Sehr geehrte Pressevertreter, ich bitte Sie de

Satire um jeden Preis? Offener Brief an die Macher der Hetz-Kampagne ISHH

Sehr geehrte Pressevertreter,

ich bitte Sie den beiliegenden Offenen Brief zu veröffentlichen.

Er richtet sich an die Macher der immer noch online stehenden Hetz-Kampagne "Initiative sauberes Hamburg (ISHH)".

Beide Seiten stehen immer noch online - aus nur einem Grund: Weil die Macher stolz darauf sind und weil sie kommerzielle Ziele verfolgen.

Ich fordere die sofortige Löschung beider Seiten und eine gerechte Strafe für die Geschäftsführer der Farbflut Entertainment GmbH.

Wenn wir jetzt nicht handeln, marschieren demnächst vielleicht auch Nazi´s mit Parolen wie "Obdachlose an die Wand" durch Hamburg und verkaufen das als Satire.

Ich bitte Sie um Unterstützung bei der Verbreitung dieses Offenen Briefes.

Vielen Dank!

Max Bryan

Steinfurth / Bad Nauheim

28.02.2013

www.maxbryan.com

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Offener Brief: –>

www.facebook.com/photo.php?fbid=575207369163757&set=a.256752231009274.73001.161102710574227&type=1

Offener Brief an die Macher der immer noch online stehenden Hetz-Kampagne "Initiative sauberes Hamburg (ISHH)"

Sehr geehrte Damen und Herren,

nicht geehrter Herr Marius Follert und nicht geehrter Herr Niels Wildung,

in diesem Brief möchte ich meine Empörung Ihnen und Ihrer Kampagne gegenüber zum Ausdruck bringen. Sie haben keinen Respekt vor den Problemen anderer Leute. Sie hetzen offen gegen Obdachlose und Menschen in Not und Sie verfolgen dabei Ihre eigenen Ziele. Unter dem Deckmantel der Wohltätigkeit hegen Sie kommerzielle Interessen, die Sie nun als Satire verkaufen. Sie verbreiten ein für Obdachlose herabwürdigendes Computerspiel namens "Pennergame" und Sie sind auch noch stolz darauf. Ich bin es nicht. Sie sind eine Schande für Hamburg und für die ganze Gesellschaft und ich sage Ihnen auch warum:

1.) In Ihrer Pressemitteilung vom 27.02. prangt dick der Absatz, Zitat: "Hinter der ISHH steckt die Farbflut Entertainment GmbH aus Hamburg. Wir sind eine junge, kreative Firma, die sicherlich vielen als Macher des Browsergames 'Pennergame' bekannt sein dürfte".

Frage: Wenn Ihr Engagement so selbstlos ist, wie Sie das gerne hätten, warum müssen Sie dann auf Ihre Firma und das Produkt Ihrer Firma hinweisen? Hätte der Hinweis auf die Aktion an sich denn nicht genügt? Oder wollten Sie uns wissen lassen, dass Sie früher bereits die Grenzen des guten Geschmacks überschritten haben? Vielleicht weil Sie stolz darauf sind?

Zitat Focus aus dem Jahre 2008: "Wie die Entwickler auf ihrer Homepage angeben, startet ein Spieler dabei als „untalentierter Penner am Hamburger Hauptbahnhof“ und kann sich von dort bis zum „Bettel-Monopolisten“ hocharbeiten. Dabei kann er Trickbetrügereien und andere Verbrechen begehen, Haustierkämpfe ausrichten sowie Pfandflaschen einsammeln, um sie zu Geld zu machen.

Bekeris warf den Betreibern einen „herablassenden, beleidigenden und im besten Fall gedankenlosen Umgang“ mit Obdachlosen vor. „Die Betreiber von pennergame.de geben Klischees über obdachlose Menschen wieder, um mit ihrem Spiel Geld zu verdienen“, sagte die Politikerin. „Dabei interessieren die realen gesellschaftlichen Zusammenhänge von Reichtum, Armut und Obdachlosigkeit überhaupt nicht.“

Bekeris forderte die Betreiber auf, das Spiel vom Markt zu nehmen. Auch in einigen Presseberichten war zuvor Kritik an einem angeblich zynischen Umgang mit Obdachlosen laut geworden" - Zitat Ende.

Nachlesen hier: http://www.focus.de/digital/games/umstrittenes-online-spiel-politikerin-geht-gegen-pennergame-vor_aid_348668.html

Offenbar haben Sie seit damals nichts hinzugelernt oder warum nutzen Sie die selbe Taktik noch einmal? Vielleicht weil Sie damals schon so viele Leute verletzt haben und das jetzt noch einmal probieren? Was sind Sie eigentlich für Menschen?

2.) Sie schreiben, Zitat: "Wir setzen uns seit Jahren mit provokanten und unorthodoxen Mitteln dafür ein, die Probleme der Menschen am Rande unserer Gesellschaft in den Fokus zu rücken".

Diese Darstellung ist zweifelhaft. Viele sind der Meinung, dass Sie vor allem sich selbst mit Ihrer Firma und Ihrem Produkt "Pennergame" in den Fokus rücken (siehe Fotostrecke vom 27.02. ).

http://www.spiegel.de/fotostrecke/die-koepfe-hinter-der-initiative-sauberes-hamburg-fotostrecke-93728-5.html

Oder wir erklären Sie sich das Foto, wo Herr Marius Follert grinsend vor einem Plakat mit dem Logo "Pennergame"steht?

Allein diese Posse belegt doch Ihre wahre Intention, nämlich dass es Ihnen in Wahrheit auch um Werbung für das Produkt ihrer Firma geht und diese beiden Dinge miteinander zu verknüpfen ist widerwärtig.

3.) Nach einer Mehrheitsbeteiligung der Kapitalgeber-Firma "iVentureCapital" vom Mai 2012 schreibe Sie: „Wir können uns zukünftig stärker auf unsere Kernkompetenz konzentrieren: Satirisch-provokante Online-Games mit sozialkritischem Hintergrund entwickeln, die Millionen von Spielern weltweit begeistern."

Frage: Was begeistert Sie an der Not anderer Menschen? In Ihrem sogenannten "Pennergame" geht es darum Banden zu bilden, Kriege zu führen und natürlich nimmt das Thema Alkohol eine bedeutende Rolle ein. Zitat: "Ein hoher Promillewert verbessert die Laune des Penners und verkürzt die Dauer von Weiterbildungen, wirkt sich jedoch negativ auf die Verteidigungsfähigkeit des Penners und deren Präzision bei Verbrechen aus."

Sie sind wirklich unglaublich. Sie halten sich für ein Genie und sind in Wahrheit so dumm.

3.) Sie schreiben: "Wir haben dazu einen zugegeben unkonventionellen Weg eingeschlagen und uns für eine Satire entschieden."

Haben Sie nicht. Sie haben sich entschieden, Tausende von Menschen hinters Licht zu führen, das Impressum einer Seite zu fälschen und unbescholtene Bürger in Verruf zu bringen, deren Namen Sie benutzt haben und zwar in betrügerischer Absicht - um Ihre Identität zu verschleiern, damit Sie nicht vorzeitig enttarnt werden. Denn Sie hofften, damit noch mehr Spannung zu erzeugen um so das Medieninteresse für ein späteres Outing zu steigern. An Skrupel- und Rücksichtslosigkeit ist dieser Vorgang mit nichts zu überbieten.

Zeugnis: Alexander Schmidt, Künzelsau, http://www.perfektes-webdesign.de/impressum.php

Er stand mehrfach in Verdacht hinter der Hetz-Seite zu stehen und hatte nichts damit zu tun. Er wurde verdächtigt, weil Sie seinen Namen für ihr gefälschtes Impressum benutzt haben und Sie taten es, um ihre eigene Identität zu verschleiern und das ohne Rücksicht auf Verluste. Das ist keine Satire, das ist kriminell!

4.) Sie schreiben: "Ja, Satire ist oft schmerzhaft bissig. Es braucht manchmal unorthodoxe Ansätze, um Menschen wachzurütteln. Und wir sind bewusst an die Schmerzgrenze gegangen."

Punkt 1: Sie haben die Grenze weit überschritten.

Punkt 2: Satire muss als solche auch erkennbar sein. Mit der angewendeten Verschleierungstaktik war das aber gar nicht möglich. Das Impressum war gefälscht und der Server versteckt. Faktisch gesehen also eine Straftat, mit der Sie sich auch noch berühmen! Weil Sie damit so gut durchgekommen sind?

Dass dadurch auch andere Menschen in Mitleidenschaft gezogen werden oder gar zu Schaden kommen, ist Ihnen wohl völlig egal, oder?

--> http://hh-mittendrin.de/2013/02/initiative-sauberes-hamburg-hetze-satire-datenklau/

Auch eine Harzer Firma stand zwischenzeitlich unter Verdacht, die Drahtzieher in der Hetz-Kampagne zu sein. Auch diese Firma haben Sie in Verruf gebracht.

5.) Sie schreiben: "Wir haben durchaus bewusst Empörung hervorrufen, Entsetzen und Ablehnung auslösen, ja verstören wollen."

Mit welcher Begründung? Weil Sie glaubten dadurch mehr Aufmerksamkeit zu generieren? Aufmerksamkeit für wem? Für Ihre Firma oder für die Menschen in Not, die Sie auf Ihrer Internetseite zuvor noch aufs Übelste diffamiert, beleidigt und ihrer Würde beraubt haben. Viel mehr hat Ihre Seite nicht geleistet.

Ich stelle fest: Ein Bericht in der Mopo, ein Bericht im Spiegel, kein Bericht sonst wo und das war jetzt Ihr großer Wurf?

http://www.google.com/news?ncl=d7M9K14vX1f74sMUJlN0bEq7PdAFM&q=farbflut&lr=German&hl=de (Stand: 27.12. - Tag des Outings)

Nicht eine einzige Nachrichtenagentur hat Ihre Posse erwähnt und von den 3000 Anhängern, die Sie mit Ihrer fingierten Gegenkampagne kurzfristig eingesammelt haben, wandern täglich Leute wieder ab, die sich von Ihnen missbraucht und betrogen fühlen.

https://www.Sauberes-Hamburg.de

https://www.facebook.com/STOPPT.die.ISHH

Spielt man so mit den Gefühlen anderer Menschen? Ist Ihnen gar nichts heilig? Haben Sie überhaupt keine Skrupel?

Vielleicht denken Sie mal drüber nach und auch darüber, welchen Schaden Sie eigentlich angerichtet haben.

6.) Ihre Hetz-Seite dient immer noch als Vorlage und Bestätigung rechts orientierter Menschen. In Nazi-Kreisen werden Sie vermutlich viel Zuspruch dafür finden und gerade junge Leute sind leicht verführbar und schnell zu beeinflussen. Wie wollen Sie eigentlich die Verantwortung dafür übernehmen, wenn Jugendliche das nächste Mal auf Obdachlose losgehen, nur aufgrund Ihrer Seite?

Haben Sie sich überhaupt Gedanken darüber gemacht, was passiert, wenn jemand Ihre Seite für ernst nimmt und danach auch handelt? Haben Sie die möglichen Konsequenzen einberechnet und sind Sie auch noch so gewissenlos, Personenschäden in Kauf zu nehmen, nur um Ihre eigene Aufmerksamkeit zu steigern?

"Ich finde sie geschmacklos und vor allem sehr gefährlich für Jugendliche und bereits rechts denkende Menschen. Die Gefahr das man damit auch mehr als nur Identifikation mit solchem Gedankengut herausfordert, sollte man nicht unterschätzen. Und wer sind die Leidtragenden die aufgrund solcher Veröffentlichungen mit der möglicherweise aufkommenden Gewalt konfrontiert werden? Definitiv nicht die Verantwortlichen dieser Kampagne.", schreibt ein Leser im Kommentar bei der Mopo (27.02.).

http://www.mopo.de/nachrichten/-initiative-sauberes-hamburg--hass-gegen-obdachlose--es-war-satire-,5067140,21956276.html

Es gab (und das erst jüngst) genügend Übergriffe von Jugendlichen auf Obdachlose, wo Menschen schwer zu Schaden kamen. Ich selbst habe erfahren, wie einem Freund von mir inmitten der Nacht der Schlafsack angezündet wurde, nur weil ein paar Halbstarke im Suff nichts Besseres zu tun hatten als einen wehrlosen Menschen zu drangsalieren und Sie reden von Erfolg?

Obdachlose werden beschimpft, bespuckt und mit Steinen beworfen, nur weil andere sie hassen und Sie sprechen von genial? Ich sage Ihnen, Sie haben keine Ahnung, was es bedeutet auf der Straße zu leben und glauben dennoch sich als Herr über Politik und Missstand aufschwingen zu müssen. Was glauben Sie eigentlich wer Sie sind?

Ich stelle fest: Sie sind zwei 24-jährige Möchtegern-Genie´s, die daran glauben, mit ihrer ekelhaften Pseudo-Posse auch nur irgend etwas Gutes zu bewirken und damit generös scheitern.

Hamburg hat über 130 Sozialstationen und viele Bürger engagieren sich ernsthaft und ehrenamtlich, ohne dabei die Medien zu suchen, ohne zu betrügen, ohne zu verschleiern und ohne die Gefühle anderer Menschen zu verletzen und diese Helfer tun gut daran, denn das ist das Einzige, was wirklich hilft. Nicht Ihr Pennergame und nicht Ihre zweifelhafte Aktion. Ich hoffe Sie werden nie wieder glücklich damit.

7.) Sie schreiben: "Wir würden uns wünschen, dass die Empörung nicht einfach verpufft, sondern dass all die Menschen, die sich die Mühe gemacht haben, gegen die ISHH zu schreiben, im Rahmen ihrer jeweiligen eigenen Möglichkeit ihren Teil dazu beitragen, dass die Probleme der Obdachlosen in unserer Stadt nicht vergessen werden."

Sorry, aber das ist Heuchelei auf höchstem Niveau und diskreditiert die Arbeit vieler Menschen, die ernsthaft an Hilfe für Obdachlose interessiert sind. Herr Follert, Herr Wildung, die Welt braucht weder Ihre Firma, noch Ihr dämliches Spiel und schon gar nicht den Glauben daran, dass ohne Ihrer Aktion überhaupt nichts getan wird.

Zitat Hinz & Kunzt: "Diese Satire war und ist geschmacklos. Uns ist nicht jedes Mittel recht, um auf Obdachlosigkeit in Hamburg aufmerksam zu machen. Ich gehe davon aus, dass Farbflut Entertainment versucht, mit dieser Folgeaktion zum “Pennergame” neue Spieler zu gewinnen, um mehr Profit zu machen. Dabei scheinen die Macher sich wieder nicht vor diffamierenden und hetzerischen Äußerungen zu scheuen, wie wir sie schon aus dem “Pennergame” kennen. Denen geht es um Profit und nicht um eine echte Auseinandersetzung. Das Thema Obdachlosigkeit ist in den Köpfen von vielen Politikern und Hamburgern. Alle, die ernsthaft an Lösungswegen interessiert sind, setzen sich auch ernsthaft damit auseinander."

http://www.hinzundkunzt.de/diese-satire-ist-geschmacklos/

8.) Sie schreiben: "Wir wünschen uns und werden uns dafür einsetzen, dass aktiv an Lösungen für diese Probleme gearbeitet wird. (...) Wir fordern eine fraktionsübergreifende Auseinandersetzung mit der Problematik der Wohnungsnot und Obdachlosigkeit in Hamburg und haben eine Petition zu diesem Anliegen gestartet. Wir setzen auf die volle Aufmerksamkeit des Senats, der immerhin so aufmerksam war, eine Stellungnahme zur ISHH zur veröffentlichen.""

"Liebe" Farbflut, es wird bereits daran gearbeitet und Ihre Mithilfe braucht kein Mensch. Oder glauben Sie im ernst, dass eine Hamburger Regierungsbehörde sich von Ihnen erpressen lässt auf eine Petition zu reagieren, die indirekt das Ziel zur Vermarktung eines verabscheuungswürdigen Computerspiels verfolgt? Mit Ihrem Hinweis auf Ihre Firma und das Produkt "Pennergame" haben Sie bereits alle Credits verspielt und das, obwohl Sie es hätten eigentlich besser wissen müssen.

Zitat Hinz & Kunzt: "Die Firma Farbflut Entertainment ist für Hinz&Kunzt keine Unbekannte. Bereits vor fünf Jahren erregte die Softwarefirma mit dem „Pennergame“ bundesweit Aufmerksamkeit. „Steige auf zum König der Penner!“ hieß das Ziel des umstrittenen Online-Spiels. Darin wurden Obdachlose in die Nähe von Gewalttätern gerückt. Vorurteile wurden bestätigt und neue geschürt. Abgesehen von den Spielinhalten empfinden viele Obdachlose das Wort „Penner“ als Beleidigung. Unser Urteil lautete damals wie heute: „Pennergame – Gar nicht lustig!“ Letzte Sympathien verspielten die Macher sich dadurch, dass sie – nach dem Kontakt zu Hinz&Kunzt – trotz besseren Wissens weitergemacht haben".

9.) "Ob „Farbflut" mit ihrer Aktion zu weit gegangen sind, dürfte jetzt kontrovers diskutiert werden."

Ah ja, das hätten Sie wohl gern! Ich glaube eher, dass Sie verklagt werden und die User inzwischen so schlau sind, Ihre Pläne zu durchkreuzen und sie nicht noch einmal auf ihre betrügerischen Absichten hereinfallen. Jede Kontroverse, jede Diskussion würde nur dazu führen, dass Ihr Name wieder und wieder genannt wird, ist es das, was Sie sich wünschen?

Natürlich werden wir Ihnen den Gefallen einer andauernden Debatte nicht tun. Im Gegenteil. Die Staatsanwaltschaft ermittelt (hoffentlich) weiter gegen Sie und klagt Sie an wegen Volksverhetzung und Verbreitung jugendgefährdender Schriften. Eine Anzeige bei der Landesmedienanstalt wegen falscher Angaben im Impressum liegt auch schon vor und Alexander Schmidt, der Mann aus Künzelsau, dessen Namen Sie benutzt haben, verklagt Sie hoffentlich auf Schadensersatz, das wäre die einzig versöhnliche Nachricht in diesem Fall.

"Herzlichst"

Max Bryan

28.02.2013

www.maxbryan.com

PS: Auszug aus den Kommentaren Dritter zu diesem Thema:

Sabine S. schreibt: (...) Diese "Satire" kann und will ich nicht unterstützen, denn sie geht ganz klar auf Kosten von Menschen. Diese Menschen können sich nur bedingt wehren, daher absolut Daumen runter für die Initiatoren von "Sauberes Hamburg". Sich auf Kosten anderer Mensch profilieren zu wollen ist aller unterste Schublade, und die gehört abgeschlossen und NIE MEHR aufgeschlossen !! Mein Respekt gebührt Menschen die sich gegen solch eine "Initiative" wie diese Satire (die also solch absolut nicht erkennbar war) wehren !! (Quelle: maxbryan.com).

Babsy W. schreibt: "Unfassbar, was muß hier alles in Deutschland noch passieren ? Hatten wir nicht vor 70 Jahren Hetze genug? Um wirklich ein *sauberes Hamburg* zu bekommen, gehört erstmal diese ekelhafte Seite verboten. Hier werden Obdachlose diffamiert und das auf infame Weise. Und jetzt kommen und sagen es ist *Satire*. Ihr seid der letzte D**** *sauberes Hamburg* und das, sollte man Euch deutlich zu verstehen geben. Einfach nur widerlich!

Sabine K. schreibt: "Narrenfreiheit von der übelsten Sorte! Mit feiner Satire hat das nichts zu tun. Das ist asozialer Dünnpfiff, der so weit von jeglichem Niveau entfernt ist, dass er noch nicht einmal die Bezeichnung jämmerlich verdient.".

Hans (Gast / Mopo / 27.02.)schreibt:

"Gewinne werden hier doch auf Kosten sozial Benachteiligter gemacht. Gegen Gewinne habe ich nichts, aber ich bin gegen diese (widerliche) Art der Kommerzialisierung. Warum engagieren sich die Inhaber der GmbH nicht außerhalb ihrer kommerziellen Tätigkeit?" (Quelle: Mopo).

Ralf (Gast / Mopo / 27.02.)schreibt: "Ich denke, es gibt andere und bessere Möglichkeiten um auf sich aufmerksam zu machen als durch diese Satire. Ich finde sie geschmacklos und vor allem sehr gefährlich für Jugendliche und bereits rechts denken aber noch nicht auffällig geworden sind. Die Gefahr das man damit auch mehr als nur Identifikation mit solchem Gedankengut herausfordert, sollte man ebenfalls nicht unterschätzen. Und wer sind die Leidtragenden die aufgrund solcher Veröffentlichungen mit der möglicherweise aufkommenden Gewalt konfrontiert werden? Definitiv nicht die Verantwortlichen dieser Kampagne. Das nächste Mal wäre es sinnvoll sich mal nicht nur über Erfolg und Misserfolg Gedanken machen sondern bitte auch über die Folgen der Betroffenen. Ich finde es völlig daneben als erfolgreiches Unternehmen sich mit solchen Aktionen Aufmerksamkeit zu kaufen. Lieber mal drüber nachdenken wie man den Menschen die in diesem Elend leben müssen helfen kann und dort entsprechend handeln. Das würde sicherlich besser ankommen."

S.I. Hamburg (27.02.) schreibt: "Wenn sich jetzt schon Hetz-Kampagnen als “gut gemeinte Satire” herausstellen, dann ist die NPD vielleicht bald eine “Partei der Vernunft”. Irgendwann erwartet der Bürger solche Kapriolen geradezu und empfindet alles andere langweilig oder sogar als die eigentliche Lüge. Tatsächlich ist diese Kampagne in erster Linie ein Hype, der durch die Medien geht. Die Leute stumpfen dabei aber langsam ab. Wann kommt der Tag, an dem man uns filetierte Babyherzen servieren kann, ohne dass wir auch nur mit der Wimper zucken? Auch mich ermüdet das Prozedere inzwischen. Ich wünsche mir mehr Sachlichkeit und weniger Aufgeregtheit, mehr Aufrichtigkeit und weniger Marketing. (...)

http://sommer-in-hamburg.de/2013/brandheiss/anti-obdachlosen-intitiative-sauberes-hamburg-war-angeblich-satire/