Moderne Villa in Oberbayern gewinnt SCHÖNER WOHNEN-Wettbewerb "Haus des Jahres 2014"



Häuser in Hamburg und Graubünden belegen Platz zwei und drei

Hamburg, 15. Oktober 2014 – Europas größtes Wohn- und Lifestyle-Magazin
zeichnet mit dem SCHÖNER WOHNEN-Wettbewerb "Haus des Jahres" seit nun mehr als
40 Jahren die schönsten privaten Neu- und Umbauten aus. Der älteste und
bekannteste deutsche Architekturwettbewerb kürt die besten Eigenheime, deren
Hausbau- oder Modernisierungsarbeiten in den letzten drei Jahren umgesetzt und
abgeschlossen wurden. Die Bewertungskriterien der Jury umfassen Planung,
Harmonie mit der Umgebung sowie Einrichtung. Unter dem diesjährigen Juryvorsitz
von Architekt Juan Lucas Young vom Architektenbüro Sauerbruch Hutton in Berlin
gehen die ersten drei Plätze an folgende Häuser:

1. Platz: Eine gelungene Komposition aus Bauhaus, Midcentury und Jetztzeit in
Pfaffenhofen
Die Flachdachvilla in Holztafelbauweise der Familie Leitner im oberbayerischen
Pfaffenhofen belegt den ersten Platz der diesjährigen Ausschreibung. Auf einem
schwierigen Hanggrundstück schuf die Architektin Anna Philipp das Traumhaus der
jungen Familie: eine lichte und moderne Flachdachvilla mit formalen Bezügen zu
Bauhaus. Die Villa ist ein leuchtendes Beispiel für die Holztafelbauweise und
überzeugte damit die Jury. Der rechtwinklige Flachdachbau ist
wohlproportioniert und erschließt mit seinem Innenwinkel und großflächigen
Verglasungen Licht und Luft im Innern. Einrichtung und Garten zeugen von
Anspruch und Kenntnis funktionaler Ästhetik – überall im Haus finden sich
Designklassiker der Moderne aber auch Bekenntnisse zum Purismus, Holz und
Sichtbeton.

2. Platz: Kompaktes und familienfreundliches Domizil auf nur 55 Quadratmetern
Grundfläche in Hamburg
Die ungewöhnliche Dachform, eine Mischung aus Pult- und Satteldach, ist dem
Bebauungsplan bzw. den Abstands- und Wohnflächenvorgaben abgetrotzt – und
beeindruckte die Jury. Das dreistöckige, hanseatisch in Rotklinkern gebaute
Haus wirkt wie eine spannende Skulptur: schmal, hoch und asymmetrisch. Die
lediglich 135 Quadratmeter Wohnfläche verteilen sich von unten nach oben
intimer werdend, sodass Kinder und Eltern jeweils eine eigene Etage bewohnen,
jede mit Bad. Meyer Terhorst Architekten in Hamburg entwarfen das kompakte und
familienfreundliche "Türmchen".

3. Platz: Eine Verneigung vor traditioneller Architektur und ihre
Transformation ins Heute im Bergdorf Vella in Graubünden
Das 300 Jahre alte Schweizer Blockhaus wurde mit großem Respekt ins 21.
Jahrhundert gerettet: Von außen blieb es nahezu unverändert, allein im Innern
erhielt es von Christian Muller Architects, Rotterdam und Basel, neue Einbauten
und Raumaufteilungen, damit es für zwei unabhängigen Parteien als Wochenendhaus
funktioniert. Alles Alte blieb original, alles Neue zeigt sich pur in Fichte
oder Sichtbeton – ein lebendiger Kontrast von dunkel und hell, rau und glatt.
Die kleinen Räume mit ihren niedrigen Decken und verwinkelten Zugängen blieben
weitgehend bestehen und verströmen nach wie vor eine urige Gemütlichkeit.

Die diesjährige Jury setzte sich wie folgt zusammen: Juan Lucas Young,
Sauerbruch Hutton – Gesellschaft von Architekten, Berlin; Alexander Schärer,
Geschäftsführer USM Möbelsysteme; Bettina Billerbeck, Chefredakteurin SCHÖNER
WOHNEN und Thomas Eichhorn, Ressortleiter Haus & Bauen von SCHÖNER WOHNEN. Der
1. Platz ist mit einem Preisgeld von 6.000 Euro dotiert, der 2. Platz mit 4.000
Euro und der 3. Platz mit 2.000 Euro.

Mehr Informationen zum Wettbewerb, ausführliche Porträts der Gewinner sowie ein
Interview mit dem Architekten und Jury-Mitglied Jean Lucas Young vom
Architekturbüro Sauerbruch Hutton finden sich in der ab heute erhältlichen
Ausgabe von SCHÖNER WOHNEN (11/2014).

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