Sauber getroffen!

Bedauerlicher Einzelfall!

Heute im Bundestag in den Aktuellen Meldungen (hib), hib Nr. 305, Mo., 15 Juni 2015, 10.30 Uhr, ist die Antwort der Bundesregierung (18/5076) auf die kleine Anfrage von B90/Die ... (18/4986) wie folgt zu lesen:

Ferienwohnungen in Baugebieten
Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit/Antwort - 15.06.2015

Berlin: (hib/JOH) Die Bundesregierung tendiert zu der Auffassung, dass Ferienwohnungen in Baugebieten als Ausnahme zugelassen werden können. Sie bedaure, dass im Hinblick auf eine abweichende Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte Greifswald und Lüneburg keine revisionsgerichtliche Klärung durch das Bundesverwaltungsgericht herbeigeführt worden sei. Aus diesem Grund prüfe sie derzeit eine Änderung der BauNVO im Zusammenhang mit der anstehenden Städtebaurechtsnovelle. Vorrangiges Ziel sei dabei die Herstellung von Rechtssicherheit.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit habe eine Länderanfrage gestartet, mit der die Länder gebeten werden, Auskunft zu ihrer bisherigen Verwaltungspraxis in Bezug auf Ferienwohnungen zu geben. Auf dieser Grundlage könnte - ein entsprechender Konsens der Länder vorausgesetzt - im Rahmen der anstehenden Städtebaurechtsnovelle ein Regelungsvorschlag unterbreitet werden.

http://www.bundestag.de/presse/hib/2015_06/-/378652

Soweit so gut, klingt ziemlich unspektakulär!

Wenn man sich die Mühe macht, die Links 18/5076 (Antwort BR) , 18/4986 (kl Anfrage) Anzuklicken, fällt bei der VerLINKung das Problem sicher schnell ins Auge. Da es nur ein bedauerlicher Schreibfehler war, der sich dort eingeschlichen hat. Kann sicherlich, von keiner mutwilligen Täuschung der Bürger, die Rede sein! Baugebiete und Wohngebiete sind auch verdammt schlecht auseinanderzuhalten. Bei der Vorfreude, auf die schöne bunte Mischung in den Wohngebieten und eventuellen neuen lukrativen "Vermietmöglichkeiten" der Ferienwohnungen/häusern. Kann schon mal solch ein Fauxpas passieren!

Eins muss man denen lassen. Kreativ sind die wenn es um zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten neuer "Gäste" in Deutschland geht.

Sicher ein bedauerlicher Einzelfall!