Reisebericht

Alaska - Katmai Nationalpark, Mount McKinley, Brooks Falls, Chugach Mountains, Anchorage

Die Wildnisse Alaskas. Ein sehr persönlicher Reisebericht über 'The Last Frontier' mit interessanten und nützlichen Informationen. Wie immer freue ich mich über Feedback...

Vorbemerkung

Nach Alaska sollte nicht reisen, wer auf stabiles und sonniges Wetter fixiert ist. Und auch Reisende, die auf geringe Lebenshaltungskosten Wert legen, sind in Alaska völlig fehl am Platz. Bei Preisen von beispielsweise 6 Dollar für ein Päckchen Käse oder 17 Dollar für einen großen Beutel Tomaten (die Aufzählung könnte beliebig fortgesetzt werden) wird es schottisch angehauchten Personen ganz anders. Und zum Abschluss des Anfangs: Alaska ist kein Zoo. Es gibt Elche, Bären, Dallschafe, Rentiere, Wale und vieles mehr. Aber sie kommen nicht ans Auto und fressen einem nicht aus der Hand. Man benötigt viel Geduld und ein zoomstarkes Objektiv, um nicht nur einen kleinen Tierfleck auf dem Foto zu erkennen.
Hier bei reisenzeigen eine gekürzte Version des ausführlichen Berichts, zu finden unter: www.kubelka.de




Anchorage

Anchorage ist sicherlich keine typische amerikanische Großstadt. Nur 270.000 Menschen leben im weitläufigen Einzugsgebiet der größten (und wenn man ehrlich ist, einzigen) Stadt Alaskas. Der Innenstadtbereich beschränkt sich auf die 4th und 5th Avenue. Aber für ein paar Stunden kann man gut die Seele baumeln lassen und vor allem Samstags (da ist Markt auf dem großen Parkplatz gegenüber des Hilton-Hotels - wo wir nicht gewohnt haben, unser Hotel hieß Puffin Inn) macht dies viel Spass. Die Stadt ist sauber und überall mit Blumen geschmückt.



Ansonsten noch wissenswert zu Anchorage: die Stadt, 1914 gegründet, liegt am Cook Inlet im Süden Alaskas (61. Breitengrad, zum Polarkreis sind es nur noch etwa 500 Kilometer). Über 70 Prozent der Bevölkerung sind weiß, nur 10 Prozent sind 'native Alaskans' (es gibt verschiedene Gruppen von Ureinwohnern in Alaska, Eskimos sind eine von ihnen). Die Stadt ist von mehreren Berggruppen umgeben, den Chugach, Kenai und Talkeetna Mountains und etwas weiter entfernt der Alaska Range. Weil die grandiose Natur so nahe liegt, wird Anchorage manchmal als 'eine halbe Stunde von Alaska entfernt' bezeichnet. Das Wetter ist (in normalen Jahren) eher gemäßigt. Im Januar liegt das Thermometer bei ca. minus 10 Grad, im Juli hat es normalerweise ca. 18 Grad. Heute ist es deutlich wärmer, T-Shirt-Wetter ist angesagt.

Über das am Abend folgende Abendessen (Phyllis Bar oder so ähnlich hieß der Schuppen) möchte ich nicht viel Worte verlieren. Sagen wir einfach, es war teuer und schlecht. Böse Vorahnungen tauchen auf, aber es ist glüchlicherweise der einzige Essensfehlgriff auf der Reise, die sich später (wie es noch zu lesen gibt) zu einer richtigen Schlemmerfahrt entwickelt. Ich habe trotz Wandern und viel frischer Luft über drei Kilo zugenommen. Der Hometrainer wartet schon...Bild Nr. 6033 - 438 mal gesehenBild Nr. 6034 - 426 mal gesehenBild Nr. 6038 - 327 mal gesehenBild Nr. 6044 - 302 mal gesehenBild Nr. 6043 - 291 mal gesehenBild Nr. 6042 - 307 mal gesehenBild Nr. 6041 - 286 mal gesehenBild Nr. 6040 - 276 mal gesehenBild Nr. 6039 - 316 mal gesehenBild Nr. 6037 - 381 mal gesehenBild Nr. 6036 - 438 mal gesehenBild Nr. 6035 - 386 mal gesehenBild Nr. 6032 - 607 mal gesehen