Aktionen gegen die Todesstrafe für die schwangere Christin Meriam Yehya Ibrahim

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Hier ist wieder ein Fall den ich euch berichten möchte und zwar geht es um eine schwangere Frau die Christin ist. Sie sollte zum Tode verurteilt werden, weil sie Ihren Glauben nicht abschwor. Hier ist ein Ausschnitt von Amnesty International:

Meriam Yehya Ibrahim ist am 15. Mai wegen "Apostasie" zum Tode verurteilt worden. Zudem verurteilte ein Gericht sie wegen außerehelichen Geschlechtsverkehrs zu 100 Peitschenhieben. Sie ist eine gewaltlose politische Gefangene, die allein wegen ihres Glaubens und ihrer Identität für schuldig befunden wurde.

Meriam Yehya Ibrahim ist im achten Monat schwanger und wird gemeinsam mit ihrem 20 Monate alten Sohn in Haft gehalten. Nachdem sie sich geweigert hatte, ihrem Glauben abzuschwören, verhängte ein Gericht in Khartoum am 15. Mai das Todesurteil gegen sie. Man hatte ihr eine Frist von drei Tagen gesetzt, um ihrem Glauben abzuschwören, nachdem sie am 11. Mai des "Abfalls vom Glauben" und außerehelichen Geschlechtsverkehrs für schuldig befunden worden war. Meriam Yehya Ibrahim wurden wegen "Apostasie" nach Paragraf 126 des sudanesischen Gesetzbuchs zum Tode und wegen "Ehebruchs" nach Paragraf 146 zu 100 Peitschenhieben verurteilt.

Das Hinrichtungsdatum ist noch nicht bekannt gegeben worden. Auf der Grundlage des sudanesischen Strafgesetzbuchs darf eine Schwangere nicht vor der Geburt ihres Kindes und einer Stillzeit von zwei Jahren hingerichtet werden. Ein Sprecher der Regierung soll erklärt haben, dass Meriam Yehya Ibrahim gegen das Todesurteil Rechtsmittel einlegen kann.

Amnesty International betrachtet die Todesstrafe als äußerste Form der grausamen, unmenschlichen und erniedrigenden Strafe und als Verletzung des Rechts auf Leben und wendet sich in allen Fällen vorbehaltlos gegen die Todesstrafe, ungeachtet der Schwere eines Verbrechens. Die Strafe der Auspeitschung verstößt gegen das absolute Verbot von Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung, das in internationalen Menschenrechtsabkommen festgeschrieben ist.

Es gibt auch eine Petition (thepetition) gegen dieses Urteil:

http://www.thepetitionsite.com/takeaction/278/113/...

oder auf change.org

https://www.change.org/de/Petitionen/sudan-stoppen...

und hier wäre die Aktion von Amnesty international mit der E-mailaktion und Adressen wo man selbst Appelle schreiben kann:

http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-118-2014-1/...

Patrick Steinhuber, Ortenburg, Deutschland