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der neue Dreieckshandel

Wir alle kennen den atlantischen Dreieckshandel des 18.Jhd.

Von Europa aus fuhren Händler mit Feuerwaffen, Stahl- und Bronzebarren, grobem Tuch, Glasperlen und Manufakturwaren beladenen Schiffe nach Westafrika, wo die Ladung gegen Sklaven eingetauscht wurde. Die Sklaven wurden auf Sklavenmärkten von lokalen Händlern gekauft.

Danach steuerten die Schiffe die Karibik an, wo vom Erlös der Sklaven landwirtschaftliche Erzeugnisse wie grober Rohrzucker, Rum und Melasse sowie Baumwolle erworben wurden.

Zuletzt segelten die Schiffe überwiegend mit Zuckerprodukten beladen in ihre Heimathäfen zurück, um die Ladung auf dem europäischen Markt mit Gewinn zu verkaufen. Die Schiffe kamen im europäischen Frühsommer zu Hause an. Zucker fand überall Einzug. (Anm. 1794 wird erstmals zwischen Diabetes mellitus und Diabetes insipidus unterschieden.)

Im 21. Jhd. läuft er so:

Von Amerika aus fahren Händler mit Handfeuerwaffen, Bestechungsgeldern, Bilder vom schönen Leben in Europa, Bomben und Raketen nach Kleinasien, wo die Ladung an Aktivisten vor Ort übergeben wird. Die Aktivisten halten vor Ort das Feuer am Lodern. Eingetauscht werden die Waren gegen sogenannte Flüchtlinge, die es als Geschenk ansehen, dem Krieg nun ausgerechnet ins europäische Paradis entfliehen zu können. Diese gehen freiwillig gegen Gebühr an Bord.

Danach steuern die Schiffe die Küste Europas an. Dort werden die Flüchtlinge über die Flüchtlingshilfe in Heime durch ganz Europa deportiert. Gewinn wirft die Unterbringung der Flüchtlinge oder Bescheinungungen für den Asylanten ab. Auch als günstige Arbeitskraft ist der Flüchtling nütze. Der Nachweis eines Flüchtlingstroms ermöglicht es zudem der europäischen Politik, die "humanitäre Hilfe" im Herkunftsland auszubauen. Mehr Waffen und Bomben werden dafür im NATO-Shop bestellt, mehr Flüchtlingsheime in Europa gebaut, alles bezahlt vom europäischen Steuerzahler.

Beladen werden die Schiffe nun mit Kraftfahrzeugen, Maschinen und den NATO-Bestellungen. Damit geht es ab nach Amerika. (Anm. Man meint, Amerikaner können keine Autos oder Maschinen mehr bauen, sondern nur noch Waffen; immerhin 1/3 des weltweiten Waffenexports stammt aus den USA!). Üblicherweise legt die USA noch etwas Munition oben drauf. Bei den aktuellen Dimensionen des US-Waffenexports gleichen die Bestellungen der Europäer eher Probiersets. Bezahlt wird die Zugabe natürlich vom US-amerikanischen Steuerzahler. Gewinn fährt hier vor allem die US-Rüstungsindustrie ein (immerhin 53% der US-Staatsausgaben gehen inzwischen in die Rüstung).

Und ab geht es wieder nach Kleinasien.

Der Dreieckshandel mit Sklaven wurde übrigens erst 1807 dadurch beendet, dass der Sklavenhandel im britischen Empire verboten wurde - nach 20 Jahren Kampagnen und 10 Stunden Debatte im Parlament. 1808 folgten die USA.

voreiliges Fazit:

wer gegen Flüchtlinge ist, ist gegen BWM, Mercedes-Benz, Audi, VW

wer gegen Flüchtlinge ist, ist gegen 1000 Ahmadiyya-Moscheen in Europa, die aus Flüchtlingen Kapital schlagen

wer gegen Flüchtlinge ist, ist gegen weitere Arbeitsplätze im Flüchtlingsbetreuungsprogramm

wer gegen Flüchtlinge ist, ist gegen Invesitionen (für Flüchtlingsghettos)

wer gegen Flüchtlinge ist, ist gegen Schlepper.

wer gegen Flüchtlinge ist, ist gegen Europas NATO-Treue

wer gegen Flüchtlinge ist, ist gegen die USA (wenigstens gegen 53% deren Engagements)

wer gegen Flüchtlinge ist, ist gegen europäische "humanitäre Hilfe" in Kleinasien

wer nur gegen kriminelle Flüchtlinge ist, kann ja letztlich nur gegen alle Flüchtlinge sein, denn nur alle Flüchtlinge befeuern das Getriebe!