Der Mensch des Orients

fühlte sich möglicherweise irgendwann von der Natur vernachlässigt, weil die Versteppung zunahm und die Wüste immer mehr sein Leben beeinflusste. Sein Hass auf die Natur zeigte sich in der Verhüllung und Unterdrückung der Frau, der zunehmenden Herausbildung patriarchaler Strukturen, der Ent-mystifizierung und Ent-lebendigung der Flora und Fauna und der damit verbundenen Hinwendung zu einem Gott.. In der Wüste schlägt man keine Wurzeln, sondern schweift umher, treibt Handel und zieht mit dem Vieh. Handel und die Konkurrenz um fruchtbares Weideland stellten womöglich auch die geistigen Voraussetzungen und Weichen für spätere "stehende Heere".

"Stehende Heere" wiederum sind teuer und müssen finanziert werden. Staaten verschuldeten sich ihretwegen, was wiederum zu Kriegen und inneren Unruhen, letztlich zu unserem Schuldgeldsystem führt.

Schuldgeldsystem ist geronnener Geist der Wüste, versklavt Mensch und Natur bis zur absoluten Zerstörung.

Das Christentum muss für den nordischen, von wildreichen Wäldern geprägten Menschenschlag ein "Kulturschock" ersten Ranges gewesen sein.

Es wurde "angepasst", wie auch der "nordische" Mensch angepasst wurde.

Der erste Schritt zur Globalisierung.