Irgendwie ist unsere Zeit längst überholt

Die Gegenwart kommt mir häufig vor wie ihr eigener, längst überwundener Anachronismus. Die spießige und altbackene Unterscheidung von "Links" und "Rechts", die fortschreitend sich selbst überholende Technik, die nichts wirklich Neues mehr bringt, der durch "Sippenhaft" sich selbst entlarvende und verratende "Neoliberalismus", die langweiligen, gekünstelten farbigen Revolutionen greiser, kranker, und dekadenter Milliardäre, der Raub der Privatisierungen, die "Schattenregierungen" der NGO`s, der überlebte Freimaurerkram, die Parteien, die Medien, der gähnend langweilende "NWO"-Müll,das Geldsystem......Das alles liegt nicht nur im Sterben, es ist im Grunde schon tot. Es langweilt und nervt nur noch wie ein altes, keifendes Weib, das bereits aus dem letzten Loch pfeift. Die Energie und Spannkraft ist weg. Der Gegenwart fehlt der "Élan vital",ihr geht die Luft und die Substanz aus. Man kann das auch nicht ändern ohne Herz. Ich bin in etwa so inkonsequent und authentisch,wenn ich das Geldsystem kritisiere, aber gleichzeitig ein Girokonto habe,wie der vermeintliche Christ, der sonntags in die Kirche geht und montags  seine Geschäftspartner über den Tisch zieht und die Angestellten ausbeutet. Oder wie der wichtig tuende,gläubige Muslim, der sich mit verzinstem Schuldgeld bezahlen lässt. Entweder-Oder. Dazwischen gibt es nichts. Jeder Kompromiss ist diesbezüglich faul und inkonsequent.Da gibt es keine Gnade und Vergebung. "Entweder-Oder" ("Enten-Eller") lautet auch ein Buchtitel des dänischen Philosophen und Theologen Sören Kierkegaard. Ein wahrer, christlicher Existentialist, der seinerzeit erheblich die Amtskirche und das zeitgenössische Christentum kritisierte und sich damit verwarf. Ohne wirkliche Existentialisten gibt es keine Wahrhaftigkeit,nur stinkend faule sogenannte "Kompromisse" und Halbherzigkeiten.

Unsere Zeit hat fertig!