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Jüdisch-orthodoxe Endzeit-Sekten nach Wolfgang Eggert

Wer herrschende Ideologien nicht kennt, verringert seine Überlebenschancen. Von Chabad Lubawitsch und Hardal als jüdisch-endzeitlichen Sekten im geopolitischen Szenario der Verschwörung nach Wolfgang Eggert.

Zu den wichtigen und vielgelesenen neueren Beiträgen notwendiger Verschwörungstheorie im Sinne historischer Recherche gehören die drei Bände von Wolfgang Eggerts „Im Namen Gottes – Israels Geheimvatikan als Vollstrecker biblischer Prophetie“ (2001). Leider ist der Autor dabei, sich aus dem aktiven Geschäft als Publizist zurückzuziehen und mit einer Koalition der Willigen ein autarkes Dorf („Siedlergemeinde“) zu errichten, das kommende Krisenzeiten überstehen soll.

Ein unlängst im „Kulturstudio“ (18.02.2016) geführtes vierständiges Gespräch ist eine Art Eggert-Kompendium, jedenfalls zu jenen Hauptargumenten für das Projekt „Israels Geheimvatikan“ mit einem Abschnitt zu seiner Aussteiger-Kommune.

In meinen neuen Büchern „Okkultsymbolik und Machtpolitik“ sowie „Saturn Hitler“ wird Eggerts Trilogie ebenfalls besprochen – als ein Beispiel für Verschwörungstheorie zu elitärem Judentum und dem geopolitischen Projekt des Zionismus; sowie als eine Argumentation zum Thema Hitler speziell als ein Aspekt dieses historischen Großverlaufs.

Dabei ist eines meiner Anliegen, in diesem von Antisemitismus-Vorwürfen verminten Gelände klarzubekommen, wie die historischen und verborgenen Realitäten sich genau benennen lassen. Wesentlich ist die Ansage: Es gibt in diesem Sinne nicht „die Juden“ und „das Judentum“, ebensowenig „den Zionismus“. Auch wenn manche Texte den Verdacht wecken, schließlich alles in einem Wirrwarr aufzulösen und die Zuständigkeiten ständig hin- und herzuverweisen, will ich hier für ein paar Begriffe solche Klärungen einmal festhalten.

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