Reisebericht

Ronda , El Torcal - Höhepunkte in Andalusien

Ronda ist vor allem wegen der grandiosen Lage oberhalb einer 120 Meter senkrecht abfallenden Steilwand berühmt.

Ronda, Geschichte und Gegenwart

Schon im ersten Jahrhundert vor Christus bauten die Römer Ronda zu einem wichtigen Handelszentrum aus. Ab 711 regierten in Ronda die Mauren, die erst 1485 von den Christen vertrieben wurden. Wer durch die Stadt spaziert, findet immer noch zahlreiche Spuren der maurischen Architektur. So gehören die arabischen Bäder zu den besterhaltensten Spaniens, die Stadtmauern stammen ebenfalls teilweise aus arabischer Zeit. Zahlreiche Kirchen lohnen einen Besuch und beim Gang durch die engen Gassen meint man mitunter, die Zeit sei einfach stehen geblieben.

Ronda ist aber auch durch den Stierkampf bekannt und berühmt geworden. Mitten in der Stadt liegt die 1785 eingeweihte Arena, die 5000 Besuchern Platz bietet. In Ronda wurde eine berühmte Stierkampfschule gegründet, aus der zahlreiche in ganz Spanien bekannte Toreros hervorgingen. Ein Stierkampfmuseum hält die Erinnerung an glorreichen Zeiten lebendig.


El Torcal

Zum Abschluss der Rundreise durch den Süden Andalusiens besuchen wir das Felsenlabyrinth El Torcal. Es ist ein eher kleiner Naturpark, der in bis zu 1336 Metern Höhe nahe der Stadt Antequera liegt. Wind und Regen haben den weichen Kalkstein ausgewaschen. Dabei sind bizarre Felsformationen entstanden, die einmalig sind. Hohe Felsnadeln stehen neben Steingebirgen, die wie aufeinander geschichtete Mühlräder aussehen. Andere Felsformationen erinnern an Fabeltiere, Riesen oder Ruinenstädte. Wer durch das Gebiet läuft, kann sich in den Felsen leicht verirren. Wie in einem Labyrinth sind die Felsen dicht hintereinander gestaffelt. Wer nicht stundenlang den Ausgang suchen möchte, sollte auf dem gekennzeichneten Rundweg bleiben.

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