PecuniaOlet

Privateigentum

(Grundbesitz, Zugang zu sauberem Wasser etc.)sollte jedem Menschen in einer Weise zustehen, dass keiner gezwungen ist, durch Arbeit die Taschen eines anderen füllen zu müssen. Das Argument, dass dieser "andere" durch sein unternehmerisches Organisationstalent Arbeitsplätze schafft und Produktionsmittel zur Verfügung stellt, ist nur eine Halbwahrheit. Denn ursprünglich musste den Menschen durch Landraub und Sperrung der Ressourcen durch ein Unrecht erst die Möglichkeit zur Selbstversorgung genommen werden, um sie als Arbeitskräfte frei zu setzen.

An diesem erlittenen Unrecht wird von keiner Seite gerüttelt. Egal, ob Linke oder Rechte, ob Liberale, Anarchokapitalisten oder Kommunisten. Ohne diese Erbsünde hätte es all diese geistigen Ausgeburten gar nicht gegeben. Und wahrscheinlich auch keine Überbevölkerung. Die einzige "Ressource", die dem Kapitalismus niemals ausgehen darf, ist das Überangebot an billiger menschlicher Arbeitskraft. Ein weiterer Grund für die vielen sogenannten "Flüchtlinge". Bei Bevölkerungsrückgang weltweit wäre es nämlich schnell vorbei mit der Ausbeutung, und die Frage "Sozialismus" oder "Liberalismus" hätte sich erledigt.

Heutige Staaten sind lediglich die rechtliche Verfasstheit dieses fortgesetzten Raubes.

Ein richtiger "Staat" im Sinne der Bürger, eine echte res publica, in welcher Bürger Bürger und keine Bürgen wären, hat weitere Privatisierungen (Beraubungen) zu verhindern, und das Geld mittels einer "Monetativen" selbst zu schöpfen.