PecuniaOlet

Alle sind liberal, einige liberaler

Ich kann es nicht häufig genug wiederholen:

Es gibt keinen "Liberalismus" (den gibt es meiner Meinung nach ohnehin nur auf dem Papier, aber das ist eine andere Frage), solange ein Mensch gezwungen wird, lediglich um wohnen und schlafen zu können, seine Haut zu Markte zu tragen. Dies gilt meiner Meinung nach übrigens auch für die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln, zu denen ihm der natürliche Zugang durch Enteignung in der Vergangenheit von Adel, Staat und Unternehmen verwehrt wurde. 

"Jeder Mensch, ob jung ob alt, ob arm, ob reich, ob männlich oder weiblich, hat das als Selbsteigentum bezeichnete absolute und natürliche Recht an und auf sich selbst.  Jeder Mensch, wiederum ohne Ausnahme, hat ein ebenso absolutes und natürliches Recht auf eine von ihm in Nutzung genommene „Heimstatt“ (homestead)." Quelle: Wikipedia (Murray Rothbard)

Ebenso sieht Rothbard u.a. Drogenkonsum und das Tragen von Schusswaffen naturrechtlich legitimiert. Desweiteren darf es weder Schulpflicht noch Zwangsrekrutierung geben.

Als "Alternative" für die "Heimstatt" kann auch ein Grundeinkommen herangezogen werden, wie es u.a auch der Vater des neueren Neoliberalismus Milton Friedmann vorsieht.

Alles andere ist Quatsch, denn sonst werden die weniger Schlauen von den ""Liberalen" (Adel und Unternehmer waren schon immer sehr "liberal" - sogar so "liberal", dass sie andere für sich haften ließen) in Sippenhaft genommen.

Obige Faktoren werden von den sogenannten "Liberalen" immer gerne unterschlagen. Wenn obige Faktoren erfüllt sind, darf es auch gerne Superreiche geben. Der Schaden, den sie anrichten können, ist dann begrenzt.