Linke

Karl Marx der geldgierige Rassist das Vorbild aller Linken Parteien!

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Karl Marx der geldgierige Rassist und die Ideologie der

Zerstörung

Nico Breuer; August 2012

Inhalt:

I.

Einleitung

II.

Geldgieriger Parasit

III. Hasserfüllter Rassismus

IV.

Schlussfolgerung

V.

Quellen


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I.

Einleitung

Zuallererst sei gesagt, dass dies keinen Versuch darstellen soll, die Person des Karl

Marx umfassend zu portraitieren. Es werden lediglich einige Ansichten des Mannes

herausgestellt werden.

Der Titel wird einige zu dem Gedanken verleiten, Marx könne weder geldgierig noch

ein Rassist gewesen sein, da er einerseits „anti-kapitalistisch“ war und andererseits

jüdische Vorfahren hatte. Wie wir jedoch sehen werden, kann der Mann sehr wohl

mit diesen Begriffen in Verbindung gebracht werden. Wir werden uns im Folgenden

einige seiner eigenen Aussagen ansehen.

II.

Geldgieriger Parasit

Es sollte kein Geheimnis sein, dass Marx sich die größte Zeit seines Lebens auf das

Geld seines Kameraden Friedrich Engels verlassen musste. Lenin schreibt hierüber:

„...ohne die ständige aufopfernde finanzielle Unterstützung Engels’ wäre Marx nicht

nur außerstande gewesen, das „Kapital“ zu beenden, er wäre auch unvermeidlich in

Not und Elend zugrunde gegangen.“1

Nicht, dass diese Feststellung ungemein wichtig wäre, es ist nur für das Folgende

interessant zu wissen, dass Marx zu Lebzeiten auf Kosten anderer lebte. Marx selbst

bringt die Situation in einem Brief an Engels wohl recht eindrucksvoll auf den Punkt:

„Es ist mir höchst ekelhaft, Dich wieder von meiner Misére zu unterhalten, aber que

faire? Meine Frau sagt mir jeden Tag, sie wünschte, sie läge mit den Kindern im

Grab...“2

Wenn man den Briefwechsel zwischen Marx und Engels durchgeht, wird man

feststellen, dass es nur wenige Briefe gibt, in denen an keiner Stelle von Marx’

finanzieller Situation gesprochen wird, beziehungsweise davon, wie er an Geld

gelangen kann. Wir werden hier nur zwei konkrete Fälle nennen, die jedoch so

aussagekräftig sind, dass sie zur Verdeutlichung genügen werden.

Im Februar 1852 steckte Marx offensichtlich mal wieder in Geldnot. Doch er scheint

eine Möglichkeit gesehen zu haben, ein wenig Geld aufzutreiben. So schreibt er am

27. dieses Monats an Engels:

„Seit einer Woche habe ich den angenehmen Punkt erreicht, wo ich aus Mangel an

den im Pfandhaus untergebrachten Röcken nicht mehr ausgehe und aus Mangel an

1 Lenin, W.I.; Werke, Band 21; Dietz Verlag GmbH, Berlin; 1. Auflage 1960 – S. 37

2 Marx an Engels; 18. Juni 1862


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Kredit kein Fleisch mehr essen kann. Das alles ist eine Scheiße, aber ich fürchte, daß

der Dreck einmal mit Skandal endet. Die einzig gute Nachricht haben wir von meiner

ministeriellen Schwägerin erhalten, die Nachricht von der Krankheit des

unverwüstlichen Onkels meiner Frau. Stirbt der Hund jetzt, so bin ich aus der Patsche

heraus.“3

Engels antwortet hierauf, offenbar kaum überrascht über diese Kälte seines

Freundes, am 2. März des gleichen Jahres:

„Lieber Marx,

Die £ 5, die ich gestern zur Hälfte an Dich direkt, zur Hälfte unter Kuvert an Lupus

schickte, wirst du erhalten haben. Zu der Nachricht von der Krankheit des alten

Braunschweiger Erbschaftsverhinderers gratuliere ich und hoffe, daß die Katastrophe

endlich eintreten wird.“4

Es wird vermutlich unnötig sein zu erklären, dass hier der Tod eines

Familienmitglieds herbeigewünscht wird, damit man sich seine Erbschaft abholen

kann. Dass „der Hund“ noch am leben war, machte ihn anscheinend zu einem

„Erbschaftsverhinderer“. Doch sein Dahinscheiden ließ „bedauerlicherweise“ noch

drei Jahre auf sich warten. Aber dann war die Freude umso größer und Marx

verkündet Engels umgehend die frohe Botschaft:

„A very happy event, der Tod des neunzigjährigen Onkels meiner Frau wurde uns

gestern mitgeteilt. Dadurch spart meine Schwiegermutter eine jährliche Abgabe von

200 Talern und meine Frau wird an 100 £ St. bekommen; mehr, wenn der alte Hund

den Teil seines Geldes, der nicht Fideikommis war, nicht seiner Haushälterin

vermacht.“5

Über acht Jahre später berichtet Marx über den Tod eines weiteren

Familienmitglieds:

„Dear Frederick,

Vor 2 Stunden kam Telegramm, daß meine Mutter tot ist. Das Schicksal verlangte

Einen vom Hause. Ich selbst stand schon mit einem Fuß unter der Erde. Unter den

gegebnen Verhältnissen [bin] ich jedenfalls noch nötiger als die Alte.

Ich muß der Erbschaftsreglung wegen nach Trier. War sehr zweifelhaft, was Allen

sagen würde, da ich seit 3 Tagen erst täglich eine ½ Stunde Genesungswalk machte.

Allen jedoch, zwei enorme Medizinflaschen mitgebend, hält es sogar für gut, daß ich

gehe. Die Wunde ist noch nicht ausgeeitert, aber ich werde auf der ganzen Reise

genug Samariterinnen finden, um das Pflaster aufzulegen.

Ich muß Dich nun bitten, mir umgehend so viele Geld zu schicken, daß ich die Reise

nach Trier sofort antreten kann.

Salut Dein K.M.“6

3 Marx an Engels; 27. Februar 1852

4 Engels an Marx; 2. März 1852

5 Marx an Engels; 8. März 1855

6 Marx an Engels; 2. Dezember 1863


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Gerade einmal zwei Stunden also, nachdem er von ihm erfährt, hat Karl Marx nichts

Anderes über den Tod seiner Mutter zu sagen, als dass er die relativ weite Reise von

London nach Trier auf sich nehmen muss, um sich seine Erbschaft zu holen. Es kann

auch keineswegs argumentiert werden, Marx habe allgemein nicht über seine

Gefühle geschrieben. Einerseits sind dies Briefe an seinen besten Freund,

andererseits wusste er, als beispielsweise eins seiner Kinder starb, sehr wohl über

Trauergefühle zu berichten7.

III. Hasserfüllter Rassismus

Wenden wir uns als nächstes Marx’ Ansichten im Bezug auf Rassen zu. Wie bereits

genannt, war Marx jüdischer Abstammung8. Allerdings konvertierte sein Vater als Karl

Marx noch ein Kind war zum Protestantismus9. Wie dem auch sei, Marx’ eigene

Einstellung zu seiner Abstammung lässt sich nur schwer beurteilen, da er, nach

meinem Wissen, wenn überhaupt, sich nur spärlich hierzu geäußert hat. Bei anderen

scheint er eine jüdische Herkunft jedoch keineswegs für etwas Positives gehalten zu

haben. Diese Schlussfolgerung stützt sich durchaus nicht alleine auf seinen Aufsatz

„zur Judenfrage“, obwohl dieser bereits genügend Anhaltspunkte liefert. Dort heißt

es unter anderem:

„Welches war an und für sich die Grundlage der jüdischen Religion? Das praktische

Bedürfnis, der Egoismus.“10

Und kurz darauf noch einmal:

„Der Monotheismus des Juden ist daher in der Wirklichkeit der Polytheismus der

vielen Bedürfnisse, ein Polytheismus, der auch den Abtritt zu einem Gegenstand des

göttlichen Gesetzes macht. Das praktische Bedürfnis, der Egoismus ist das Prinzip der

bürgerlichen Gesellschaft und tritt rein als solches hervor, sobald die bürgerliche

Gesellschaft den politischen Staat vollständig aus sich herausgeboren. Der Gott des

praktischen Bedürfnisses und Eigennutzes ist das Geld.“11

Und:

„Was in der jüdischen Religion abstrakt liegt, die Verachtung der Theorie, der Kunst,

der Geschichte, des Menschen als Selbstzweck, das ist der wirkliche bewußte

Standpunkt, die Tugend des Geldmenschen. [...]

Die chimärische Nationalität des Juden ist die Nationalität des Kaufmanns, überhaupt

des Geldmenschen.“12

Und dann schließt er den Aufsatz unmissverständlich ab:

„Wir erkennen also im Judentum ein allgemeines gegenwärtiges antisoziales

Element, welches durch die geschichtliche Entwicklung, an welcher die Juden in

7 Marx an Engels; 6. April 1855; 12. April 1855; 16. Mai 1855

8 Siehe z.B. Lenin, W.I.; Werke, Band 21; Dietz Verlag GmbH, Berlin; 1. Auflage 1960 – S. 34

9 Ebd.

10 Karl Marx/ Friedrich Engels - Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 1. Berlin/DDR. 1976 – S. 374

11 Ebd.

12 Ebd. – S. 375


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dieser schlechten Beziehung eifrig mitgearbeitet, auf seine jetzige Höhe getrieben

wurde, auf eine Höhe, auf welcher es sich notwendig auflösen muß. Die

Judenemanzipation in ihrer letzten Bedeutung ist die Emanzipation der Menschheit

vom Judentum.“13

Engels schreibt im März 1856 an Marx über Ferdinand Lassalle:

„Lassalle. Es wäre schade um den Kerl, seines großen Talents wegen, aber die

Sachen sind doch zu arg. Er war immer ein Mensch, mit dem man höllisch aufpassen

musste; als echter Jud von der slavischen Grenze war er immer auf dem Sprunge,

unter Parteivorwänden jeden für seine Privatzwecke zu exploitieren.“14

Auch Kamerad Engels verband Juden also mit Geldgier. Auf die Sicht der beiden auf

die hier erwähnten Slawen, werden wir gleich noch kurz eingehen. Marx selbst hat

sechs Jahre später die folgenden freundlichen Worte über besagten Lassalle übrig:

„Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicher Weise Ende dieser Woche abreist, hat

glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren. Der Kerl würde

eher das Geld in den Dreck werfen, als es einem „Freunde“ pumpen, selbst wenn

ihm Zinsen und Kapital garantiert würden.“15

Und später im gleichen Brief:

„Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs

beweist, - von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten

anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit

einem nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit

der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die

Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.

[...]

Eine der großen Entdeckungen unsres nigger – die er aber mir, dem „vertrautesten

Freunde“, noch mitteilt – ist, daß die Pelasger von den Semiten abstammen.“16

Der vorletzte Absatz bietet auch die Erklärung dafür, wie Marx dazu kommt, den

offensichtlich weißen Lassalle einen „Nigger“ zu nennen. Man beachte auch, dass in

den letzten beiden Absätzen das Wort „Nigger“ durchgehend klein geschrieben wird.

Ob dies mit Absicht geschah, um die Geringschätzung Marx’ auszudrücken bleibt

fraglich, auffällig ist es jedenfalls allemal. In dem Brief bringt Marx auch bereits seine

teilweise abstrusen Rassenvorstellungen zum Ausdruck. Marx war begeisterter

Anhänger eines Mannes namens Trémaux, der einige Theorien bezüglich der

menschlichen Entwicklung aufgestellt hatte, was Marx unter anderem in seinem Brief

an Engels vom 7. August 1866 zeigt, welchen wir gleich noch zitieren werden. Engels

scheint ganz anderer Meinung zu sein, doch sein Kommentar ist in jedem Fall äußerst

bemerkenswert:

13 Ebd. – S.377

14 Engels an Marx; 7. März 1856

15 Marx an Engels; 30. Juli 1862

16 Ebd.


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„Über Moilin und Trémaux schreib ich dieser Tage ausführlicher, letzteren habe ich

noch nicht ganz durchgelesen, bin aber zu der Überzeugung gekommen, daß an

seiner Theorie schon deswegen nichts ist, weil er weder Geologie versteht noch der

ordinärsten literarisch-historischen Kritik fähig ist. Die Geschichten von dem Nigger

Santa Maria und von der Verwandlung der Weißen in Neger sind zum Kranklachen.

Namentlich, daß die Traditionen der Senegalnigger unbedingten Glauben verdienen,

gerade weil die Kerle nicht schreiben können! Außerdem ist hübsch, die Unterschiede

zwischen einem Basken, einem Franzosen, einem Bretonen und einem Elsasser auf

die Bodenformation zu schieben, die natürlich auch daran schuld ist, daß die Leute

vier verschiedne Sprachen sprechen.

Wie sich der Mann das erklärt, daß wir Rheinländer auf unsrem devonischen

Übergangsgebirge (das seit lange vor der Kohlenformation nicht wieder unter dem

Meere war) nicht längst Idioten und Nigger geworden sind, wird er vielleicht im 2ten

Band nachweisen oder aber behaupten, wir seien wirkliche Nigger.“17

Eindeutiger hätte Engels sich wohl nicht ausdrücken können. Gehen wir an dieser

Stelle noch darauf ein, was Marx vorhin in einem seiner Briefe angedeutet hatte. Er

schrieb dort, die Kopfbildung und sein Haarwuchs würden „beweisen“, dass Lassalle

von Schwarzen abstamme, die sich laut ihm beim Exodus den Juden unter Moses

angeschlossen haben sollen. Zu dieser eigenartigen Theorie hatte er schon einige

Jahre zuvor geschrieben, ebenfalls mit Bezug zu Lassalle:

„Apropos! Lassalle-Lazarus. Lepsius hat in seinem großen Werk über Ägypten

nachgewiesen, daß der Auszug der Juden aus Ägypten nichts andres ist als die

Geschichte, die Manetho erzählt, von der Vertreibung „des Volks der Aussätzigen“

aus Ägypten, an deren Spitze sich ein ägyptischer Priester Namens Moses stellte.

Lazarus, der Aussätzige, ist also der Urtyp des Juden und Lazarus-Lassalle. Nur ist

unsrem Lazarus der Aussatz ins Gehirn geschlagen.“18

Kehren wir nun aber zu Trémaux zurück. Engels hatte zur Theorie dieses Mannes

unter anderem geschrieben:

„Die Geschichten von dem Nigger Santa Maria und von der Verwandlung der Weißen

in Neger sind zum Kranklachen.“19

Engels deutet hier richtig an, dass Trémaux’ Theorie beinhaltet, dass Schwarze nichts

weiter als eine „rückentwickelte“ Form der Weißen seien. Obwohl auch Engels ganz

offensichtlich ein starker Verachter schwarzer Menschen war, hielt er diese Theorie

für Unsinn, ganz im Gegensatz zu Marx. Dieser schrieb im August 1866 über

Trémaux:

„In der geschichtlichen und politischen Anwendung viel bedeutender und

reichhaltiger als Darwin. Für gewisse Fragen, wie Nationalität etc., hier allein

Naturbasis gefunden. Z.B. korrigiert er den polen Duchinski, dessen Sachen über die

geologischen Differenzen zwischen Russland und den Westslawen er übrigens

bestätigt, dahin, daß nicht, wie dieser glaubt, die Russen keine Slawen, vielmehr

17 Engels an Marx; 2. Oktober 1866

18 Marx an Engels; 10. Mai 1861

19 Engels an Marx; 2. Oktober 1866


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Tartaren usw., sondern daß auf der in Russland vorherrschenden Bodenformation

sich der Slaw tartarisiert und mongolisiert, wie er (er war lang in Afrika) nachweist,

daß der gemeine Negertyp nur Degenereszenz eines viel höhern ist.“20

Theorien im Bezug auf Rassen waren für Marx offenbar sehr wichtig. Slawen

„mongolisierten“ sich laut ihm, und Schwarze sind für ihn niedere Wesen – denn sie

seien die degenerierte Form eines höheren Wesens, des weißen Menschs, wie Engels

dann klarstellte („Die Geschichten [...] von der Verwandlung der Weißen in Neger

sind zum Kranklachen.“). Doch obwohl diese Verachtung bereits schockierend ist, hat

er für Slawen noch ganz andere Worte übrig. In der Neuen Rheinischen Zeitung

schreibt er im Januar 1849 im Artikel Die revolutionäre Bewegung:

„Die Niederlage der Arbeiterklasse in Frankreich, der Sieg der französischen

Bourgeoisie war gleichzeitig der Sieg des Ostens über den Westen, die Niederlage

der Zivilisation unter der Barbarei. In der Walachei begann die Unterdrückung der

Romanen durch die Russen und ihre Werkzeuge, die Türken; in Wien erwürgten

Kroaten, Panduren, Tschechen, Sereschaner und ähnliches Lumpengesindel die

germanische Freiheit, und in diesem Augenblicke ist der Zar allgegenwärtig in

Europa. "21

Noch im gleichen Monat behauptet Engels in seinem Artikel Der magyarische Kampf,

die Tschechen hätten die Demokratie und die Revolution an die „österreichische

Gesamtmonarchie“ verkauft, um den Gedanken dann so abzuschließen:

„Und für diesen feigen, niederträchtigen Verrat an der Revolution werden wir einst

blutige Rache an den Slawen nehmen.“22

Neben der angeblichen „Mongolisierung“ der Slawen, hassten Marx und Engels sie

scheinbar, weil sie in ihren Augen „Feinde der Revolution“ waren. Zuvor schrieb

Engels im gleichen Artikel, Siebenbürgen und das mittlere Ungarn bis an die

deutsche Grenze seien „ganz von Slawen gereinigt“ worden23. Dann bringt er den

Punkt der „Feinde der Revolution“ noch einmal eindrucksvoll zur Sprache:

„Diese Reste einer von dem Gang der Geschichte, wie Hegel sagt, unbarmherzig

zertretenen Nation, diese Völkerabfälle werden jedesmal und bleiben bis zu ihrer

gänzlichen Vertilgung oder Entnationalisierung die fanatischen Träger der

Kontrerevolution, wie ihre ganze Existenz überhaupt schon ein Protest gegen eine

große geschichtliche Revolution ist.“24

So fährt er fort:

„So in Östreich die panslawistischen Südslawen, die weiter nichts sind als der

Völkerabfall einer höchst verworrenen tausendjährigen Entwicklung. Daß dieser

ebenfalls höchst verworrene Völkerabfall sein Heil nur in der Umkehr der ganzen

20 Marx an Engels; 7. August 1866

21 Neue Rheinische Zeitung Nr. 184; 1. Januar 1849

22 Neue Rheinische Zeitung Nr. 194; 13. Januar 1849

23 Ebd.

24 Ebd.


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europäischen Bewegung sieht, die für ihn nicht von Westen nach Osten, sondern von

Osten nach Westen gehen sollte, daß die befreiende Waffe, das Band der Einheit für

ihn die russische Knute ist - das ist das Natürlichste von der Welt.

Die Südslawen hatten also ihren reaktionären Charakter schon vor 1848 deutlich

ausgesprochen. Das Jahr 1848 hat ihn offen an den Tag gelegt.“25

Im Kontrast dazu stünden in Österreich Polen und Italien, die Deutschen und die

Magyaren – „Sie vertreten die Revolution.“26

„Die Südslawen, seit tausend Jahren von Deutschen und Magyaren ins Schlepptau

genommen, haben sich 1848 nur darum zur Herstellung ihrer nationalen

Selbständigkeit erhoben, um dadurch zugleich die deutsch-magyarische Revolution

zu unterdrücken. Sie vertreten die Konterrevolution.“27

Im Gegensatz dazu schreibt er zu den Vertretern der Revolution:

„Unter allen den Nationen und Natiönchen Östreichs sind nur drei, die die Träger des

Fortschritts waren, die aktiv in die Geschichte eingegriffen haben, die noch jetzt

lebensfähig sind - die Deutschen, die Polen, die Magyaren. Daher sind sie jetzt

revolutionär.“28

Was die Gegenseite angeht, eröffnet er dem Leser das von ihm vorrausgesagte

Schicksal:

„Alle andern großen und kleinen Stämme und Völker haben zunächst die Mission, im

revolutionären Weltsturm unterzugehen. Daher sind sie jetzt kontrerevolutionär.“29

Es folgt zum Abschluss dann eine Reihe von Aussagen, die selbst nach allem bereits

Gelesenem noch erschütternd sein dürfte:

„Die Sache der Magyaren steht lange nicht so schlecht, als der bezahlte

schwarzgelbe Enthusiasmus glauben machen möchte. Sie sind noch nicht besiegt.

Fallen sie aber, so fallen sie rühmlich als die letzten Helden der Revolution von 1848,

und nur auf kurze Zelt. Dann wird einen Augenblick die slawische Kontrerevolution

mit ihrer ganzen Barbarei die östreich[ische] Monarchie überfluten, und die Kamarilla

wird sehen, was sie an ihren Bundesgenossen hat. Aber bei dem ersten siegreichen

Aufstand des französischen Proletariats, den Louis-Napoleon mit aller Gewalt

heraufzubeschwören bemüht ist, werden die östreichischen Deutschen und Magyaren

frei werden und an den slawischen Barbaren blutige Rache nehmen. Der allgemeine

Krieg, der dann ausbricht, wird diesen slawischen Sonderbund zersprengen und alle

diese kleinen stierköpfigen Nationen bis auf ihren Namen vernichten.

Der nächste Weltkrieg wird nicht nur reaktionäre Klassen und Dynastien, er wird

auch ganze reaktionäre Völker vom Erdboden verschwinden machen. Und das ist

auch ein Fortschritt.“30

25 Ebd.

26 Ebd.

27 Ebd.

28 Ebd.

29 Ebd.

30 Ebd.


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Mit Weltkrieg ist kein globaler Krieg gemeint, sondern eher einer mit weitreichenden

Auswirkungen. Wie Marx in Die Revolutionäre Bewegung schreibt:

„Jeder europäische Krieg aber, worin England verwickelt wird, ist ein Weltkrieg.“31

Anschließend schreibt er, England werde „seine Schuld gegen die Revolution des 18.

Jahrhunderts einlösen“32. Später, im Februar des gleichen Jahres, wird von Engels

der Hass auf andere Völker aufgrund von „Feindaschaft mit der Revolution“ in

seinem Artikel Der demokratische Panslawismus zum Ausdruck gebracht und die

Konsequenz benannt. Zunächst heißt es:

„Man verlangt von uns und den übrigen revolutionären Nationen Europas, wir sollen

den Herden der Kontrerevolution dicht an unsrer Tür eine ungehinderte Existenz,

freies Verschwörungs- und Waffenrecht gegen die Revolution garantieren; wir sollen

mitten im Herzen von Deutschland ein kontrerevolutionäres tschechisches Reich

konstituieren, die Macht der deutschen, polnischen und magyarischen Revolutionen

durch dazwischen geschobne russische Vorposten an der Elbe, den Karpaten und der

Donau brechen!“33

Doch:

„Wir denken nicht daran. Auf die sentimentalen Brüderschaftsphrasen, die uns hier

im Namen der kontrerevolutionärsten Nationen Europas dargeboten werden,

antworten wir, daß der Russenhaß die erste revolutionäre Leidenschaft bei den

Deutschen war und noch ist; daß seit der Revolution der Tschechen- und Kroatenhaß

hinzugekommen ist und daß wir, in Gemeinschaft mit Polen und Magyaren, nur durch

den entschiedensten Terrorismus gegen diese slawischen Völker die Revolution

sicherstellen können. Wir wissen jetzt, wo die Feinde der Revolution konzentriert

sind: in Rußland und den östreichischen Slawenländern; und keine Phrasen, keine

Anweisungen auf eine unbestimmte demokratische Zukunft dieser Länder werden

uns abhalten, unsere Feinde als Feinde zu behandeln.“34

Und schließlich kündigt er dann die letzte Bestrafung der Slawen für ihr

unrevolutionäres Verhalten an:

„Dann Kampf, "unerbittlichen Kampf auf Leben und Tod" mit dem

revolutionsverräterischen Slawentum; Vernichtungskampf und rücksichtslosen

Terrorismus - nicht im Interesse Deutschlands, sondern im Interesse der Revolution!“

35

31 Neue Rheinische Zeitung Nr. 184; 1. Januar 1849

32 Ebd.

33 Neue Rheinische Zeitung Nr. 222; 15. Februar 1849

34 Ebd.

35 Ebd.


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Das Prinzip der Revolution wird unter anderem von Marx in seinem Artikel

„Erzwungene Emigration“ für den New-York Daily Tribune vom 22. März 1853

kurz ausgeführt:

„In der Gesellschaft vollzieht sich eine lautlose Revolution, vor der es kein Entrinnen

gibt und die sich um die menschlichen Existenzen, die sie zerbricht, ebensowenig

kümmert wie ein Erdbeben um die Häuser, die es zerstört. Unterliegen müssen jene

Klassen und Rassen, die zu schwach sind, die neuen Lebensbedingungen zu

meistern. Kann es aber etwas Kindischeres und Kurzsichtigeres geben als die

Ansichten jener Ökonomen, die allen Ernstes glauben, dieser jammervolle

Übergangszustand bedeute nichts weiter als die Anpassung der Gesellschaft an den

Aneignungstrieb der Kapitalisten, so wohl der Grundherren wie der Geldherren?“36

Nein, für Karl Marx bedeutete dieser „jammervolle Übergangszustand“ natürlich die

Entstehung der neuen Gesellschaft aus den Trümmern der alten.

Die Ansichten von sowohl Karl Marx als auch Friedrich Engels im Bezug auf Juden,

Schwarze, Slawen und allen voran den „Feinden der Revolution“ wären damit

herausgestellt.

IV. Schlussfolgerung

Obwohl im Grunde gerade einmal an der Oberfläche gekratzt wurde, sollten die

Schlussfolgerungen definitiv auf der Hand liegen. Ohne gewagte Spekulationen über

die Gedankenwelt von Karl Marx oder auch Friedrich Engels anstellen zu wollen,

können wir jedenfalls festhalten, dass sie von einer tiefen Verachtung beinahe jeder

Form (menschlichen) Lebens angetrieben wurden. Ihr Ziel war die vollständige

Zerstörung ihrer gegenwärtigen Gesellschaft, und wer diesem Ziel widersprach,

musste vernichtet werden. Aus dieser Tatsache wurde genau genommen auch gar

kein Geheimnis gemacht. Selbst im Manifest der Kommunistischen Partei heißt es

zum Schluss:

„Die Kommunisten verschmähen es, ihre Ansichten und Absichten zu verheimlichen.

Sie erklären es offen, dass ihre Zwecke nur erreicht werden können durch den

gewaltsamen Umsturz aller bisherigen Gesellschaftsordnung.“37

Und Engels lässt uns in seinem Artikel Sieg der Kontrerevolution in Wien wissen, „daß

es nur ein Mittel gibt, die mörderischen Todeswehen der alten Gesellschaft, die

blutigen Geburtswehen der neuen Gesellschaft abzukürzen, zu vereinfachen, zu

konzentrieren, nur ein Mittel - den revolutionären Terrorismus.“38

Wenn man bedenkt, dass diese Feinde der Menschheit bis heute weithin als

Volkshelden verehrt werden und ihnen mit Gedenkmünzen, Statuen, Briefmarken,

nach ihnen benannten Straßen etc. gehuldigt wird, dreht sich einem wahrlich der

Magen um. Besonders tragisch ist auch die Tatsache, dass sie gerade von den

36 Engels, Marx; Werke, Band 8; Dietz Verlag, Berlin.; 3. Auflage 1972, unveränderter Nachdruck der 1.

Auflage 1960, Berlin/DDR. S. 544

37 Manifest der Kommunistischen Partei; S. 56

38 Neue Rheinische Zeitung Nr. 136; 7. November 1848


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Gesellschaftsgruppen, die sie so abgrundtief verachteten, oft für deren Befreier und

Vorbilder gehalten wurden und noch immer werden.

V.

Quellen

Engels, Friedrich/ Marx, Karl; Werke; Dietz Verlag; Berlin/DDR.; 1976 –

Verschiedene Bände

Engels, Friedrich/ Marx, Karl; Der Briefwechsel; C. H. Beck’sche Buchdruckerei;

Nördlingen; 1983 – Vier Bände

Engels, Friedrich/ Marx, Karl; Manifest der Kommunistischen Partei; Reclam;

Ditzingen; 1969

Lenin, W.I.; Werke; Dietz Verlag GmbH, Berlin; 1. Auflage 1960 – Band 21


Ausserdem Lesenswert:

http://www.zeit.de/1998/23/Karl_Marx_der_Visionaer_und_Rassist

und

http://www.apostasia.de/cms/images/Das-andere-Gesicht-des-Karl-Marx-ocr.pdf

Marx haßt ganze Nationen

Marx' ganze Einstellung und Konversation waren sata-

nischer Art. Obwohl selbst Jude, schrieb er ein boshaf-

tes antijüdisches Buch mit dem Titel „Die Judenfrage".

Im Jahre 1856 veröffentlichte er in „The New York

Tribüne" einen Artikel mit dem Titel „The Russian

Loan" („Die russische Anleihe"), in dem wir lesen:

„Wir wissen, daß hinter jedem Tyrannen ein Jude steht,

wie hinter jedem Papst ein Jesuit steht.


Auch die Linksextreme Zeitung Jungle World berichtete schon-warum also berufen sich die Linken immer noch auf Marx?

Volksgeist und Völkerabfälle

Bereits Karl Marx und Friedrich Engels betrachteten Südosteuropa als barbarisch und Preußen als Macht des Fortschritts und der Zivilisation. 

http://jungle-world.com/artikel/2009/13/33606.html

und das ÖR Radio berichtet "Unzensiertes"

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/1020057/

Unzensiertes von Marx und Engels

"Krieg den Mösen, Friede den Arschlöchern, wird es jetzt heißen. (Lachen)" Friedrich Engels 1869 zur Liberalisierung des Verbots der Homosexualität. 


Auch er hat kapiert was Marx und Engels für Menschen waren:

Ich bin Absolvent einer kommunistischen Kaderschmiede der DDR und habe mich im Studium 13 Semester mit Marxismus-Leninismus beschäftigt.

http://www.zechweb.de/IstEngelsVorbild.htm