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Europa als Mensch, die Organe als Länder, ein Gleichnis!

Europa als Mensch, die Organe als Länder, ein Gleichnis!

Es war einmal ein Körper, nennen wir Sie Europa. Ihre Organe, waren verschieden und hatten verschiedene Aufgaben. Sie sind wie die Länder Europas.

Europas Körper brauchte seine Sinne nicht mehr, denn alles war bequem geworden.

Die Nase, roch nicht mehr an Dingen, ob sie gut oder schlecht waren. Die Ohren, hörten nicht mehr in sich hinein, nur noch nach außen. Die Zunge, schmeckte nicht mehr Feinheiten heraus, sie war überdeckt mit Geschmacksverstärker. Die Augen waren müde, vom Starrsinn des Beton. Sie sahen keine rauschenden Blätter im Wind mehr. Die Haut bedeckt mit Cremes und Stoffen, spürte nicht mehr.
Den Gleichgewichtssinn brauchte sie nicht mehr, denn sie saß oder lag nur noch.

Und es kam es das, Europa den Kornakt verlor, mit der Natur und traute seinen Sinnen nicht mehr.

Ohne Sinne gibt es keinen Anker, im Universum und Gedankengespinste ersetzten die Wirklichkeit.

Da schwang sich das Gehirn auf, Meister über alles zu sein und stellte das Herz, und alle anderen Organe, weit unter sich. Das Hirn forderte, das alle Organe sich aneinander angleichen sollen. Leberzellen, wurden zu Gallenzellen. Teile der Lunge, gehörten ab jetzt zum Herzen. Luft wurde ins Wasser getaucht. Festes sollte verflüssigt werden.
Und so nahm das unvermeidliche seinen Lauf und der Körper Europas, wurde schwächer und schwächer. Die Organe verloren ihre Eigenheit und Stabilität. Wie Zellen ohne Haut, sanken sie in sich ein. Sie vermöchten sich nicht mehr zu schützen. Es wurde ein grauer Matsch aus Zellkonglomeraten, die sich selber Angriffen, weil sie nicht mehr wussten, wer sie sind und was sie Ihre Aufgabe sein sollte.