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Oliver Janich wird zum Obertroll auf Facebook

Es kann bestürzen, was zum Vorschein kommt, wenn man an Oberflächen kratzt. Das ist aber auch nicht nur bei „Politikern“ und „Eliten“ so, die hier im Internet so arg kritisiert werden. Es gibt auch auf der anderen Seite der Barrikaden merkwürdige Phänomene. Dazu gehört der Autor und Journalist Oliver Janich.

Dessen Bücher über „Das Kapitalismus-Komplott“ (2012) und „Die Vereinigten Staaten von Europa“ (2013) sind durchaus von einigem Interesse. (Eine Einzelkritik behalte ich mir erstmal vor.) Die Rede soll hier sein davon, wie Janich auf „Facebook“ eine eigenartige Fan-Kultur seiner Person betreibt – und dabei v. a. auf Aphorismen einer libertären Wirtschaftstheorie setzt.

Ich hatte mich schon zwei-, dreimal in die Diskussion eingemischt. Das Resultat: Janich antwortete erst kurz und etwas mürrisch, dann auf weitere Repliken meinerseits nicht mehr. Heute reagierte er dann auf meine Erwähnung seines Namens gegenüber einem anderen Kommentator seines letzten nächtlichen Beitrags. Der Verlauf des im Folgenden zitierten kurzen Dialogs wirft kein gutes Licht auf ihn. Er macht vielmehr deutlich, dass Janich sich autoritär und aggressiv verhält, sobald man sein Diskurs-Spielchen nicht mitspielt.

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