man heute in deutschen Schulen vor lauter "Geschichtsunterricht" über die Jahre 1933 bis 1945 noch dazu kommt, Fabeln eines Äsop zu lesen. In einer geht es um eine Grille und eine Ameise. (Jean de La Fontaine hat diese ebenfalls erzählt) Die Ameise arbeitet den ganzen Sommer und Herbst hindurch, um Vorräte für den Winter anzulegen, während die Grille das Leben geniest. Als es nun tatsächlich kalt wird und die Natur nichts mehr hergibt, kommt die Grille zur Ameise, um sich durchfüttern zu lassen. Die Ameise lehnt mit unfreundlichen Worten ab und überläßt die Grille ihrem Schicksal.

Das mag uns heute durchaus hart vorkommen, vor allem als "Gutmensch" oder angehender Schwafologe, dessen Karriereplanung vorsieht, dem Staat und damit seinen Mitmenschen auf der Tasche zu liegen. Wenn man jedoch bedenkt, daß unser heutiges Vollkasko-Wunderland mit Rundum-Versorgung auf zwei Säulen beruht, die es noch gar nicht allzu lange gibt, sollte man die Ansicht der Ameise verstehen.

Die eine Säule ist "Hartz IV", der Zusammenschluß aus Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe. Die frühere Arbeitslosenhilfe wurde an Personen bezahlt, die tatsächlich gearbeitet hatten und keine Arbeit mehr bekommen haben, während die Sozialhilfe an Bedürftige gezahlt wurde. Das "Bundessozialhilfegesetz" wurde 1962 verabschiedet, es ist also eine Folge des Wirtschaftswunders. Davor gab es seit 1924 - nach der Hyperinflation - Reichsgrundsätze für die öffentliche Fürsorge, die jedoch in Zeiten der Weltwirtschaftskrise wenig genutzt haben. Vor den Bismarckschen Sozialgesetzen (Krankenversicherung (1883), Unfallversicherung (1884), Invaliden- und Altersversicherung (1889)) war die Armenfürsorge Angelegenheit der Wohngemeinden. In Zeiten der wirtschaftlichen Prosperität gab es das, was die Ameise zur Genüge kannte: Arbeit. Zuhause herumsitzen und Steuergelder anderer Leute einstecken, war früher nicht möglich.

Die zweite Säule sind Aldi, Rewe, Edeka & Co. Der nächste Supermarkt ist zumeist nur ein paar Minuten entfernt, dort gibt es das ganze Jahr über praktisch alles. Frische Erdbeeren, wenn bei uns keine reifen, eben aus Spanien oder Australien. Ja, die Importware ist teurer, doch im Prinzip gibt es dort jederzeit alles. Dieses Angebot gibt es erst, seit Flugzeuge um die Welt fliegen, das hat ab 1970 begonnen. Der Tante-Emma-Laden hatte das nicht bieten können. Diese Einkaufsläden entstanden als Folge der Industriellen Revolution, als die Lebensmittel in die Städte zu den Arbeitern gebracht werden mußten. Vor 1850 gab es den Markt, auf dem die Produkte direkt vom Erzeuger verkauft worden sind. Kartoffeln wurden dort verkauft, wenn sie auf den Feldern geerntet worden sind, wer im Winter Kartoffeln essen wollte, mußte diese im Herbst in größeren Mengen kaufen und einlagern.

Während wir heute alles im Überfluß angeboten bekommen, ist die Versorgungskette tatsächlich brüchiger als wir denken. Im April 1815 ist auf der anderen Seite der Welt der Vulkan Tambora ausgebrochen. Darauf folgte das Jahr 1816 als "Jahr ohne Sommer", mit größeren Ernteausfällen. Da wurde in Europa nicht nur gehungert, sondern auch verhungert. Eine Verdoppelung der Lebensmittelpreise könnten wir heute eher hinnehmen, da diese vergleichsweise gering sind, ein derartiges Weltereignis würde jedoch in vielen, schon heute armen Staaten die Versorgung zusammenbrechen lassen.

Der typische Bauernhof, ob nun im Mittelalter oder zur napoleonischen Zeit, hat mit den Jahreszeiten gearbeitet. Im Herbst wurde das Vieh geschlachtet, das man mangels Futter nicht über den Winter bringen konnte, und in der schlechten Jahreszeit hat man von seinen Vorräten gelebt, ganz nach dem Muster der Ameise. Die Vorräte waren in aller Regel knapp. Die Ameise mit ihrem Ein-Personen-Haushalt hatte gerade genug, um selbst bis zum Mai durchzuhalten, wenn die Natur wieder Nahrung lieferte. Der Grille hätte sie vielleicht eine Mahlzeit abgeben können, doch es wäre ihr nicht möglich gewesen, sie den ganzen Winter über zu versorgen. Für die Ameise ging es also darum, selbst nicht zu verhungern. Ich denke, mit diesem Hintergrund verstehen wir die Reaktion der Ameise deutlich besser.

Ein gutes Beispiel für undankbare Flüchtlinge sind übrigens die Siedler in Nordamerika, die ohne die Hilfe der Einheimischen nicht überlebt hätten. Die Einheimischen haben in der Folgezeit vielfach ihr Leben und den größten Teil ihres Landes verloren, die heutigen Indianer in ihren Reservaten sind ein Zeugnis, was ungehemmte Zuwanderung aus den vorherigen Einwohnern macht.

Die meisten Menschen sind hilfsbereit, sie geben freiwillig und gerne. Wer unverschuldet in Not gerät, dem soll auch geholfen werden. Wer diese Hilfsbereitschaft jedoch ausnutzt, der ist ein Verbrecher, ein Betrüger. Ein gutes Beispiel für mißbrauchte Hilfsbereitschaft ist der "Enkeltrick", mit dem ältere Menschen um ihre Ersparnisse erleichtert werden.

Deutschland war schon immer ein Ein- und Auswanderungsland. Die Hugenotten, die im dünn besiedelten Preußen Aufnahme gefunden haben, sind erfolgreiche Einwanderer, ebenso der "polnische Ruhradel", in den Bergwerken und der Schwerindustrie des späten 19. Jahrhunderts. Auswanderer sind die Wolgadeutschen, die Banater Schwaben und die Siebenbürger Sachsen, aber auch sehr viele heutige Amerikaner. Die deutschen Auswanderer haben leere Räume besiedelt, Land urbar gemacht und ihre Siedlungen mit minimaler bis gar keiner Hilfe angelegt. Diese gesunden Wanderungsströme wurden nach dem Zweiten Weltkrieg jedoch in ungesunde Migration umgewandelt. Ich spreche dabei nicht von den deutschen Flüchtlingen und Spätaussiedlern, die bei ihrem eigenen Volk untergekommen sind und sich praktisch reibungslos integriert haben.

Mit dem Wirtschaftswunder kam es in Westdeutschland zum "Arbeitskräftemangel", dem mit "Gastarbeitern" abgeholfen wurde. Welche Folgen die Gastarbeiter hatten, möchte ich an einem Zahlenbeispiel illustrieren: Angenommen, wir haben 30 Millionen Haushalte und eine Industrie, die pro Jahr eine Million Kühlschränke produziert. Das hieße, nach 30 Jahren hat jeder Haushalt einen Kühlschrank bekommen. Wenn besagter Kühlschrank allerdings nur 20 Jahre hält, wird es immer zu wenige Kühlschränke geben. So ungefähr hat der real existierende Sozialismus in der DDR funktioniert, wo es für technisches Gerät oft recht erstaunliche Lieferfristen gegeben hat.

In der BRD sah die Sache ein wenig anders aus: Die Produktivität und damit der Ausstoß an Kühlschränken wuchs Jahr für Jahr. Bei 10% Produktivitätszuwachs waren die 30 Millionen Kühlschränke nach 15 Jahren produziert, bei 20% Zuwachs nach 11 Jahren und bei 30% Produktivitätswachstum schon nach 9 Jahren. Setzen wir einfach einmal so an: Ohne Gastarbeiter hätte die Industrie die 10% zusätzlicher Produktivität geschafft und nach 15 Jahren den Bedarf gedeckt. Mit Gastarbeitern hat sich der Zuwachs verdoppelt und es war nach 11 Jahren soweit. Ohne Gastarbeiter hätte die Wirtschaft im 16. Jahr knapp 4,2 Millionen Kühlschränke produziert, mit Gastarbeitern im 12. Jahr gute 7,4 Millionen. Ich betone noch einmal, daß dies ein reines lineares Rechenbeispiel ist, bei dem sämtliche Störgrößen ausgeklammert werden.

Die Industrie hätte für ihre überzähligen Kühlschränke neue Absatzmärkte erschließen müssen. Dies wären Zweitgeräte für deutsche Haushalte gewesen und eben der Export. In den Fünfzigern sind die Gastarbeiter zumeist aus Italien und Portugal gekommen. Beschränken wir uns auf Italien und benutzen wieder den groben Kamm. Alle arbeitsfähigen Italiener, die im eigenen Land nicht unterkommen, produzieren Kühlschränke in Deutschland. Das heißt, in Italien gibt es keine Arbeitskräfte, um dort Kühlschränke zu produzieren. Nach den oben genannten 11 Jahren überschwemmen die Kühlschränke aus Deutschland Italien. In nur drei Jahren haben 25 Millionen italienische Haushalte einen deutschen Kühlschrank bekommen.

Und danach brauchen wir neue Absatzmärkte, allerdings arbeiten die Leute dort nicht in Deutschland und verdienen deutlich weniger Geld. Wir haben mit den Gastarbeitern in Deutschland die Löhne gedrückt, der nachfolgenden Generation die Arbeit weggenommen und die Haushaltsgeräte-Industrie in Italien erfolgreich verhindert. An diese Auswirkungen hat natürlich niemand gedacht, als er die Gastarbeiter ins Land geholt hat.

Das Spiel geht weiter, denn mit den Türken wurde die nächste Runde begonnen. Die Türken hat 1962 in Deutschland niemand mehr gebraucht, die Kühlschränke hatten bereits die Italiener produziert. Die Amerikaner wollten jedoch dem NATO-Partner Türkei helfen und haben dies auf deutsche Kosten auch getan. Die Deutschen waren damals großzügig. Das gängige Versicherungs- und Familienmodell war damals, daß der Mann gearbeitet hatte und seine Frau und seine Kinder bei ihm mitversichert waren. Dies hat man auf die Türken übertragen, wenn der Familienvater als Gastarbeiter in Deutschland gearbeitet hatte, war seine Familie über Deutschland krankenversichert.

Im Überschwang der Siebziger wurde jedoch der "Familiennachzug" beschlossen. SPD stand damals für "Sie Plündern Deutschland" und FDP für "Freunde Der Plünderer". Wo immer sich Geld in deutschen Kassen gefunden hatte, wurde es unter dem "Reform-Kanzler" Herbert Frahm (Deckname: Willy Brandt) ausgegeben. Was für die kleine Gastarbeiter-Familie noch sinnvoll gewesen war, wurde nun umfassend mißbraucht. Ein Türke hat in Deutschland gearbeitet, 60 Personen in Anatolien waren krankenversichert. Zugegeben, nicht in jedem Fall, doch das System hat zum Mißbrauch eingeladen - und es wurde mißbraucht. Das Wirtschaftswunder ging zu Ende, trotzdem wurden immer mehr Fremde ins Land geholt, die hier nicht mehr gebraucht wurden.

Wenn heute Türken in Deutschland in einer rein türkischen Umgebung heranwachsen, gibt es keinen Druck und auch kein Interesse mehr, sich in Deutschland zu integrieren. Türken der dritten Generation sind heute Fremde in diesem Land, mit einem BRD-Paß in der Tasche. Andere Türken, die seit vierzig Jahren hier leben und immer noch kein Deutsch können, zeigen die verfehlte Einwanderungspolitik noch deutlicher auf. Diese Idiotie wurde Deutschland zum Teil aufgezwungen, zum anderen Teil wurzelt sie in der Unvernunft der Politiker, die lieber die dünnsten Bretter bohren, anstatt das Wohl des deutschen Volkes zu mehren und Schaden von ihm zu wenden.

Der zweite Grund, warum wir immer mehr Fremde im Land haben, steht im Grundgesetz. Schon 1949 hieß es, damals im Artikel 16, Absatz 2, zweiter Satz: Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. Heute steht das als Artikel 16a, Absatz 1. Dieser Satz ist eine direkte Folge des Zweiten Weltkriegs und wurde als Sühne für die "ewige Schuld" der Deutschen eingefügt. Wobei diese Schuld in Wahrheit die Länder tragen, die Juden aus Deutschland abgewiesen haben, beispielsweise Großbritannien und die USA. Der Satz ist eindeutig formuliert und wenn sich die BRD-Regierungen an diese Eindeutigkeit halten würden, gäbe es keine Probleme. Selbst in einem restriktiven System wie Merkeldeutschland, das systematisch die Menschenrechte mißachtet, gibt es nur ein paar tausend politisch Verfolgter. Zur politischen Verfolgung gehören Gefängnisstrafen wegen freier Meinungsäußerung, da muß es nicht um Folter und Ermordung gehen. Wenn jedoch Asylberechtigte unbehelligt in ihr Herkunftsland fahren können, um Familienfeiern zu besuchen oder ihren Urlaub zu genießen, dann sind sie nicht wirklich verfolgt.

Politisch verfolgt zu werden, ist oft ein schmaler Grat. Ein Nelson Mandela wäre in den Fünfzigern in Deutschland asylberechtigt gewesen, in Sechzigern, als er zum bewaffneten Kampf aufgerufen hatte, hingegen nicht mehr. Das Grundgesetz ist nicht dazu da, Gewaltverbrechern Schutz vor Verfolgung zu gewähren. Die Grenzen sind allerdings schwer zu verorten, wenn es der Notwehr bedarf, um Gefahren für Leib und Leben abzuwenden. Doch dies betrifft nur ganz Wenige, die in diesem Land um Asyl ersuchen. Die überwältigende Mehrheit der Asylbewerber wird nicht im Geringsten politisch verfolgt. Wir haben keinerlei Verpflichtung, Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen.

Wir leben in einem der reichsten Länder der Erde, wir leben im Wohlstand, wir können uns beneidenswerten Luxus leisten. Das sind Gemeinplätze, die unsere Politiker gerne vortragen, als Beweis für die gute Arbeit, die sie doch leisten. Wir sollten diese Sätze mit einem Fragezeichen versehen, denn sobald wir genauer hinsehen, treffen wir auf eine Fassade, hinter der keine reale Substanz vorhanden ist. Darauf einzugehen, bedarf es jedoch eines eigenen Artikels, deshalb belasse ich es bei dem Fragezeichen und nehme die Aussage als gegeben hin.

1945 lag das Land in Trümmern, den Menschen ging es alles andere als gut, und einwandern wollte hier niemand. Es hat hier schlimmer ausgesehen als in den Ländern, aus denen heute die Wirtschaftsflüchtlinge in Scharen zu uns kommen. Der Unterschied liegt darin, daß unsere Eltern und Großeltern sich hingestellt und dieses Land wieder aufgebaut haben, ohne an Auswandern zu denken. Abhauen ist leicht, deshalb gibt es kein Recht darauf abzuhauen und an dem teilzuhaben, was Andere sich mühsam erarbeitet haben.

Wir sollten uns daran erinnern, daß es in jedem afrikanischen Staat im Jahr 1950 eine funktionierende Kolonialverwaltung gegeben hatte. Die Infrastruktur war nicht auf europäischem oder amerikanischem Stand, doch es hat Krankenhäuser, Straßen und Eisenbahnen gegeben. Die einheimische Bevölkerung hat die Unabhängigkeit gefordert, wollte die staatliche Eigenständigkeit. Die neuen Regenten hätten nur dort weitermachen müssen, wo die Europäer aufgehört haben: die Bildung verbessern, das Land aufbauen. Stattdessen haben die neuen Herren sich Paläste errichten lassen und auf Kosten ihrer Völker gelebt.

Ja, aber Deutschland hat Geld aus dem Marshall-Plan erhalten! Stimmt, ich kenne dieses Argument. Nur war das kein Geschenk, sondern ein Kredit, den die junge BRD auf Dollar und Cent mit allen Zinsen zurückbezahlt hat. Die Entwicklungshilfe an Afrika war hingegen ein Geschenk. Niemand hat den Schwarzen gesagt, sie sollen dafür Waffen kaufen. Und es hat schwarzes Führungspersonal gegeben, Mitarbeiter der Kolonialverwaltung und Leute, die an europäischen Universitäten ausgebildet worden waren. Nicht viele, aber genug, um auf eigenen Füßen zu stehen.

Es gibt in Afrika genug zu tun, man muß nur anpacken. Es gibt auch genug Kapital, solange man es nicht bei IWF, Weltbank und der Wall Street aufnimmt. Im obigen Beispiel haben Gastarbeiter in Deutschland die Haushaltsgeräte-Industrie in Italien verhindert. Jeder Afrikaner, der in Deutschland oder in Europa unterkriecht, verringert die Wirtschaftskraft seines Heimatlandes. Die Mildtätigkeit europäischer kurzsichtiger Narren richtet größten Schaden an und ganze Länder zu Grunde. Wer tausende Dollar aufbringt, um Schlepper und Schleuser nach Europa zu bezahlen, hätte das Kapital, um eine eigene Existenz in Afrika aufzubauen. Wer die Strapazen und Entbehrungen auf sich nimmt, um sich nach Europa durchzuschlagen, hätte die Kraft und die Energie, es im eigenen Land zu etwas zu bringen.

Es sei denn... Nun, liebe Gutmenschen, die aktuelle Gretchenfrage: Sind die Neger zu blöd, um ihre eigenen Heimatländer aufzubauen? Dann müssen wir sie in Zoos sperren, in Reservate verbannen, bei drei Fütterungen täglich. Und wie steht es mit dem Muslimen? Können die mehr als Krieg führen, Allahu akbar schreien und sich von ihren Frauen bedienen lassen? Die Araber können sich die besten Universitäten der Welt leisten, warum haben die keine Ingenieure und Wissenschaftler hervorgebracht? Die Ölmilliarden sind bereits geflossen, als Ostasien noch ein rückständiges Reisanbaugebiet gewesen war. Heute ist Ostasien industrialisiert, die Werkbank der Welt. Die Araber leben immer noch von ihren Ölmilliarden, in Palästen und Hochhäusern, die Architekten aus dem Westen entworfen und Sklavenarbeiter aus islamischen Ländern gebaut haben, die nicht mit Ölmilliarden gesegnet sind.

Natürlich büßen wir in Deutschland ohne die Invasoren ein paar Dinge ein. Invasoren? Das sind Leute, die ungebeten in unser Land eindringen, sich überall Zugang verschaffen, Forderungen stellen und erwarten, daß wir uns so verhalten, wie SIE es wollen. Invasoren müssen nicht mit der Waffen in der Hand kommen. Heuschrecken sind friedliche Tiere, die keinen beißen, die kein Weidevieh auffressen. Trotzdem ist das Land kahl und verwüstet, wenn ihre Schwärme durchgezogen sind. Und anschließend sterben Vieh und Menschen doch noch, weil sie selbst nichts mehr haben, von dem sie leben können.

Wir haben eine Schmarotzer-Industrie aufgebaut. Das beginnt beim Ausländerbeauftragten und endet in der Kleiderkammer einer Unterkunft. Tausende, Zehntausende Helfer leben davon, daß diese Invasion stattfindet. Menschen, die nicht nachdenken, nicht über den Tellerrand hinausblicken, sondern sich einbilden, die Guten zu sein und das Richtige zu tun. Laut den Wahrheitsmedien ist es ja Zivilcourage, in riesiger Herde hinter Schildern herzulaufen, auf denen "Gegen Rassismus!" steht, oder "Hinterdeppendorf ist bunt!" Doch diese ganzen Helfer leisten keine produktive Arbeit, sie bauen keine Kühlschränke, sie sagen nur, daß jeder ein Recht auf einen Kühlschrank hat und dieser von der Allgemeinheit bezahlt werden müsse.

Oh, ein paar echte Flüchtlinge gibt es auch, doch diese sind nicht politisch verfolgt. Wer vor dem Bürgerkrieg flieht, den die Amerikaner in Syrien entfesselt haben, flieht vor der Gewalt. Er mag an Leib und Leben bedroht sein, doch ein politisch Verfolger laut Grundgesetz ist er nicht. Und wer es nach Deutschland schafft, gehörte vorher zu den Reichen und Privilegierten, denn die Mittellosen gelangen nur in den Libanon oder in die Türkei. Die reichen arabischen Golfstaaten nehmen ihre bedrohten Glaubensbrüder nicht auf. Die Amerikaner als die Verursacher nehmen keine derartigen Flüchtlinge auf. Dies wird Europa aufgebürdet, das diesen Konflikt nicht ausgelöst hat und von ihm nicht profitiert.

Libyen ist ein "failed state", ein Land in Anarchie. Warum? Weil Gaddafi einem gewissen Nicolas Sarkozy 50 Millionen Euro für dessen Wahlkampf gespendet hat und der als französischer Präsident mit Bomben zurückgezahlt hat? Ja, aber nicht nur. Unter Libyens Sand liegt nicht nur Öl, sondern auch Wasser. Genug Wasser, um die ganze nordafrikanische Wüste für Jahrtausende in ein blühendes Paradies zu verwandeln. Nordafrika könnte sich selbst ernähren, wäre autark. Gaddafi hat dieses Reservoir angebohrt, er war gerade dabei, diesen Quell des Lebens zu erschließen. Das aber hätte den Amerikanern nicht gefallen, folglich mußte Gaddafi sterben. Dabei läßt sich schwerlich jemand finden, der mehr für sein Volk getan hat als dieser angeblich so blutrünstige Diktator.

Es gibt sie, die Selbstverpflichtung im Grundgesetz. Diese spricht jedoch explizit von politischer Verfolgung. Wenn über 99% der Asylbewerber nicht politisch verfolgt sind und ihre Anträge abgelehnt werden, müssen sie konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden. England, Frankreich, Spanien, Belgien, die Niederlande und Portugal mögen aus den Zeiten ihrer Kolonialherrschaft Verpflichtungen haben, Deutschland hat diese nicht. Es bietet sich jedoch an, ein Hilfsprojekt in einer der ehemaligen Kolonien einzurichten, in Kamerun, Togo oder Tansania. Ein Hilfsprojekt, bei dem Infrastruktur aufgebaut wird, Straßen und Häuser entstehen. Alle Gutmenschen, die den "Flüchtlingen" helfen wollen, dürfen dort vor Ort gerne anpacken. Und alle Asylbewerber, die ihren Paß verloren haben und sich nicht erinnern können, wo sie herstammen, dürfen dort mitarbeiten. Sie bekommen das, was sie in Deutschland angeblich suchen: Arbeit. Sie lernen so für ihr Leben, wie ein Land aufgebaut wird.

Das Problem bei dieser Invasion sind nicht die Invasoren selbst, sondern die Verräter im eigenen Land. Es sind unsere eigenen Politiker, jene Leute, die in Ämter gewählt worden sind, um das Land und seine Bewohner vor Gefahren und Plünderungen zu schützen. Politiker, die sich nicht etwa vom Feind bezahlen lassen, sondern das Steuergeld einstecken, das jene Leute erarbeiten, die sie betrügen und ausnutzen, über deren Willen sie sich hinwegsetzen und die sie obendrein noch beschimpfen, sollten sie ihre Sorge um ihre Heimat in einem Protestzug zum Ausdruck bringen.

Wir sind nicht verpflichtet, Menschen aus der ganzen Welt in unser Land zu lassen und sie hier durchzufüttern. Weder moralisch, noch aus Gewissensgründen noch aus humanitären Gründen. Wer ein besseres Leben wünscht, soll sich dieses Leben erarbeiten, und zwar dort, wo ihn das Schicksal hat zur Welt kommen lassen. Wir werden dort geboren, wo wir hingehören. Feiglinge, die vor dieser Aufgabe davonlaufen, haben keinen Platz in Deutschland, denn sie würden erneut davonlaufen, wenn die Lage hier im Land schwierig wird und dann tatsächlich jede Hand gebraucht wird.

Gerichte in Deutschland bauen Zuwanderern goldene Brücken, suchen händeringend nach mildernden Umständen und fällen skandalöse Urteile, in denen es nicht um Schuld und Sühne, sondern um Vergebung mit dem vorgeblichen Ziel der Integration geht. Dies ist eine offenkundige Begünstigung von Verbrechern, und trotzdem sind die Gefängnisse voll von Zuwanderern. Die Integrationsbereitschaft vor allem von Muslimen hat in den letzten Jahren abgenommen, sie verkünden bereits öffentlich das Ziel, dieses Land nach ihren Vorstellungen umzugestalten. Das sind eindeutig keine Flüchtlinge, welche die Zustände in ihrem Herkunftsland nicht ertragen können, sondern Invasoren, die dieses, unser Land zu einer zweiten Türkei machen wollen, oder zu einem der innerlich zerrissenen Länder des Islams.

Deutschland hatte nie Probleme mit Zuwanderern, die hier ihren Lebensunterhalt gesucht haben und letztlich Deutsche werden wollten. Japaner, Chinesen, Vietnamesen, Asiaten aus einer völlig fremden Kultur, sind hier nicht als Heuschreckenschwarm eingefallen, sie haben hier zu arbeiten begonnen, sie haben Deutsch gelernt und sie haben sich integriert. Spanier, Italiener, Griechen und Franzosen, Europäer wie wir, waren und sind immer willkommen. Wir haben sie aufgenommen, sie zu Bürgern unseres Landes werden lassen. Ausschließlich Muslime werden zu Problemen, Menschen, die uns fremder sind als die Europäer, aber vertrauter als die Asiaten. Mögen sie aus der Türkei kommen, aus dem Libanon oder dem Irak, aus Nordafrika oder Schwarzafrika - sie stellen immer nur Forderungen, wollen dieses Land ausnutzen und unterwerfen.

Und wenn es ihnen gelungen ist? Dann ist Deutschland ruiniert und nicht mehr lebenswert. Dann zieht der Heuschreckenschwarm weiter, um neue Länder kahlzufressen. Mit diesen Fremden holen wir uns Bürgerkriegspotential ins Land, keine Aufbauhelfer, sondern Zerstörer und Plünderer. Wer um Hilfe bittet, tut das in Demut, er stellt keine Forderungen und erhebt unablässig Ansprüche. Wer in Not ist, greift nach dem Strohhalm, er packt an und gibt sich jede Mühe, seine Lage zu verbessern. Die Fahrt übers Mittelmeer mag durchaus gefährlich sein, doch das war es auch, sich durch den Berg aus Reisbrei zu futtern, der das Schlaraffenland umgeben hat. Genau das ist der Handel mit dem Schicksal, den diese Zudringlinge sich einbilden: ein paar Tage in Gefahr und danach die ewige Glückseligkeit im Paradies, in dem die Deutschen für diese Zudringlinge arbeiten und sich alles gefallen lassen.

Der kollektive Wahnsinn bezüglich der angeblichen Flüchtlinge hat nicht nur deutsche Politiker, Beamte, Richter und Gutmenschen befallen. Bekannte Figuren des Zentralen Empörungsrates ergreifen Partei "gegen Rassismus" und für noch mehr Zuwanderung. Die Damen und Herren Flüchtlinge bedanken sich mit Schildern, auf denen mit "Juden ins Gas!" ein klares Bekenntnis zum "Holocaust" steht. Israel hat natürlich keinen einzigen Flüchtling aufgenommen, da dürfen nur Juden einwandern, keine Fremde oder gar Bedürftige. Ob die Juden noch einen Platz haben, wenn Deutschland zu Germanistan geworden ist? Vor den Moslems in Frankreich warnen die Juden bereits, empfehlen ihren Glaubensbrüdern die Auswanderung. Nach Deutschland hingegen sollen nach dem Willen der Juden noch weitaus mehr Moslems kommen.

Das "Lied der Linde" enthält einen guten Rat für die Zukunft der Asylbewerber in Deutschland: "Bunter Fremdling, ungebet'ner Gast, flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast!"

Ungebetene Gäste, die hier "Hilfe" erwarten, in Form einer Vollversorgung ohne Gegenleistung, die nicht bereit sind, sich in diesem Land zu integrieren und schließlich zu assimilieren, bilden einen Staat im Staate, mit unbegrenztem Konfliktpotential. Oh, wir werden diese Leute wieder los, keine Sorge. Deutsche Erde bedeckt die Leiber vieler Invasoren. Römer, Hunnen, Ungarn, Schweden, Franzosen, Russen, Engländer und Amerikaner - auch wenn sie zeitweise als Sieger, als Eroberer und Besatzer ins Land gekommen sind, letztlich haben sie das Land entweder verlassen oder hier ihr Grab gefunden. Deutschland ist deutsch geblieben, es wird auch diese Invasion überstehen. Und ja, wir haben dazugelernt. Wir haben zu allen Zeiten das Beste übernommen, was uns diese Fremden gebracht haben, haben das behalten, was uns genützt hat, und das verworfen, was wir nicht gebrauchen konnten.

Deutschland, Deutschland über alles - und im Unglück nun erst recht!

© Michael Winkler

Quelle www.michaelwinkler.de