Reisebericht

Tobago

Tobago ist die kleine Schwester Trinidads und hat mit ihren Traumstränden sowie der unberührten Natur weit mehr zu bieten als Trinidad. Während es sehr familiär und ruhig auf Tobago zugeht, ist dies auf Trinidad anders, auch die Kriminalitätsrate ist dort höher, besonders in der Hauptstadt Port of Spain. Mit der Fluglinie BWIA gelangt man in kurzer Zeit von Trinidad nach Tobago.

Tobago: Strände und Landschaft

Der berühmteste Strand von Tobago ist der Pigeon Point. Es ist der einzige Privatstrand der Insel und er wird für viele Modeaufnahmen und den Dreh von Musikvideos als Location gewählt. Man bezahlt Eintritt und kann sich auch einen Liegestuhl mieten. Es gibt Duschen, Toiletten, kleine Restaurants und ebenso werden verschiedene Arten von Wassersport und Ausflüge mit dem Glasbodenboot zum nahe gelegenen Bucco Reef angeboten.

Der Traumstrand Pigeon Point bietet alles, was man sich von der Karibik wünscht: feinen weißen Sand, türkisfarbenes warmes Wasser, kaum Wellen und daher bestens zum Schwimmen geeignet. Wenn man den Weg über den Strand bis zum Pigeon Point nimmt und die Einrichtungen des Privatstrandes nicht benutzt, muss man auch keinen Eintritt bezahlen. Auf Tobago sind die Strände nämlich öffentlich: und zwar das Wasser und danach etwa fünf Meter bis zur ersten Palme. Nach dem Satz "The beach is public" sollte der Strandwärter erst einmal grimmig wieder weggehen.

Buccoo BayIm Norden von Tobago liegt die Englishman's Bay, eine verträumte Bucht mit einer geringen Zahl an Besuchern. Das Meer ist meist ruhig und warm und lädt auch zum Schnorcheln ein. Es gibt einen kleinen Imbissstand sowie sanitäre Anlagen. Am besten gelangt man mit einem einheimischen Führer mit Auto an die Bucht oder auch mit einem Mietwagen.
Buccoo ist ein kleines Fischerdorf, in welches sich nicht viele Touristen verirren. Ausgenommen an Sonntagen, wenn in Buccoo die "Sunday School" mit Steelbands feiert. Außerdem gibt es jährlich am Osterdienstag in Buccoo das berühmte Ziegenrennen (Goat Race). Dabei laufen die Jockeys barfuß hinter ihren Ziegen her, welche sie an einer Leine halten. Viele Zuschauer verfolgen die Rennen und setzen Beträge auf einen Gewinner wie Nuclear Rocket oder Montique.

Auf Tobago verläuft das Leben ansonsten recht ruhig und die Einheimischen kennen einander. Oft wird man als Tourist auf der Straße freundlich angesprochen und führt ein nettes Gespräch. Die "Take it easy"-Mentalität der Einwohner ist sympathisch und eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen ist das Liming: das süsse Nichtstun.

Teils ist dies freiwillig, zum Teil auch durch die hohe Arbeitslosenrate bedingt. Doch der Ort ist schön und Hektik ist hier ein Fremdwort. Wenn man von der Hauptstadt Scarborough die Atlantikküste Richtung Norden fährt, dann gelangt man zur Minister Bay. Der Strand von Minister Bay liegt in dem Ort Bacolet und Windsurfer finden dort optimale Bedingungen vor. Auf 500 m Höhe liegt Tobagos Regenwald im Main Ridge Reserve, wo man auch Wanderungen unternehmen kann. Es bieten sich einheimischen Führer an und diese verleihen auch Gummistiefel.

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