Ein Staat ist nur dann souverän,

wenn er sein eigenes Geld schöpft.

Sollte der Staat nicht die Summe aller Bürger sein und ausschließlich deren Interessen vertreten?

Wenn aber der Staat die Summe - und am Gemeinwohl orientierten gemeinsamen Interessen - aller Bürger darstellt, weshalb macht er sich dann von privaten (dem Gemeinwohl "geraubten") und gänzlich anderen Interessen der Banken abhängig?

Die größte Lüge und Täuschung diesbezüglich ist wohl die Behauptung, dass der Staat nicht mit Geld umgehen könne, und Inflation fördern würde.

Angenommen, ein findiger Unternehmer mit entsprechendem Organisationstalent möchte eine Geschäftsidee realisieren, für die er viele Millionen benötigt. Ob sein Unternehmensplan und die Aussicht auf Erfolg von Angestellten einer Bank oder von gleichermaßen ausgebildeten Beamten geprüft wird, dürfte wohl hinsichtlich des Ergebnisses keinen Unterschied machen.

Und der Unternehmer benötigt zum Beispiel ein großes Grundstück. Seine Produktionsstätte verschmutzt zudem Wasser und Luft und benötigt viel Energie.

Das Grundstück, das der Unternehmer benötigt, steht dem Volk zur Nutzung dann selbstverständlich nicht mehr zur Verfügung und verteuert  - grano salis- aufgrund erhöhter Knappheit den Erwerb anderer Grundstücke, Ebenso verhält es sich mit Wasser und Energie etc.

Das Volk leistet im Gesamten also einen gewissen Verzicht (der umso höher ausfällt, je größer die Bevölkerungsdichte ist), damit die Unternehmer entsprechend agieren können.

Was liegt da näher, als dass die Gesamtheit der Bürger den Unternehmern nach intensiver Prüfung Geld gegen Zinsen zur Verfügung stellen ("schöpfen") und diese Zinsen den Ausgleich für den Verzicht der Bürger darstellen?  Die Gesamtheit der Bürger ist aber der Staat.

Wo ist die Gefahr?

Der Unternehmer kann mit dem Geld arbeiten.

Die Idee des Unternehmers ist "Gold (Geld) wert". Das Talent des Unternehmers ist Geld wert. Die Arbeitnehmer garantieren gemeinsam mit dem Unternehmer durch ihre Arbeitskraft und der Umsetzung der Geschäftsidee die Werthaltigkeit des geschöpften Geldes.

Es stehen aber nicht für alle Bürger Arbeitsplätze zur Verfügung. Unter diesen Bürgern werden dann die an den Staat zurückbezahlten Zinsen der Unternehmer als Sozialleistungen oder als Förderung für Weiterbildung etc. verteilt.

Diese Zinsen stellen deshalb keine Gefahr dar ( permanente"Aufschuldung" etc.), weil sie als Sozialleistungen in der Regel in voller Höhe wieder ausgegeben werden und in den Wirtschaftskreislauf zurückfließen, anstatt "gebunkert" zu werden. Letzen Endes landen sie dann wieder beim Staat (stat bei privaten Banken).