PecuniaOlet

Was meinte Haseloff mit NPD-Vergleich der AfD

bezüglich des Wahlprogramms der AfD?

Das "Brutalste", "Nationalistischste", "Rassistischste" und überhaupt Ekelerregendste, das ich im Programm der AfD Sachsen finden konnte, war Folgendes: Ich warne aber, es zu lesen. Es könnte bei labilen Charakteren zu schlimmster Radikalisierung führen!

IV.2.5. Volksabstimmungen über Moscheebauten mit Minaretten Wir bekennen uns zur Religionsfreiheit und lehnen Moscheebauten nicht prinzipiell ab. Allerdings ist die freie Religionsausübung für Muslime in Sachsen auch ohne Großmoschee gewährleistet. Derartige Bauprojekte, die tief in das Stadtbild eingreifen, müssen von der ansässigen Bevölkerung akzeptiert werden. Wir wehren uns gegen die Delegitimierung des Bürgerprotestes und fordern, die Bürger künftig frühzeitig mit einzubeziehen, gegebenenfalls über Bürgerentscheide. Willkürentscheidungen über die Köpfe der Bürger hinweg bereiten nur den Nährboden für Gewalt, Politikverdrossenheit und Extremismus.

IV.3.1. Aufwertung und Umgewichtung des Geschichtsunterrichts Schul- und insbesondere Geschichtsunterricht soll nicht nur ein vertieftes Verständnis für das historische Gewordensein der eigenen Nationalidentität, sondern auch ein positives Identitätsgefühl vermitteln. Wir wollen einen deutlichen Schwerpunkt auf das 19. Jahrhundert und die Befreiungskriege gesetzt wissen. Die Grundlagen unseres Staates wurden in den Jahren 1813, 1848 und 1871 gelegt. Unsere Nationalsymbole sollen im Unterricht erklärt werden. Das Absingen der Nationalhymne bei feierlichen Anlässen soll wie in den USA selbstverständlich sein. IV.3.2. Gegen staatlich verordnetes Neusprech Die natürlich gewachsene Muttersprache ist die Grundlage des Denkens und der Kommunikation, auch des Verstehens und richtigen Gebrauchens von Fremdsprachen. Durch Sprachregelungen, Euphemismen und Sprechverbote wird versucht, eine in der Gender- und Gleichstellungsideologie fundierte Weltsicht durchzusetzen und das kritische Denken einzuschränken. Wir wenden uns gegen derartige Vorgaben für den Gebrauch der Sprache in Ministerien, öffentlichen Einrichtungen und Medien. IV.3.3. Weniger Anglizismen und weniger Englisch im amtlichen und öffentlichen Sprachgebrauch Etwas ganz anderes als die Verordnung von ideologisch motivierten Sprechweisen ist die Pflege unserer Sprache, wie wir sie kennen und gebrauchen. Wir fordern eine Regelung nach dem Vorbild des französischen „Loi relative à l’emploi de la langue française – Gesetz betreffend den Gebrauch der französischen Sprache“ (1994). Der Freistaat Sachsen soll Richtlinien erlassen, wonach Anglizismen im amtlichen Sprachgebrauch zu meiden sind. Sprache soll und muss für alle Generationen verständlich sein. Hierzu soll die Aktion „Lebendiges Deutsch“ der Stiftung Deutsche Sprache als Vorbild dienen. Die sächsische Akademie der Wissenschaften soll entsprechende Empfehlungen ausarbeiten. Die parlamentarischen Vertreter in den Rundfunkräten sollen sich für einen deutlich höheren Anteil deutschsprachiger Titel an den Ausstrahlungen in Rundfunk und Fernsehen einsetzen.

Darüber hinaus treten wir für die Gleichberechtigung der Deutschen Sprache als zwischennationale Verkehrsund Arbeitssprache gegenüber dem Englischen und dem Französischen in der Europäischen Union ein.