Internet-Drosselung: Der Telekom-Skandal - Pressespiegel

Pressespiegel zum Telekom-Skandal





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netzpolitik.org


Logbuch Netzpoltik erklärbärt Drosselpläne der Telekom

Linus Neumann und Tim Pritlove haben sich in ihren Podcast Logbuch Netzpolitik Clemens Schrimpe eingeladen und reden mit dem Spezialexperten™ über die Pläne der Telekom zur Drosselung der DSL-Anschlüsse und wieso die Telekom gar kein Bandbreiten-Problem haben kann. Außerdem geht es um das eGovernment-Gesetz samt De-Mail-Klausel, das Urteil des Landgerichts Dresden zur Funkzellenabfrage und den Klarnamenstreit bei Facebook.






Boykott Telekom

Die Begrenzung von Flatrates ist das Ende des freien Internets. Die Behauptung, dass Leitungen überlastet seien, ist eine Lüge. Macht das Vorgehen der Telekom Schule, kommt dies einer Zensur des Internets gleich. - Telekom wird zu Drosselkom.



SPIEGEL ONLINE

Bundesregierung kritisiert Internet-Bremse der Telekom

Rösler schreibt Brief an Konzernchef Obermann / Aigner: "Sicher nicht verbraucherfreundlich"

Hamburg, 24. April 2013, 15:34 Uhr – Die Bundesregierung hat die neuen DSL-Tarife der Telekom mit Volumenbegrenzung scharf kritisiert. In einem Brief, der SPIEGEL ONLINE vorliegt, wendet sich Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) an Konzernchef René Obermann. Rösler zeigt sich darin "über die von Ihrem Unternehmen angekündigten Änderungen in den Tarifstrukturen für die Internetnutzung besorgt" und meldet Klärungsbedarf an. "Ich schlage vor, dass Ihre und unsere Fachleute gemeinsam diese Themen erörtern", schreibt Rösler an Obermann.

In dem Brief warnt der Minister vor möglichen Einschränkungen für Flatrate-Kunden. Bundesregierung und Wettbewerbsbehörden würden "die weitere Entwicklung in Bezug auf eine eventuell unterschiedliche Behandlung eigener und fremder Dienste unter dem Aspekt der Netzneutralität sehr sorgfältig verfolgen". Indirekt deutet Rösler mögliche Gesetzesänderungen an: Die Wahrung der Netzneutralität und die Sicherstellung von Wettbewerb schließe "nötigenfalls Eingriffe" ein

Auch Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) kritisiert die Pläne. "Auf den ersten Blick ist ein Fortschritt für die Kunden nicht zu erkennen", sagte sie SPIEGEL ONLINE. "Offenbar lässt das Unternehmen hier einen Versuchsballon steigen. "Die Telekom muss aufpassen, dass sie nicht übers Ziel hinausschießt. Flatrates derart zu begrenzen, ist sicher nicht verbraucherfreundlich", fügte Aigner hinzu.

Dass die Telekom hauseigene Dienste wie Entertain von der Drosselung ausnehmen wolle, sei "ein Fall, den die Bundesnetzagentur sorgfältig prüfen sollte", sagte Aigner. "Ich erwarte mir eine Aussage, welchen Stellenwert die Netzneutralität für das Unternehmen hat."


Der vollständige Text ist abrufbar unter http://www.spiegel.de

Die Telekom und das Ende der Internet-Flatrate "Drosselkom" gefährdet Wettbewerb 

Daten im Internet sind wie Pakete bei der Post: Niemand guckt hinein, alle werden gleich behandelt. Die Telekom geht dorthin zurück, wo andere bereits gescheitert sind. Setzt sich das Konzept ohne Flatrates durch, bekommen große Haushalte Probleme – und der Wirtschaftsstandort Deutschland ebenfalls. Von Roland Peters


drossl


Drossl: Warum die Telekom “Drosselung” DSL-Anschlüsse funktional kaputt macht

Von Andre Meister | Veröffentlicht: 24.04.2013 um 15:36h | 4 Antworten

Mit den neu angekündigten Telekom-Tarifen wird ein 50 MBit/s Anschluss in Wahrheit zu einem Anschluss mit weniger als 1 MBit/s. Die Webseite der Telekom braucht nach der “Drosselung” fast zwei Minuten zum Laden. Die neue Seite Drossl.de rechnet aus, wie tief der Eingriff in die Internet-Anschlüsse wirklich wird. Wir haben Sebastian ‘yetzt‘ Vollnhals, Programmierer bei OpenDataCity interviewt:

netzpolitik.org: Warum so ein Rechner?

Sebastian Vollnhals: Bislang kursierten im Netz verschiedenste Einschätzungen, was die Drosselung konkret für die jeweiligen Tarife bedeutet. Da die Bandbreiten im Netz der Deutschen Telekom aber sehr variieren, liegt es nahe, einen Rechner zu entwickeln, mit dem die individuellen Folgen der Beschränkung erfasst werden können. Gerade die nicht so offensichtlichen Auswirkungen, wie die rapide gesunkene effektive Durchschnittsbandbreite lassen sich so besser erfassen als mit den verwirrenden Tariftabellen und Leistungsbeschreibungen auf der Telekom-Webseite.

netzpolitik.org: Geht es nur darum ein Serviceangebot zu schaffen?

Sebastian Vollnhals: Die Telekom verweist ja gerne darauf, dass die Inklusivvolumina für “normale Nutzung” ausreichten und hohe Bandbreiten nur von illegalen Raubkopisten benötigt würden. Völlig ausgeblendet wird in dieser Debatte die Tatsache, dass es bei dieser Verknappung vornehmlich jene trifft, deren kulturellen Teilhabe eher einer Förderung statt einer Einschränkung bedarf.

netzpolitik.org: Wie ist das Video entstanden, dass mit 384kb/s die Telekom-Website lädt?
(weiterlesen …)


WHAT IF? Net Neutrality / Netzneutralität

Von Markus Beckedahl | Veröffentlicht: 24.04.2013 um 9:14h | 8 Antworten

Von Nguyen Ngoc Duong und Felix Drößler gibt es das Video “WHAT IF? Net Neutrality / Netzneutralität – A worst case scenario about not given net neutrality.“, das sie im Rahmen einer Semesterarbeit an der Hochschule Hof gemacht haben. Das Video behandelt dabei einen sozialen Aspekt von Netzneutralität



BILD.de

Ab 2. Mai Telekom schafft DSL-Flatrates ab

Die Telekom will für Festnetz-DSL generelle Volumengrenzen einführen. Der Anfang vom Ende des monatlichen Pauschalpreises? mehr...


stern: 04.01.2013 Abmahnung wegen Facebook

Gedrosselte Flatrates Bundesregierung kritisiert Telekom für DSL-Bremse

Seit die Telekom angekündigt hat, DSL-Tarife mit Volumenbegrenzung einzuführen, erntet sie Spott und Wut. Kritik kommt auch von der Bundesregierung. Die Telekom sei dabei, übers Ziel hinauszuschießen. mehr...