Der sogenannte "Kampf gegen Rechts"

ist doch im Grunde nichts anderes als der Kampf gegen die Selbstbestimmung der Völker.

Was ist denn ursprünglich "Rechts", wenn nicht die Herrschaft der Bonzen und jener, die heute fälschlicherweise als "Eliten" bezeichnet werden?

Was ist denn "Links", wenn nicht eine angemessene und menschenwürdige Entlohnung für wertvolle Lebenszeit?

Dass die menschenwürdige Entlohnung von Arbeitern und das Recht auf eine Wohnstätte bzw. ein Bedingungsloses Grundeinkommen noch (und wahrscheinlich noch sehr lange) unmittelbar mit nationaler Selbstbestimmung zusammenhängt, begreifen nur jene nicht, die sich heute fälschlicherweise für "Links" halten.

Selbst der "Godfather" des sogenannten "Neoliberlismus", Milton Friedmann, forderte eine Art des BGE, vielleicht weil er wusste, dass alles andere früher oder später in die Katastrophe führte, wie der führende Ökonom des Anarchokapitalismus, Murray Rothbard, ein Recht auf eine Wohnstätte als unabdingbare Voraussetzung zu "absolutem" Liberalismus betrachtete. http://www.archiv-grundeinkommen.de/loeding/200705...

Das Denken dieser beiden "extrem-liberalen" Gelehrten war im Grunde "linker" als jenes heute angeblicher "linker" und grüner deutscher Politiker.

Weil es meiner Meinung nach eigentlich nicht auf Ausbeutung und das Verbrechen von Enteignung und Zwangsarbeit, genannt "Hartz4", basierte.

Aber wie gesagt, handelte sich bei diesen Gelehrten um Denker, um Theoretiker und Stubengelehrte. Die Realität sieht (wie bei Marx) immer anders aus.

Die größtmögliche Freiheit und Selbstbestimmung des Einzelnen hat sich in der demokratischen Praxis hingegen nur in der vergleichsweise jungen Idee der Nation bewährt. Demokratie und Nation gehören zusammen und ergänzen sich wie Yin und Yang.

Demokratie und Nation stehen ungehinderter Ausbeutung und Machtausübung jedoch im Wege.

Nation (und Patriotismus) ist "links". Demokratie ohnehin.

Bonzen sind nur in seltenen Ausnahmefällen wirkliche "Nationalisten".