Entspricht es "linker Ideologie", das Leben nicht als Kampf zu betrachten,

in welchem die Stärkeren sich durchsetzen sollten?

Ich frage das aufgrund eines aktuellen Beitrags in Volksbetrug.net.

Oder andere Frage: Ist "linke Ideologie" nicht selbst eine Form des Kampfes? Wie jede andere Ideologie. Auch den Islam betrachte ich zwischenzeitlich als Ideologie.

Wenn eine Ideologie nicht eine Form des Strebens nach Macht wäre und über ihre je eigenen Waffen (und sei es die Feder der Stubengelehrten) verfügte, wäre sie längst ausgestorben wie die vielen friedlichen und teils hoch entwickelten und überlegenen Kulturen, die sich plötzlich einer haushohen waffentechnischen Überlegenheit gegenüber sahen, der sie gerade aufgrund ihrer Friedfertigkeit nichts entgegenzusetzen hatten.

"Ideologien" sind Waffen. Thinktanks sind Waffen. Stiftungen etc. sind Waffen. Medien sind Waffen.

Sie können aber nur ansetzen aufgrund einer gewissen achillischen Ferse bzw. der verwundbaren Stelle, auf die vor langer Zeit das Lindenblatt des Christentums gefallen war.

Gerade die "linke Ideologie" ist die stärkste Waffe in Händen der "Herren". 

Wer das als Widerspruch empfindet, hat nichts kapiert. Die "Herren" selbst sind sicherlich keine "Linken".