Soros: Akzeptiert, dass Flüchtlinge 30 Milliarden kosten, oder riskiert den EU-Zusammenbruch!

In einem Artikel fordert der Spekulant George Soros die EU dazu auf, zur Versorgung von 300.000 Flüchtlingen 30 Milliarden Euro jährlich bereitzustellen, oder den Zusammenbruch zu riskieren. Seine verquere Logik dürfte aber bei den EU-Führern auf Zustimmung stoßen.

Der Multimilliardär und Börsenspekulant George Soros ist bekannt dafür, sich in die Politik verschiedener Länder einzumischen. Er gilt auch als einflussreicher Geldgeber für diverse Organisationen, die den Flüchtlingsstrom über die Balkanroute nach Mittel- und Nordeuropa orchestrierten. Nun macht er in einem Artikel in der US-Zeitschrift "Foreign Policy" mit dem Titel "Das ist Europas letzte Chance ihre Flüchtlingspolitik zu fixieren" erneut Aufforderungen.

Darin schreibt er, dass die bisherige Entwicklung dazu führte, dass der Brexit Realität wurde und bei den kommenden Wahlen in Frankreich, den Niederlanden und in Deutschland, sowie beim Flüchtlingsreferendum in Ungarn die nationalistischen Kräfte deutlich zulegen werden. Auch die österreichische Präsidentenwahl (Wiederholung der Stichwahl), das Verfassungsreferendum in Italien stünden unter diesem Einfluss.

Er wirft den EU-Staaten vor, anstatt sich gemeinsam den Bedrohungen zu stellen, würden sie zunehmend Unwillens sein, miteinander zu kooperieren. Insbesondere in der Flüchtlingspolitik sei dies der Fall. Dabei fordert er die EU-Führer dazu auf, die Flüchtlings- und Migrationspolitik zur höchsten Priorität zu machen, weil sie "ohne dies nicht überleben" könne.

So fordert er die Etablierung eines garantierten Ziels von "mindestens 300.000 Flüchtlingen jährlich, die direkt vom Nahen Osten nach Europa umgesiedelt" werden sollen. Ja, sie sollen "umgesiedelt" werden, nicht nur temporären Schutz genießen, wie es das Asylrecht vorsieht. Natürlich kommt der Milliardär, der sich auf Kosten der Armen bereichert hat, nicht umhin davon zu schwadronieren, dass "der Nutzen der von der Migration gebracht wird, die Kosten der Integration der Immigranten deutlich übersteigen" werden. Dabei dürfen natürlich wieder einmal nicht die ominösen "Fachkräfte" in seiner Argumentation fehlen und die "unterschiedlichen Fähigkeiten" die von den "unterschiedlichen Völkerschaften" mitgebracht würden. Interessanterweise greift er auf die Hugenotten aus Frankreich als Beispiel zurück und nicht auf die nordafrikanischen Migranten in Frankreich während der letzten 50 Jahre. Warum wohl nur?

Um dies zu finanzieren, müsse die EU ein geeignetes Finanzierungsinstrument finden. Denn für die Versorgung und die Integration dieser Immigranten veranschlagt er Kosten von 30 Milliarden Euro pro Jahr. Das wären umgelegt auf jeden EU-Bürger – vom Säugling bis zum Greis – rund 60 Euro pro Jahr. Wie dieser Plan dazu führen soll, die Aufwärtstendenz einwanderungskritischer und -feindlicher, sowie EU-krtischer Parteien in Europa umzukehren, kann jedoch wohl nur Soros selbst erklären. Vielmehr würde sein Vorschlag der Umsiedlung von jährlich Hunderttausenden Menschen aus dem Nahen Osten dazu führen, dass noch mehr Menschen auf die Barrikaden gehen.

https://www.contra-magazin.com/2016/07/soros-akzeptiert-dass-fluechtlinge-30-milliarden-kosten-oder-riskiert-den-eu-zusammenbruch/