PecuniaOlet

Hassverbrechen

Juden und Muslime, Homosexuelle oder Obdachlose sind die Opfer sogenannter "Hate Crimes". Um diese Hasskriminalität zu bekämpfen, fordern immer mehr Experten eine gesonderte Datenerfassung - auch in Deutschland.

Karim Moustafa: "Islamfeindlichkeit muss als Straftat erfasst werden" (Zentralrat der Muslime in Deutschland)

Zunächst einmal: Wer Menschen einfach so, weil sie als Minderheit erkennbar sind, schlägt, beschimpft oder anderweitig misshandelt, gehört bestraft. Das war schon immer so, und sollte auch so bleiben. Besonders schlimm finde ich das bei wehrlosen Obdachlosen.

"Islamfeindlichkeit" , "Schwulen-", "Punker-" oder sonst irgendwelche "Feindlichkeiten" als Straftat zu erfassen, ist aber überkandidelter Bullshit. Denn wo fängt Feindlichkeit an und hört Kritik auf? Da wird Missbrauch Tür und Tor geöffnet.

Ist der Islam christenfeindlich? Laut dem "Schwertvers" schon! Sollte man deshalb den Islam bestrafen oder alle gläubigen Muslime, die sich dazu bekennen?

Sind manche schnorrenden Punker "passantenfeindlich", wenn sie vorbeigehende Bürger, die sie nicht beachten, mit ihren Hunden belästigen und beschimpfen? Sollte man sie dann bestrafen?

Sind jugendliche Migranten "deutschfeindlich", wenn sie Deutsche, die ihnen nicht weichen (wenn sie zum Beispiel zu fünft nebeneinander laufend den ganzen Gehweg für sich einnehmen) mit Scheiß-Deutscher beschimpfen? Sollte man sie deswegen bestrafen?

Ich glaube, der Schuss ginge gewaltig nach hinten los. "Wer im Glashaus sitzt...."