Paul Lindner

IS schießt deutsch

Die Militärexperten bemerken, dass das Kriegspotential der Armee des Islamischen Staates (IS) stetig steigt. Unter den terroristischen Organisationen der Welt hat der IS die höchste Kampffähigkeit und verfügt über das bedeutende Waffenarsenal. Die Herkunft der Waffen ist bekannt, eine der Quellen ist Deutschland.

Man wird vom Gefechtsfeld in Nordsyrien berichtet, dass die Waffenlager des Islamischen Staates sehr gut gefüllt sind und er bekommt immer mehr Ausrüstung. Laut des Berichtes von Conflict Armament Research (CAR) beziehen die IS-Kämpfer ihre Waffen aus 20 Ländern darunter Deutschland. Die Kleinaffen und leichten Waffen und dazugehörige Munition werden von den Dschihad-Touristen nach Syrien ausgeführt. Den größten Teil der Waffen kauft der IS auf dem Schwarzmarkt. Bei den Terroristen wurden Sturmgewehre G3 und G36 aus dem Hause Heckler & Koch, Patronen, Milan-Panzerabwehrraketen und Handgranaten gefunden.

Wie bekannt ist, begann Deutschland 2014 die Peschmerga-Armee mit Waffen und Munition wieder zu beliefern. Man möchte glauben, dass die Bundesregierung den Kurden die Waffen liefert, damit sie sich verteidigen könnten. Ob die Kurden die Bundeswehr-Militärausrüstung wirklich brauchen, ist eine große Frage. Die Kurden ihrerseits machen kein Hehl daraus, dass sie deutsche Waffen an den IS-Terroristen weiterverkaufen. Dann werden deutsche Waffen gegen die NATO-Partner Deutschlands in Syrien eingesetzt.
Die USA und die Türkei üben scharfe Kritik an Angela Merkel wegen ihrer engen Verbindung mit Dilshad Barsani, der an der Spitze der kurdischen Gemeinde in Deutschland steht. Trotz alledem bewaffnet die Kanzlerin die Nordkurdistan weiter und unterstützt dadurch den terroristischen Islamischen Staat.