PecuniaOlet

Bankster fressen Seele auf

Keiner unserer fünf Kinder ging ausgesprochen gerne in den Kindergarten. Nicht selten gab es Tränen, obwohl die Erzieherinnen alle nett und bemüht waren. Auch vielen anderen Eltern ging es - vor allem zu Beginn - ähnlich oder noch schlimmer. Die Kinder werden aus ihrem natürlichen Rhythmus gerissen, müssen häufig gemeinsam mit den Eltern bereits um 6 Uhr in der Früh aufstehen, und fühlen sich nicht selten tatsächlich abgeschoben. Kinderkrippen nehmen bereits Säuglinge ab vier Monaten auf, damit Mami malochen gehen oder "Karriere" machen kann.

Der Staat braucht Steuereinnahmen, Wirtschaftswachstum und zusätzliche Arbeitsplätze, um die Zinsen des Banksterpacks zu begleichen , deshalb wird "Karriere" und Arbeit von Müttern gefordert, in den Medien propagiert und als erstrebenswert und Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit fördernd dargestellt.. Müttern bleibt aber zwischenzeitlich häufig aus finanziellen Gründen auch keine andere Wahl mehr. 

Es wäre ja auch ein wirtschaftlicher Schaden: Erst der Zeitmangel aufgrund sozialversicherungs- und steuerpflichtiger Arbeit ermöglichte den "Aufstieg" von Convenience-Food, ungesunder Fertignahrung, Fast-Food und Co., schuf Arbeitsplätze in der Betreuungs- und Nachhilfeindustrie und nicht zuletzt auch die Notwendigkeit psychischer und psychiatrischer Behandlung und entsprechender Medikation.

Ich hatte noch das Glück, eine Urgroßmutter zu erleben, die noch wie vor hundert Jahren kochte und ihren Haushalt führte. Sie kaufte alle Zutaten frisch auf dem Markt, es gab ausschließlich selbstgemachte Marmelade, Suppe ohne Brühwürfel oder Pulver, und selbst Essiggurken und Rote Bete waren hausgemacht. Diese Frau strahlte eine mütterliche Ruhe und Geborgenheit aus, wie ich es zu keinem Zeitpunkt später wieder erlebt hatte. Zudem war sie selbstbewusst, pflegte einen natürlichen und sehr liebevollen und geduldigen Umgang mit uns Kindern und war keineswegs das Heimchen hinterm Herd, wie es heute oft negativ von gewissen Kreisen dargestellt wird. Diese Frau stand voll im Leben für ihre Familie und sie fühlte sich wohl dabei.

Heute gibt es so etwas nicht mehr, wir sind verroht, seelisch verarmt, und im EU-Parlament wird quasi die Abschaffung der Unterschiede zwischen Mann und Frau gefordert.

Die ungesunde Fertignahrung zeitigt längst ihre Wirkung: Sie hat offensichtlich bei manchen bereits für beträchtliche Hirnschäden gesorgt.

Zudem wird in den letzten Wochen über die Homo-Ehe und Adoptionsrecht gesprochen, als wäre sie der Gipfel aller Zivilisation und in höchstem Maße kriegsentscheidend. Wohl und Wehe der Kinder interessiert dabei aber niemand. Das ewig Ewig-Weibliche ist nicht nur eine anthropologische, sondern eine Naturkonstante. Ich jedenfalls würde bereits als Kind eine weiche Mutterbrust jeder behaarten (oder rasierten) Männerbrust vorziehen. Und das ist auch gut so!