Manifest: Klima


Der Begriff Klima kommt vom griechischen Wort klimatos, das „Neigung“ bedeutet und zwar Neigung des Einstrahlungswinkels der Sonne, wodurch sich die Erdoberfläche unterschiedlich erwärmt.

Die Klimageschichte kann seit Entstehung unserer Erde kurz wie folgt dargestellt werden: Nachdem sich anfangs die sehr heiße Oberfläche rasch abkühlte, entstanden vor 3,2 Mrd. Jahren die Ozeane und vor 2,3 Mrd. Jahren die ersten polaren Eisbildungen. Da solche eisbegünstigenden Klimazustände (Eiszeitalter) zunächst offenbar nur episodisch eingetreten waren, waren etwa 90% der Klimageschichte vom Warmklima, d.h. Klima ohne Eisbildung beherrscht. So lag noch vor 100 Millionen Jahren die bodennahe Erdmitteltemperatur um 10*C über dem heutigen Wert, der mit 15*C angegeben wird. Mit Beginn des Tertiärs ( vor 65 Millionen Jahren) setzte jedoch eine markante Abkühlung ein (Aussterben der Dinosaurier), die schließlich vor 2-3 Millionen Jahren in ein neues, das noch andauernde quartäre Eiszeitalter mündete. Innerhalb der Eiszeit findet offenbar ein Wechselspiel zwischen besonders kalten Unterepochen, den Kaltzeiten (Eiszeiten) und relativ warmen Klimazuständen, den Warmzeiten, statt. Zuletzt hat dieser Kaltzeit-Warmzeit-Zyklus zu der noch andauernden Neowarmzeit geführt, deren Höhepunkt vor etwa 5.000 Jahren überschritten wurde. In ungefähr 60.000 Jahren wird der Tiefpunkt der nächsten Kaltzeit erwartet. Insgesamt sind im quartären Eiszeitalter nach heutigem Forschungsstand mindestens 20 Kalt- und Warmzeiten aufgetreten.

In der gegenwärtigen Neowarmzeit liegen die Variationen der bodennahen Lufttemperaturen bei 1-2*C, wobei sich ein ungefähr 1.000-jähriger Zyklus andeutet. Die in dieser Zeitskala auftretenden warmen Klimaabschnitte lagen in der Römerzeit sowie vor rund 1.000 Jahren. Daher gab es im Mittelalter gute Ernten und es herrschte für damalige Zeiten ein beträchtlicher Wohlstand. Es wurden Dome, Schlösser und Burgen gebaut. Die relativ kalten Klimaabschnitte lagen zwischen 1400 und 1900, mit Tiefpunkten um 1600 und 1850 (kleine Eiszeit). Es gab schlechte Ernten und daher Hungersnöte; es herrschten als Folge davon Seuchen. Dadurch kam es zu den ersten Hexenverfolgungen in den zunächst am schlimmsten betroffenen Alpentälern, in Norditalien und in Südfrankreich. Um 1480 erklärte Papst Innozenz der VIII auf Drängen von Dominikanermönchen, dass Menschen (Hexen) tatsächlich auf das Wetter katastrophalen Einfluss nehmen könnten und löste damit die Hexenverfolgung aus. Es hat aber, das wissen wir heute, nie eine einzige Hexe gegeben. Aus der Klimageschichte unserer Erde ist zu erkennen, dass es immer wieder Kalt- und Warmzeiten gegeben hat. Insbesondere die letzten 5.000 Jahre, die für uns noch überschaubar sind, zeigen deutlich, dass es in dieser Zeit mehrere Male einen Klimawandel gegeben hat. Aber zur Römerzeit, also vor rund 2.000 Jahren und auch noch vor 1.000 Jahren gab es noch keine Industrie, die Kohlendioxid (CO2), das bei weitem am stärksten vertretene Treibhausgas, und andere Treibhausgase, die weit weniger vertreten sind, wie Methan (CH4), Distickstoffoxid (N2O), Flourchlorkohlenwasserstoff (FCKW), Ozon (O3) und Wasserdampf (H2O) emittierten.

Es muss also die Sonne gewesen sein, die durch die Schwankungen in ihrer Strahlungsintensivität das Klima auf unserer Erde immer wieder verändert hat.

Trotzdem versuchen heute einige Wissenschaftler die seit etwa 1850 ansteigenden Temperaturen und die daraus resultierenden „Klimakatasstrophen“ auf die von Menschen verursachten Emissionen der o.g. Treibhausgase, insbesondere aber des CO2 zurückzuführen. Das Muster ist stets dasselbe: Die Bedeutung einzelner Ereignisse wird mediengerecht aufbereitet und geschickt dramatisiert. Die Dramatisierung wird hingenommen, eine Korrektur der Übertreibung aber als gefährlich angesehen, da politisch inopportum. Ein Beispiel ist die Diskussion um den sogenannten Hockeystick, eine Temperaturkurve, welche angeblich die Entwicklung der letzten 1.000 Jahre abbildet, und deren Verlauf der Form eines Hockeyschlägers ähnelt. Diese Kurve wurde 2001 vom IPPC, dem von der UNO eingesetzten Gremium von Klimaforschern, voreilig zum ikonenartigen Symbol für den menschengemachten Klimawandel institutionalisiert: Die am Ende eines über Jahrhunderte stabilen Temperaturverlaufs nach oben abknickende Keule des Hockeyschlägers soll den menschlichen Einfluss ab etwa 1900 darstellen. Im Oktober 2004 haben andere Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Science gezeigt, dass die methodischen Grundlagen, die zu dieser Hockeyschläger-Kurve führten, fehlerhaft waren. Die Reaktion prominenter Vertreter der Klimaforschung bestand dann aber nicht in einer sachlichen Auseinandersetzung, vielmehr machten sie sich Sorgen, dass der guten Sache des Klimaschutzes Schaden zugefügt worden sei. Diese Sorgen entstanden aber nicht wegen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, sondern mittels realitätsferner Szenarienrechnungen-offensichtlich wegen politischer Zielvorgaben, um eine drastische Reduktion der CO2-Emissionen durchzusetzen. Ideologen in Deutschland befürchten auch wegen der Lufterwärmung ein Abschmelzen des Nordpols und als Folge eine Überschwemmung Norddeutschlands, z.B. der Insel Sylt. Die Realität ist aber, dass die Nordsee nicht um einen Millimeter ansteigt, selbst wenn der ganze Nordpol abschmilzt, weil der Nordpol eine Eisinsel ist. Wegen der abergläubischen Angst oder ideologisch gewollten Falschdarstellung wollen einige Politiker die CO2-Produktion drastisch senken. Die Folgen werden gewaltige volkswirtschaftliche Schäden sein, ohne dass das Weltklima beeinflusst werden kann.

Die ganze Aufregung um CO2 erscheint auch absurd, wenn man bedenkt, dass von dem seit 1860 beobachteten Temperaturanstieg um 0,6*C lediglich 43% den Treibhausgasen und davon etwa 60% dem CO2 anzulasten sind. Das macht, obwohl bisher riesige Mengen fossiler Energieträger verbrannt worden sind, lediglich 0,155*C aus, die zu Lasten des CO2 gehen. Außerdem steht fest, dass der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre von 1870 bis 2004 von dem Wert 0,028% auf 0,038% gestiegen ist und noch weiter, aber verlangsamt, steigen und nach zuverlässigen Berechnungen von Wert von 0,048% nicht überschreiten wird.

Nach allen Feststellungen ist es also unsere Sonne, die durch den Wechsel ihrer Strahlungsintensität das Klima steuert. Daher kann nur empfohlen werden, sich an die derzeitige Erwärmung anzupassen. Wir, die wir in der nördlichen Hälfte der Erde leben, werden von der Erwärmung profitieren. Ein wärmeres Klima wird gesünder sein als das Grippewetter, das uns immer wieder heimsucht. Wir werden Energie für die Beheizung unserer Häuser einsparen. Millionen Menschen können ihren Urlaub an den Stränden von Ost- und Nordsee verbringen und müssen nicht mehr, um Sonne zu genießen, zum Mittelmeer reisen. Unsere Bauern werden bessere Ernten haben, weil der höhere CO2-Gehalt und die größere Wärme die Pflanzen besser wachsen und robuster werden lässt. Die Weizenanbaugrenze wird weiter nach Norden wandern; Kanada und Russland werden die großen Gewinner sein. Australische Weizenfarmer machen sich jetzt schon Sorgen über den Verfall der Weizenpreise, den sie erwarten. Es wird in der Welt keinen Nahrungsmangel mehr geben.