Reisebericht

Mexiko - Tula, Teotihuacan, Chichen Itza, Uxmal, Sierra Madre

Unsere Route beginnt in der Hauptstadt Mexiko City und führt uns dann weiter durch Mexiko über das Hochland nach Süden.

Vorbemerkung

Wer hätte nicht schon von den prächtigen Goldschätzen der Azteken gehört, von ihren Opferritualen oder von den Pyramiden der Mayas, von Urwald überwuchert.

Und wer hat nicht schon über ihre unglaublichen Kenntnisse in Mathematik und Astronomie gestaunt, in prächtigen Bildbänden über Mittelamerika geblättert oder sich an Reiseschilderungen erfreut.



Doch all dies ist nichts gegen das Erlebnis, selbst auf die Pyramiden zu steigen und herabzuschauen, die Hand an die Grundmauern eines Tempels zu legen, der vor 1500 Jahren erbaut wurde, den Goldschmuck unmittelbar vor sich zu sehen und - höchst kompetent geführt - "lebensecht" informiert zu werden über jene geheimnisvollen mittelamerikanischen Kulturen.

»Dieser Bericht ist Gregor Baumberger gewidmet, der bald nach dieser Reise plötzlich und unerwartet verstorben ist«



Auf den Spuren versunkener Kulturen in Mittelamerika


Tula war die Hauptstadt der Tolteken. Sie wurde vor mehr als 1100 Jahren gegründet. Wir erreichen sie nach gut einer Autostunde, nördlich von Mexiko City.
Beeindruckend die berühmten "Atlanten", fast 5 m hohe Statuen, die auf der oberen Plattform der Morgenstern-Pyramide stehen.

Die Anlage von Teotihuacan im östlichen Einzugsgebiet der Hauptstadt ist riesig. Zunächst fesseln uns die herrlichen Reliefs am Palast.
Der Blick vom Gipfel der Mondpyramide streift über die kilometerlange "Straße der Toten" nach links zur Sonnenpyramide. Gewaltige Bauwerke, entstanden ohne Hilfsmittel wie etwa Wagen oder Pferde. 200.000 Menschen haben zur Blütezeit der größten Stadt der Welt damals vor etwa 1 ½ Tausend Jahren hier gelebt.

Auf dem weiteren Weg nach Süden sehen wir in der Ferne den Popocatepetl, einen der bekanntesten und höchsten Berge (Vulkane) Mexikos.


In Puebla, der Stadt der Künste und Wissenschaften, der bunt bemalten Kacheln an den Häusern und des VW-Werkes staunen wir über die Pracht des Altars in Santo Domingo.


Auf guter Straße geht es über die Sierra Madre. Karge und eindrucksvolle Landschaft mit "Wäldern von Säulenkakteen" und einzelnen prächtigen Kandelaber-Kakteen.



Oaxaca ist eine mittelgroße, lebhafte, saubere und interessante Stadt. Man wird sich das exzellente Museum anschauen, den lebhaften Markt (Schokolade!), die Kirche Santo Domingo. Und man wird in unmittelbarer Nähe den Monte Alban besuchen und die Spuren der Olmeken, der Zapoteken und Mixteken finden: eine übersichtliche und eindrucksvolle Anlage mit herrlichem Rundblick über die Berglandschaft und die Stadt Oaxaca.


Nicht weit entfernt dann Mitla. Es steht für Mosaiken, geometrische Muster, Stuck und Adobeziegel.


Im Bundesstaat Chiapas überquert die "Panamerikana" den Rio Grijalva, der eine tiefe Schlucht gegraben hat, den Canyon Sumidero. Er soll durch eine 1000m tiefe Schlucht führen. Wir befahren sie mit einem schnellen Boot und sind sehr beeindruckt von diesem Naturspektakel.


San Cristobal de las Casas ist die letzte Station des ersten Abschnitts.


Schachbrettartig angeordnete Straßen in dem Kolonialstädtchen, bunte Häuser, fröhliches Treiben auf den Märkten, besonders vor Santo Domingo, der Kirche mit Stuckverzierungen, Säulen und Heiligenbildern.

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