Die Lobhudelei der "Arier"

in manchen sogenannten "rechten Kreisen"  ist genauso unverständlich wie die bisweilen fast schon peinliche Lobhudelei Israels und "der Juden" in antideutschen (und auch "islamkritischen" ) Kreisen.

Die "Arier" waren sicherlich alles andere als "verwurzelt" und "heimatverbunden" und schlugen maximal "Luftwurzeln" in ihren Göttern, die mit ihnen zogen.

"Heimatverbundenheit" stammte viel eher von den ansässigen, "autochthonen" Urbevölkerungen (in Indien zum Beispiel die vorarische "Induskultur"), die von den "Ariern" im wörtlichen Sinne sowohl körperlich als auch geistig-religiös ans Joch gebunden wurden. Auch der Gedanke der Verteidigung der Heimat, dem  "arischer" Eroberungsdrang gegenüber stand.

Zwergen, Feen, Nymphen, chthonische Gottheiten aller Art aus Mythen, Sagen, Legenden und Märchen haben ihren Ursprung sicherlich in der "einheimischen Bevölkerung", deren Naturreligion in ihnen fortlebte und können schon rein intuitiv nicht von Eroberern stammen, weil es sich dabei um erd- und landschaftsgebundene Wesenheiten handelte, welche die "Arier" eher bekämpften.

Islam ist "oberarisch", Evangelikale auch. Keine Bilder, entwurzelt, Heimat ist der abstrakte Glaube.

(Über Juden schreibe ich nichts mehr, weil hier auf absolut peinliche und depperte Art und Weise zensiert wird. Unterirdisch!)

Das Katholische hat mit seiner Heiligen- und Marien-Verehrung noch deutlich mehr "völkisch" Verwurzeltes. Ebenso wie der "Volksislam".

Die sogenannten Rechten haben meiner Meinung nach wesentlich weniger von den "Ariern" als wohl viele unter ihnen vermuten. Neben der Sprache, das Verständnis von "Familie" und Identität vielleicht. Das war`s dann aber auch schon.

Die Götter der Arier wandelten sich im Laufe der Zeiten zu abstrakten "Werten", von denen Merkel heute immer wieder mal  faselt, und die man einsetzen kann, wie man sie braucht: Fast immer gegen die Interessen der "Erd-, Heimat- und Naturverbundenen"