EUDSSR will die Schweiz entwaffnen

Es ist ein sehr lang Tradition in der Schweiz, die Armeewaffe nach Beendigung der Grundausbildung zu Hause aufzubewahren, zusammen mit der Uniform und andere Ausrüstung.

Der Grund dafür liegt daran, jeder Militärdienstpflichtige muss regelmässig einmal pro Jahr an Wiederholungskursen (WK) teilnehmen, also an Militärmanövern, die 19 Tage andauern.

Ausserdem gibt es eine Schiesspflicht, die jedes Jahr bis zum 31. August absolviert werden muss. Dabei wird die Fähigkeit der Treffsicherheit auf den Schiessständen geprüft. Das heisst, jeder Schweizer Militärdienstpflichtige bleibt auch im Zivilleben Soldat und übt es auch.

Diese Tradition gehört zur wehrhaften Schweiz und macht das Land zum Schnellsten bei einer Mobilmachung auf der Welt, nämlich innerhalb weniger Stunden. Jetzt will die EU aber diese Tradition beenden und der Schweiz, die gar kein EU-Mitglied ist, die Aufbewahrung der Armeewaffe Zuhause verbieten. Ein weiterer Angriff aus Brüssel auf die Schweiz!

Nach dem Willen der EU-Kommission wäre es Schweizer Armeeangehörigen künftig nicht mehr möglich, nach dem Ende der Dienstpflicht Ordonnanzwaffen mit nach Hause zu nehmen. Der Entwurf der EU-Kommission sieht als Reaktion auf die Terroranschläge in Paris eine Verschärfung des Waffenrechts vor. Damit soll laut EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker verhindert werden, "dass Waffen in die Hände von Terroristen fallen". Da die Schweiz dem Schengen-Abkommen beigetreten ist (leider), muss sie das europäische Waffenrecht übernehmen, heisst es. Die Vorschläge werden nun vom Ministerrat und vom Europäischen Parlament diskutiert.

An dieser Aktion sieht man, die Schweizer Politiker (Landesverräter), die damals mit Wirkung ab 26. Oktober 2004, das Schengen-Abkommen den Schweizern mit falschen Versprechungen verkauften, haben tatsächlich die Souveränität der Schweiz verkauft. Den Stimmbürgern wurde die Zustimmung mit der Aufhebung der Grenzkontrollen abgerungen und schmackhaft gemacht, der angebliche freie Reiseverkehr. Völlig verschwiegen wurde aber ein Rattenschwanz an Einschränkungen, wie zum Beispiel, ein verschärftes Waffenrecht.

Nach Inkrafttreten des Schengen-Abkommens wurde zuerst die Meldepflicht für den Besitz von Waffen eingeführt, plus der Zwang einer Waffenerlaubnis, was es vorher nicht gab. Aber jetzt will die EU-Diktatur auch noch die Aufbewahrung der Dienstwaffe im eigenen Haus verbieten, was für Schweizer völlig normal ist und seit sicher 100 Jahren gilt.

Das erinnert an die Entwaffnung der deutschen Bevölkerung bereits in der Weimarer Republik. Mit dem Reichsgesetz über Schusswaffen und Munition vom 12. April 1928 wurden Erwerbsscheine – ähnlich der heutigen Waffenbesitzkarte – vorgesehen, die nur "Berechtigten" den Erwerb und den Besitz von Schusswaffen erlaubte. Ab 1930 wurde auch der Umgang mit Hieb- und Stosswaffen reglementiert.

Nach der Machtübernahme der Nazis 1933 wurde das Waffengesetz zusätzlich noch verschärft. Ist klar warum, eine Diktatur will immer die Bevölkerung entwaffnen und wehrlos gegen die Staatsgewalt machen. Genauso verhält sich die EUDSSR heute. Die Ausrede, es gehe um Terrorbekämpfung, ist eine Lüge. Noch nie wurde eine Schweizer Armeewaffe für einen Terroranschlag missbraucht.

Nur eine echte Demokratie hat keine Angst vor verantwortungsvollen, wehrhaften und patriotischen Bürgern. Die EU ist alles andere als eine Demokratie, sondern eine faschistische Konzerndiktatur. Deshalb will sie die Menschen wehrlos machen, mit der Lüge, es gehe um ihre Sicherheit.

Wieso soll die Schweiz seine Wehrhaftigkeit wegen der Terroranschläge von Paris aufgeben und sich entwaffnen lassen? Damit die Terroristen noch leichter Zivilisten ermorden können? Genau das Gegenteil müsste erfolgen, so wie es Donald Trump, der Kandidat für die US-Präsidentschaft, nach Paris ausgedrückt hat. Er sagte, die Paris-Attacke wäre "ganz anders abgelaufen, wären die Opfer bewaffnet gewesen."

Klar, dann hätten sie sich verteidigen können oder es wäre gar nicht zu einem Anschlag gekommen. Die feigen Terroristen schiessen nur auf wehrlose Opfer und nicht dann wenn sie wissen, sie werden mit wehrhaften Bürgern konfrontiert und gehen selber drauf. Das trifft auf Kriminelle auch zu.

Den Schweizer Milizsoldaten ihre Gewehre wegzunehmen und die Bevölkerung generell zu entwaffnen, bringt nicht mehr, sondern weniger Sicherheit. Es nützt nur den Kriminellen und den Terroristen, die immer einen Weg finden werden, um an Waffen zu kommen. Wie wenn diese sich um Gesetze kümmern und ein Waffenverbot beachten. Ist doch lächerlich.

Die Terroristen von Paris haben ihre Waffen gerade wegen des Schengen-Abkommen in die Hände bekommen, weil es keine Grenzkontrollen gab. Sie kamen ungehindert aus dem Balkan über Österreich und Deutschland nach Frankreich.

Nein, es geht der EU-Kommission nicht um mehr Sicherheit oder um Terrorbekämpfung, sondern um die Bürger zu einem wehrlosem Ziel zu machen. Die Polizei ist nicht in der Lage, die Menschen zu schützen. Haben wir mit den 129 Toten und 352 Verletzten in Paris gesehen. Die kommen erst dann, wenn alles vorbei ist.

Adrian Amstutz von der SVP hat bereits angekündigt, es wird ein Referendum geben, sollte die Schweiz eine weitere Einschränkung des Waffenrechts von der EU aufgezwungen bekommen. Auch die Schweizer Schützenvereine haben ihren Widerstand gegenüber den Plänen der EU-Kommission angekündigt und wollen über ihre Partnerverbände eine drohende Verschärfung bekämpfen.

Das Schengen-Abkommen ist sowieso Makulatur, wie wir wegen der Flüchtlingskrise tagtäglich sehen. Die durch den Flüchtlingsstrom betroffenen Länder halten sich nicht mehr dran, ziehen Grenzzäune auf, führen wieder Grenzkontrollen ein. Deshalb wäre jetzt der Zeitpunkt für die Schweiz reif, dieses nachteilige Abkommen zur Einschränkung der Souveränität sofort zu kündigen. Eine wehrlose Schweiz darf es nicht geben!