Süd Indien: Zwischen Tsunami-Schäden und Kulturdenkmälern

Tausende von Menschen verloren ihr Leben, ihre Häuser und mit ihren Fischerbooten und Netzen die Existenzgrundlage. Dennoch: Indien ist reich, bestens organisiert und voller hilfsbereiter Menschen. Im Gegensatz zu den ungleich massiver betroffenen Gegenden (z.B. in Malaysia, Sri Lanka) wird Indien den Schock bald überwunden haben

Süd Indien

Die Gegend ist zauberhaft: Sandstrand, Dünen, dahinter Palmenhaine mit den Fischerhäusern. Wir kennen die Zerstörungen von den Fernsehberichten.


Erschütternd die halb weggespülte Kirche mit der Bank am Strand. Wir sind dem Dorf Kilmanakudi zugeteilt und finden viele zerstörte Häuser.
Man baut Behelfsunterkünfte für etwa ein halbes Jahr, dann sollen die Häuser wieder neu errichtet worden sein.

Bei unseren Erkundungsfahrten sehen wir Camps, die von den Betroffenen errichtet wurden und solche, die von ausländischen Organisationen gespendet wurden.

Hilfseinsatz

Bei dem ärztlichen Einsatz – in Verbindung mit einigen indischen Organisationen – ergaben sich nur noch wenige „Tsunami-Schäden“: die Inder hatten die wesentliche Arbeit bereits perfekt getan.

In unserem „Camp“ untersuchten wir zu dritt innerhalb einer Woche etwa 1000 Patienten, die hinsichtlich ihrer Krankheiten und Diagnosen denen einer deutschen Allgemeinpraxis entsprachen.

Es gab keine Seuchen, keine Mangelernährung, kaum „Tropen-Erkrankungen“. Für die erheblichen psychischen Probleme müssen und werden indische Kollegen sorgen.




Erste Eindrücke von Kerala und Tamil Nadu in Süd-Indien

Kerala an der West- und Tamil Nadu an der Ostküste sind die beiden südlichsten Staaten Indiens. Beide sind reich, hier leben die meisten Christen, beste Straßen und Verkehrsverbindungen, überall Kommunikationsmöglichkeiten, saubere Hotels...., kurz: „die Schweiz Indiens“, die ihre Schönheiten gern zeigt.


Die Tempel von Mamallapuram

Wir verlassen die 7-Millionenstadt Chennai (früher: Madras) in südlicher Richtung und sind nach etwa einer Fahrstunde in dem Tempelstädtchen Mahabalipuram.
Die Tempel wurden vor etwa eineinhalb Jahrtausend erbaut, gehören zum Weltkulturerbe und zu den bedeutendsten historischen Zeugnissen der indischen Kultur.


Im 7. Jahrhundert wurde der Küstentempel gebaut. Er ist pyramidenförmig und mit Figuren geschmückt.
Im Ort selbst das größte Flachrelief der Welt, das den Ganges darstellt, eine Fülle von Tieren, besonders Elefanten, Göttern, Menschen und Fabelwesen. Daneben in den Granit gehauene Höhlentempel.
Etwas abseits schließlich 5 gewaltige, je aus Felsbrocken gehauene Heiligtümer, jeweils wieder mit unzähligen Figuren geschmückt.



Trivandrum

In der Nähe der Stadt (an der völlig unbeschadeten Westküste) gibt es einige traumhaft schöne Buchten am Meer, die sehr unter dem jetzigen Besuchermangel leiden. Wir entdeckten in dem Ort Kovalam eines der bekanntesten Ferienzentrum Indiens


Kanya Kumari (Cap Cormorin)

Dem südlichsten Punkt des Subkontinents sind auf einem winzigen Eiland ein Hindutempel und etwas abseits eine riesige Statu

e vorgelagert. Es herrscht ein tolles Treiben, bei dem zu dieser Zeit allerdings noch weitestgehend die Touristen fehlen.

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