Ende einer 13jährigen Odyssee

von Michael Köhne

Ende einer 13jährigen Odyssee

Als Anfang 2000 meine Wohnung in Saarbrücken zwangsweise geräumt wurde, standen die drei Türme des WTC noch, und die Welt sah ganz anders aus als heute.

Anfang 2001 kam George W. Bush mit einem dreisten Wahlbetrug ins Amt, und heute wissen wir, dass es bei der letzten Bundestagswahl im Prinzip so ähnlich zuging. In der Zwischenzeit ist viel passiert:

Im Januar 2003 korrespondierte ich ausführlich mit Jürgen W. Möllemann, um in Deutschland eine neue FDP zu gründen. Wie die Sache ausging, ist bekannt.

In diesem Zeitraum hielt ich mich in meiner Heimatstadt Warstein auf, so kam der Kontakt mit der Warsteiner Brauserei zustande, der inzwischen zu einem millionen-, bzw. milliardenschweren Rechtsstreit eskaliert ist (keine Übertreibung)!

Hätten die Warsteiner mir damals die ausgelobte Belohnung in Höhe von 10.000 DM anstandslos ausgezahlt, so wäre ich damit nach San Francisco geflogen und hätte mit den Google-Gründern Kontakt aufgenommen. Dann säße ich heute im Google-Vorstand und könnte über ein entsprechendes Milliardenvermögen verfügen. Diese Chance hat mir die Warsteiner Brauserei versaut, und in dieser Höhe werde ich vor der Letzten Instanz meinen Schadenersatz einfordern.

Statt dessen musste ich nach Berlin ziehen, dort Hartz 4 beantragen und mir Jahre lang in öffentlichen Verkehrsmitteln die Eier schaukeln. Die dort lebende Google-Cheflobbyistin Annette Kroeber Riel hätte ich sonst unter ganz anderen Umständen angetroffen. Diesen Schaden kann niemand mehr ersetzen.

Seit 2008 betreibe ich die Webseite kanzlerdaemmerung.de, und im Sommer 2010 schockte ich mit maßgeschneiderten Google-Suchergebnissen nicht nur die Bundesregierung, sondern auch die Soester Justiz. Das hat mich 2012 in die Lage versetzt, meinen Prozess von 2005 neu aufzurollen.

Auf meiner Webseite wurde unter anderem die Information weiterverbreitet, dass das Deutsche Reich 1945 nicht aufgelöst wurde, sondern die Waffen-SS und die Kriegsmarine weitergekämpft und die USA im Pinguin-Krieg von 1947 vernichtend geschlagen haben. Alle gut informierten Besucher wissen jetzt, dass das Deutsche Reich bis heute noch handlungsfähig ist, egal ob uns das passt oder nicht.

Deshalb sind meine Vorwürfe gegen die BRD-Justiz, dass in diesem unserem Lande regelmäßig Rechtsbeugung betrieben wird, von durchschlagender Qualität. Alle Beteiligten wissen jetzt, dass sie sich bei einem Wiederaufnahmeverfahren vor einem reichsdeutschen Gericht in der selben juristischen Zwickmühle befinden, wie 1990 die DDR-Mauerschützen.

Vor diesem Hintergrund ist mein ehemaliger Pflichtverteidiger sehr gut beraten, sich außergerichtlich mit mir über seine Haftpflichtversicherung zu einigen. Dann verliert er schlimmstenfalls seinen Schadenfreiheitsrabatt, und das war’s. Andernfalls verliert er wegen eines peinlichen Anfängerfehlers seine Reputation, und muss darüber hinaus mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Das selbe gilt für die Richter, die mich 2005 und 2013 im Auftrag der Warsteiner Brauserei „verurteilt“ haben.

Mir fließt damit ein 5stelliger Betrag zu, mit dem ich im kommenden Europawahlkampf dem Establishment die Hammelbeine langziehen werde. Hier zur Information, wie der letzte Bundestagswahlkampf gelaufen wäre, wenn die Parteiführung von AfD und Linkspartei auf mich gehört hätten:

Die AfD wurde offensichtlich von systemkonformen Professoren gegründet und geführt, die gar nicht die Absicht hatten, wirklich das System grundlegend zu reformieren. Sie haben sich deshalb von vorne herein im 5%-Turm einsperren und sich mit Stammtischparolen unter Kanaldeckelniveau konsequent als „Rechtspartei“ diskreditieren lassen.

Ich hingegen hätte für einen starken Linksflügel der AfD gesorgt und eigene Meinungsumfragen gestartet, mit folgendem Ergebnis: Von 10 willkürlich angerufenen Leuten war mindestens einer dabei, der sich vorstellen könnte, die AfD zu wählen. Die nun folgende Prozentrechnung beherrscht ja wohl jeder selbst.

So hätten wir mit einer Großen Koalition der Vernunft von Links bis Rechts locker ein zweistelliges Ergebnis geholt.

Das hätte sich auch allgemein herumgesprochen und hätte von den Propagandamedien nicht ignoriert werden können, wenn ich in den zwei Monaten vor der Wahl nicht im Knast gesessen hätte – wegen Schwarzfahrens mit der U-Bahn!

Immerhin habe ich dort einen renommierten Rechtsanwalt kennen gelernt, der ebenfalls dort eingesessen hat, wegen Beamtenbeleidigung! Er hatte sich mit einem Finanzbeamten angelegt, der ihm darauf hin seine Konten gesperrt hatte, so dass er seine Geldstrafe nicht bezahlen konnte und deshalb brummen musste. Nur so bin ich überhaupt an den Geheimtip mit der Anwalt-Haftpflicht gekommen.

So hat sich das wiederholte Schwarzfahren für mich am Ende doch noch gelohnt!