BIG Homosexuelle in der AfD

AfD Homosexuelle protestieren mit satirischer Aktion gegen Diskriminierung.

(Berlin/Saarbrücken) Die Bundesinteressengemeinschaft Homosexuelle in der AfD, hat sich gegen die pauschale Verurteilung eines neuen Bildungsplans einiger Bundesländer ausgesprochen. Zwar wird das von der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg erstellte Papier ebenfalls kritisiert, aber die Schlussfolgerung ist nicht, dass man über das Thema Homosexualität im Unterricht überhaupt nicht aufklären sollte. Alexander Tassis, der Bundessprecher der BIG stellt gegenüber der Presse klar:" Jedes Schulfach wird pauschal durchgegendert ohne auf das aktive Schülerbegehren, sich auf das Thema Homosexualität einzulassen individuell einzugehen. Das halte ich für vollkommen abwegig. Da wird weniger Toleranz gegenüber Homosexuellen bei rauskommen, wenn solche Pläne gegen Eltern und Schülerwillen durchgesetzt werden." Die Gruppe protestiert auch gegen eine PR-Aktion von Beatrix von Storch, die für die AfD im Europaparlament sitzt und dem christlich-konservativen Flügel der AfD zugerechnet wird. Frau von Storch hisste unlängst, aus Protest gegen ein Konzert der österreichischen Sängerin "Cochita Wurst" in ihrem Brüsseler Büro eine Flagge mit dem Symbol der französischen Organisation "Manif Pour Touts", die in Frankreich öffentlich gegen Homosexualität und Transvestitismus eintritt. Als Gegenreaktion veröffentlichten die Schwulen und Lesben der AfD ein Motiv auf Facebook, das sich satirisch mit den französischen Gegner der Gleichstellung von Ehe und Eingetragenen Lebenspartnerschaften auseinandersetzt. Das Mott lautet:" Auch wir haben ein Elternrecht". Auf dem Bild werden gleichgeschlechtliche Paare mit Kindern abgebildet. Die AfD setzt sich in ihren politischen Leitlinien klar gegen Diskriminierung von gesellschaftlichen Minderheiten ein. Deshalb erachtet es die Bundesinteressengemeinschaft Homosexuelle in der AfD als inakzeptabel, dass die Partei öffentlich mit einer solchen Organisation in Verbindung gebracht wird.