Nikkei 225 und Asien-Börse

Nikkei-225-Fakten – China stabilisert, Abe pumpt

Die Anstrengungen des chinesischen Wirtschaftsriesen und seine Stabiliserungsmaßnahmen bezüglich der eigenen Wirtschaft haben den Aktienmärkten, insbesondere dem japanischen, kräftigen Rückenwind verliehen. Sehr positiv wirkten sich auch die Steuererleichterungen aus, die der Präsident Japans, Shinzo Abe, den japanischen Unternehmen eingeräumt hat.

Zudem haben die Equitymärkte Japans von einem verbilligten Yen profitiert. Der japansiche Leitindex Nikkei-225 konnte den größten Tagesgewinn seit dem Jahr 2008 verbuchen, er verteuerte sich um satte 7,7 Prozent auf einen Stand von 18.770 Zähler.

Zusammengefasst kann man festhalten: Die Ankündigungen des chinesischen Finanzministeriums seine Steuerpolitik zur Stimulierung des Wirtschaftswachstums zu intensivieren, werden in der kommenden Zeit Infrastrukturinvestitionen in Höhe von 10 Milliarden Euro in die heimische Wirtschaft fließen lassen.
Dies dürfte die anhaltende Unsicherheit über chinesische Wachstumsaussichten in den Augen der internationalen Investoren zumindest etwas abschwächen. Ist dies nun positiv oder negativ zu werten? Nun, zunächst zu Japan und dem sogenannten Kursfeuerwerk: Die Stabiliserungsmaßnahmen Japans zielen weiterhin auf den alten Pfad ab, nämlich die Intensivierung des Pumpkapitalismus. Doch was ist mit China?

Globale Krisenwahrscheinlichkeit – China kontrolliert über Schwellenländer Ökonomien

Für die chinesische Volkswirtschaft kann das Szenario einer ernsten Wirtschaftskrise mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Zum einen ist die Kontrolle der Liquidität im eigenen Bankensektor weitgehend sichergestellt, zum anderen verfügt China über extrem hohe Devisenreserven. Zwar gibt es ab und zu Meldungen von Rekordrückgängen, aber man redet hier schließlich von sicher vorhandenen Devisenreserven in einem Umfang von 3,56 Billionen US-Dollar.

Dieser Marktkommentar stellt ein Exzerpt aus dem Smartest Finance Market Snapshot dar. Der komplette Bericht sowie weitere Publikationen können im unabhängigen Wirtschaftsblog gesichtet werden.