Papa ante portas

Da ist der Papa jetzt aber wieder ein ganz ein stolzer Mann, wenn die Buben spuren:

"[......]Seit den 5500 Jahren in denen Männer zunehmend die Welt im Alleingang dominieren und beherrschen, geht es mit dieser bergab. »Im fünften Jahr in Folge haben sich 2010 politische und bürgerliche Freiheiten weltweit verringert.« (http://www.welt.de/politik/ausland/article12117201/Anzahl-der-Demokratien-weltweit-erneut-gesunken.html)

Autoritäre Männer ordnen Kriege, Vertreibungen, Entführungen, Verfolgung, Folter, Versklavung, Massaker, Vergewaltigung, Ausbeutung, Unterdrückung und Zerstörung an. Das ist so seit den ersten Überfällen der Indo-Europäer/Arier vor 5500 Jahren. Seither toben sich patriarchale Männer an der Macht gegen das Wohl der Menschheit aus. Das Volksvermögen verschwindet in der Korruption oder wird in die Herstellung von Waffen, in Kriege, Überwachung, Gefängnisse, Polizei usw. investiert. Frauen tragen nicht nur mit ihren Steuerbeiträgen mit an den Folgen der von Männern verursachten Gewalt und Kriminalität; sie leiden auch physisch und psychisch.
Es ist ungeheuerlich, wie patriarchale Politiker und die Medien – mit wenigen Ausnahmen (s. oben) – darüber berichten; eine einzige Propaganda des Patriarchats, bestehend aus Rechtfertigungen, Beschönigungen und Lügen. Das beschämendste ist, dass patriarchale Täter kein Schuldbewusstsein haben und ihre Verbrechen leugnen.

Der Terror des IS ist das Abbild patriarchaler Weltherrschaft im Kleinen

»In seinem Roman 1984 sah George Orwell eine Zeit voraus, in der ein ›Ministerium der Wahrheit‹ alle Bücher umschreiben und alle Gedanken und Ideen umformulieren würde, um sie den Erfordernissen der Machthaber anzupassen. Das Erschreckende daran ist, dass er damit gar keine ferne Zukunft beschrieb. Schon in der Antike waren derlei Praktiken fast überall an der Tagesordnung. Das Umschreiben und Umformulieren heiliger Geschichten sowie die Neufassung von Gesetzestexten waren zunächst in Mesopotamien und Kanaan, später aber auch in den Königreichen von Judäa und Israel weitgehend das Werk von [patriarchalen, indoeuropäischen] Priestern. Wie im Alten Europa nahm dieser Prozess seinen Anfang mit den ersten androkratischen Invasionen und setzte sich im Laufe der allmählichen Umwandlung Ägyptens, Sumers sowie anderer Länder des Fruchtbaren Halbmonds in männerbeherrschte, kriegerische Gesellschaften über Jahrtausende hinweg fort. Bibelforscher haben inzwischen anhand umfangreichen Dokumentenmaterials nachgewiesen, dass der Umformulierungsprozess der Mythen noch um 400 v.u.Z. in vollem Gang war – zu einer Zeit also, da nach wissenschaftlicher Erkenntnis jüdische Priester zum letztenmal das Alte Testament umgeschrieben haben. (Ein Forschungsbericht über die jahrhundertelange Zusammenstellung und Umformulierung der Bibeltexte seitens diverser Rabbi- und Priester-›Schulen‹ findet sich in: ›The Dartmouth Bible‹, 1950, insbesondere S. 5-11.« (Riane Eisler ibd. 1989, S. 159)[......]"

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