Achtung bei Einreise nach GB und US

Wer mit Laptop oder Smartphone nach Großbritannien oder die USA einreist, könnte in Schwierigkeiten geraten, wenn verschlüsselte Daten auf dem Computer sind.

Gemäß dem dort seit Oktober 2007 geltendem RIPA-Act können Nutzer von Verschlüsselung unter Strafandro- hung zur Herausgabe der Schlüssel gezwungen werden. Es drohen bis zu 2 Jahre Gefängnis oder Geldstrafen. Das die Anwendung des Gesetzes nicht auf die bösen Terroristen beschränkt ist, kann man bei Heise.de nachlesen. Es wurde als ersten gegen eine Gruppe von Tierschützern angewendet.1

Bei Einreise in die USA sind die Grenzbehörden berechtigt, elektronische Geräte (Laptops und Smartphones) zu durchsuchen. Eine Herausgabe von Passwörtern kann ohne Durchsuchungsbeschluss nicht erzwungen werden, aber die Behörden können das Gerät aber zur weiteren Untersuchung einzie- hen, wenn man das Passwort nicht heraus geben will. Die EFF.org rät, mit ei- ner leeren, unverschlüsselten Festplatte einzureisen und ein datenloses Han- dy zu nutzen: https://www.eff.org/wp/defending-privacy-us-border-guide- travelers-carrying-digital-devices