Demo gegen "Orgien-Mysterien-Theater" in Leipzig, 22.Juni, 15:30

 

Demo gegen "Orgien-Mysterien-Theater" in Leipzig, 22.Juni, 15:30

www.tierschutzpartei.de: Trotz vielfacher Proteste gegen die Aufführung des „Orgien Mysterien Theaters“ des österreichischen "Pseudo-Künstlers" Hermann Nitsch hält die Intendanz des Leipziger Central-Theaters an der bluttriefenden und obszönen Inszenierung fest, für die mehrere Tiere (3 Schweine und 1 Rind) eigens geschlachtet werden, damit sich die Darsteller in den Innereinen und im Blut wälzen können.

Protest gegen das „Orgien Mysterien Theater“: Tiermord für die „Kunst“ - nicht mit uns!
Die PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ wendet sich entschieden gegen die Aufführung der Blut-Orgie von Hermann Nitsch, die die Intendanz des Central-Theaters Leipzig in der Zeit vom 21.6. bis 23.6. 2013 auf den Spielplan gesetzt hat. Ich bitte hiermit alle Tierschutz-Organisationen, sich uns anzuschließen, um gegen das abartige Spektakel in Verbindung mit der Tötung von unschuldigen Tieren gemeinsam mit uns zu demonstrieren.

Datum: Samstag, den 22. Juni 2013
Ort: in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs des Central-Theaters, Bosestr. 1, Leipzig
Zeit: 15:30 bis 18:30 Uhr

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns bei der geplanten Demonstration unterstützen würden!

Protestschreiben weiterhin erwünscht an:
veterinaeramt@leipzig.de Dr. Leupold, Amtsveterinärin, Tel.: (+49) 0341-123-3751, Fax: 0341-123-3755
info@burkhardjung.de Burkhard Jung, Oberbürgermeister, Tel.: 0341-9610732, Fax: 0341-9610733
intendanz@schauspiel-leipzig.de Sebastian Hartmann, Intendant, Tel.: 0341-1268-181, Fax: 0341-1268-189
kommunikation@ordinariat-freiburg.de Dr. Zollitsch, Vorsitzender dt. Bischofskonferenz Tel.: 0761-2188 243, Fax: 0761-2188-427

Um was es uns geht:
Für die Aufführung sollen mehrere Tiere (ein Rind, drei Schweine) geschlachtet und zusammen mit christlichen Symbolen in ekelerregender Weise dargeboten werden Die Inszenierung verstößt absichtlich gegen jedes ethische, religiöse und geschmackliche Gefühl und darüber hinaus gegen das deutsche Tierschutzgesetz (§ 17, Abs. 1). Nach der Auffassung von Juristen und Amtsveterinären handelt es sich bei der Tötung für die Theateraufführung um einen zielgerichteten Schlachtauftrag... Es dürfte unstrittig sein, daß die Schlachtung im Vorfeld terminiert und organisiert werden muß. Damit handelt es sich um eine zweckgebundene Schlachtung mit der Absicht, die Schlachttierkörper im Rahmen der angeblich künstlerischen Aktion einzusetzen. Damit steht definitiv fest, daß die vier Tiere ohne „vernünftigen Grund“ getötet werden, da eine Rechtfertigung des Vorhabens mit dem Verweis auf die Freiheit der Kunst nicht genügt und höherrangige Rechtsnormen verletzt werden. Der Tierschutz ist als Staatsziel im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (§ 20a) seit dem Jahr 2002 verankert.

Die meisten von uns engagieren sich für die Umsetzung von Tierrechten und Tierschutz. Wie können wir die Rechte der Tiere einfordern und uns für ihren Schutz stark machen, wenn wir zulassen, daß sie für eine obszöne „Show“ abgeschlachtet werden?

Siehe dazu auch folgenden ineressanten Artikel von Pro jure animalis

 

 

Liebe Freunde der Tiere,

 

cid:BB84DAF8-2067-4101-9FD1-0E640D695963@localder Wiener Künstler Herrmann Nitsch, Jahrgang 1938, vom Habitus her ein niederösterreichischer Rasputin, ist auf dem internationalen Kunstmarkt ein bekanntes, aber sehr kleines Licht. Bekannt ist sein Name im wesentlich nur im Zusammenhang mit absurden Blutorgien und ähnlichen Aufführungen.

 

Seine Bilder werden bei internationalen Auktionshäusern selten angeboten und wenn, dann nur im unteren Preissegment.

 

Also benötigt Herr Nitsch Werbung und Publicity, wenn er auf dem Kunstmarkt in höhere Kategorien aufsteigen möchte. Fatalerweise meint er, mit derart blödsinnigen Schockveranstaltungen im Konzert großer Künstler mitspielen zu können.

 

In den 60er Jahren saß er mehrfach im Gefängnis, siedelte dann nach  Deutschland  um und hatte in den 70er Jahren mit seinem Orgien-Mysterien-Theater den Höhepunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit erreicht. Aber auch wenn ein Zwerg auf einem hohen Berg von Aufmerksamkeit steht, bleibt er dennoch ein Zwerg.

 

Der Kunstmarkt hat ihn zwischenzeitlich als Randerscheinung abgehakt, sein von ihm mitbegründeter "Wiener Aktionismus" ist im Kuriositätenkabinett der Kunstgeschichte eine Marginalie.

 

Harald Hoos hat sich weitere Gedanken zu seiner Art der "Kunst" gemacht, lesen Sie seine Bewertung hier:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1460&Itemid=109

 

Ein Künstler, der es nicht schafft mit seinem künstlerischen Oeuvre nennenswerte Aufmerksamkeit auf internationaler Ebene zu erlangen, versucht es durch Provokation. Es gelingt ihm partiell –so auch in Leipzig - mit der willfährigen Unterstützung einiger Steigbügelhalter, die allesamt mangels Kunstkenntnis und Kunstverständnis einem dilettierenden Kunstzwerg auf dem Leim gegangen sind und sich in ihrer geistigen Beschränktheit zu mitspielenden Marionetten und Statisten degradieren ließen, ohne es selbst zu merken.

 

Seine behördlichen Unterstützer sind durchweg Menschen mit einem höheren Bildungsgrad, aber ohne jeglichen Anflug von Weisheit. Es sind Menschen, die im Mainstream der aktuellen Belanglosigkeit und heuchlerischen Wichtigtuerei  mit schwimmen und viel von Freiheit  (z. B. der Kunst, der Religion) faseln, diesen Begriff aber in der Realität unterhöhlen, weil sie ihn nicht mit Menschlichkeit oder gar Ethik füllen können. Es sind die Steigbügelhalter der Unfreiheit, das intellektuelle Geistesproletariat schlechthin, Eckensteher der Moral, die Lebensrechte nur für Menschen, nicht aber für die leidende Kreatur einfordern.

 

Dass diese Analyse zutrifft, bestätigt ein heutiger Artikel, indem man sich - speziell auch die CSU - über einen umgekippten Buddha als Kunstobjekt ereifert (http://www.t-online.de/regionales/id_63919576/streit-um-gekippten-buddha-in-muenchen.html), die Blutorgie des  Kunstpsychopathen Nitsch hingegen nahezu unbeachtet bleibt.

 

Wir bitten alle Tierfreunde, Tierschützer und Tierrechtler, die diese Meinung teilen, an der Demonstration "Tiermord für die Kunst – Nicht mit uns!" der Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Tierschutzpartei - teilzunehmen.
 

Datum: Samstag, den 22.6.
Ort: in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs des Centraltheaters, Bosestr. 1, Leipzig
Zeit: 15:30 bis 18:30 Uhr

 

Gegen den "Künstler" Hermann Nitsch, den Intendanten Sebastian Hartmann und den Chefdramaturgen Uwe Bautz des Central-Theaters Leipzig wird die Tierschutzpartei, sollte die Aufführung stattfinden, Strafanzeige erstatten wegen Zuwiderhandlung gegen § 1 des Deutschen Tierschutzgesetzes und wegen Religionsverunglimpfung (§ 166 StGB). Details finden Sie auf  www.tierschutzpartei.de
Diesem Vorgehen der Tierschutzpartei schliessen wir uns vollumfänglich an.

 

 

Herzliche Grüße

für pro iure animalis

 

Dr. Gunter Bleibohm und Harald Hoos



 

 

 

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