WHO: Zahl der Ebola-Toten auf über 2.800 gestiegen


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Die Zahl der Ebola-Toten in Westafrika ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf über 2.800 gestiegen. Mehr als 5.800 Fälle seien seit dem Ausbruch der Epidemie im März verzeichnet worden. Besonders besorgniserregend ist der WHO zufolge das hohe Ansteckungsrisiko für das Gesundheitspersonal: Knapp 350 Ärzte und Pfleger hätten sich bereits angesteckt, über 180 seien an dem Virus gestorben. Unterdessen trafen erste Vorausteams einer Sondermission der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Ghana und Liberia ein. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen kündigte an, innerhalb der Bundeswehr einen Aufruf zu starten, um zusätzliches medizinisches Personal für den Einsatz in Ebola-Gebieten zu gewinnen.