AfD Chef Lucke will konservative Homosexuelle Lebenspartnerschaften, liberale Christen und Frauenrechte stärken

AfD-Chef Bernd Lucke dementiert Vorwürfe, er wolle seiner Partei einen christlich-fundamentalistischen Kurs verordnen. Das Gegenteil sei der Fall. Lucke befürworte sogar das konservative Modell der Eingetragenen Lebenspartnerschaft für Homosexuelle und die verfassungsrechtlich geforderte Gleichstellung mit der konventionellen Ehe. Er stelle sich auch hinter liberale und demokratisch organisierte Christen."Wir grenzen keinen aus, aber die Zeiten calvinistischer Kirchenzucht sind längst vorbei", so Lucke. Auch verteidigte er sich gegen den Vorwurf, ihm lägen die Rechte von Frauen nicht am Herzen. "Meine eigene Frau ist seit langer Zeit berufstätig, meine Mutter war es, meine Schwester und meine Schwägerin sind es, meine Töchter werden es sein." Kommentiert Lucke einen negativen Pressebericht auf der Homepage der AfD. Vorausgegangen war ein Artikel in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in dem behauptet wurde, die AfD wandle sich zu einer erzkonservativ und christlich-fundamentalistisch aufgestellten Partei.

Quelle: AfD

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