PecuniaOlet

Wir dürfen die Liebe Gottes nicht für uns behalten

Wir müssen sie weitergeben an die Notleidenden dieser Welt. Sagt Herr Heinrich Deichmann, CEO und Erbe des Schuhgiganten und evangelikalen Christen Heinz-Horst Deichmann, der die Handelskette zu dem ausbaute, was sie heute ist.

Deichmann nimmt die Merkel in Schutz, und sagt, wer sie kritisiere, müsse erst mal Alternativen aufzeigen."Wir können diese Menschen doch nicht einfach abweisen und zurückschicken".

Auch der ehemalige Werkzeugmacher, nach zweitem Bildungsweg Theologie-, Philosophiestudent und Bundesarbeitsminister Norbert Blüm äußerte sich kürzlich ähnlich.

Und Daimler Zetsche sagte:"Die meisten Flüchtlinge sind jung, gut ausgebildet und hoch motiviert. Genau solche Leute suchen wir",  in einem Zeitungsinterview. Deshalb will der Daimler-Chef in Asylunterkünften neue Arbeitskräfte finden. (die meisten "Flüchtlinge" kommen übrigens aus Albanien, dem Kosovo und "sonstigen" Ländern,keineswegs aus Syrien.)

Ich weiß nicht,irgendwie bin ich falsch hier.

Politik wird jetzt plötzlich -und nur in diesem Bereich- mit dem "Christentum" in Verbindung gebracht, entschuldigt und verteidigt. Gehts noch?

Das ist nicht das Christentum, Männer! Das ist bestenfalls Unternehmertum. Und alles andere als uneigennütziges Unternehmertum. Uneigennütziges Unternehmertum lebt nämlich nicht lange - bei unserem System. Oder wo werden denn die Schuhe so billig produziert und das Leder gegerbt etc.?

Friedrich (Nietzsche) steh mir bei! Deine Kritik am (real existierenden) Christentum und am abendländischen Moralbegriff treffen zu 10 000 Prozent zu! Ich verneige mich vor Dir! Kein Wunder, dass Du dabei dem Wahnsinn anheim fielst! Auch ich glaube manchmal, kurz davor zu stehen.